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Identität für den Blog

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Pia spricht in ihrem aktuellem Podcast darüber, dass Legolas geschrieben habe, dass viele Blogger schizophren seien und nicht sie selbst in ihren Blogs. Legolas hat daraufhin kommentiert, dass er gemeint hat, dass einige Blogger ihre Identität im Blog von der im realem Leben trennen. Das hat aber eigentlich nichts mit dem Haupttheme zu tun, dass manche Personen im Blog sich anderst verhalten, als im wirklichem Leben, worüber ich jetzt auch meine Einstellung schreiben möchte.

[Gedankensprung]Wollte ich das mit den Einleitungen nicht lassen?[/Gedankensprung]

Da ich eher wenige über andere Personen schreibe ich einfach, wie es bei mir aussieht. Ich sehe den Blog als Teil meines Lebens und dadurch als Teil meiner Persönlichkeit
an. Im wirklichem Leben, obwohl der Begriff auch nicht mehr wirklich stimmt, da das Internet ja zu meinem wirklichem Leben gehören, bin ich eher ruhig. Mein Freundeskreis lässt sich auch an zwei Händen abzählen und ist etwa gleich groß, wie mein virtueller Freundeskreis. Ich bin niemand, der jeden Tag etwas mit Freunden unternimmt, sondern vielleicht einmal pro Woche. Sher gerne bin ich einfach alleine und beschäftige mich mit lesen oder einfach nachdenken. Ich finde es auch sehr angenehm alleine Sachen zu unternehmen, sei es nur ein Spaziergang oder eine mehrtägige Reise Natürlich finde ich es auch toll, wenn bei sowas Freunde dabei sind, aber meist haben sie einfach andere Interessen und ich würde es auch nicht aushalten, wenn sie immer dabei sind, oft brauch ich einfach meinen Freiraum.

Sowas würde ich vermutlich nie einem meiner Freunde erzählen, ich wüsste auch gar nicht richtig wie, aber im Blog, den ja auch einige von ihnen lesen, hab ich damit kein Problem. Da bin ich allein und kann so zimmlich alles schreiben. Ich bedenke zwar schon, dass jeder das lesen kann und schreibe, deshalb nicht alles aber trotzdem sehr viel aus meinem Leben, aus meinen Gedanken.

Grob gesagt schreibe ich über aktuelle Ereignisse, die mich beschäftigen, Gedanken, die ich gerne der restlichen Welt mitteilen würde, Beiträge, von denen ich glaube, dass sie anderen helfen könnten und Sachen, die ich meinen Freunden mitteilen möchte, aber nicht direkt sagen kann.

Im Blog bin ich anderst, als in der Wirklichkeit, aber trotzdem ich selbst, jedoch ein anderer Teil.

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite freiberuflich als Social Media Analyst und veröffentliche jährlich einen Blogbeitrag. | | | Newsletter

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  1. Der letzte Satz ist sehr schön und treffend glaube ich. Ich fange an, deinen Blog mehr und mehr zu mögen, wirklich.

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