Monat: August 2006

  • GC06 IV – Blog von ndz

    Falls es euch hier, nur mit Text, zu trocken ist, solltet ihr beim GC-Blog von ndz vorbeischauen.

    Dort findet ihr viele Bilder, wenig Text und auch ein Video. Dadurch habt ihr die Möglichkeit, euch ein besseres Bild von der GC zu machen oder eure Erinnerungen wecken.

    Ich werde irgendwann ein paar Bilder bei Zoomr hochladen, aber heuer hab ich nicht sonderlich viele gemacht, von daher geniesst die von ndz und erhofft euch von mir nicht zuviel.

  • Eigene Domain

    Ab heute ist der Blog unter https://2-blog.net/ erreichbar.

    Diese Adresse verweist zwar nur auf den PGC-Forum Webspace, aber dadurch ist der Blog auch weiterhin über die alte Adresse erreichbar und zum jetzigem Zeitpunkt ist es so am einfachsten gelöst.

    Natürlich wird irgendwann auch noch ein Beitrag über den Namen 2-Blog kommen, aber zuerst müssen die GC-Texte abarbeitet werden.

  • GC06 III – Der beste Aussteller

    Man kann EA einiges vorwerfen, vom übermäßigem Studioeinkäufen bis zu den alljährlichen Vollpreisupdates, auf der GC gefiel mir EA jedoch von allen am besten.
    Letztes Jahr hat mir der Stand von Microsoft sehr gut gefallen, die hatten heuer wieder fast den gleichen, aber dieses Mal sprach mich das ganze Plastik-Grünzeug gar nicht an, wohingegen der EA-Stand mich mehr beeindruckt hat, als letztes Jahr, obwohl er auch ähnlich war.

    EA hatte eine große kreisförmige Arena mit drei Sitzreihen. Die Sitzreihen waren sehr bequeme und auch nach längerem Sitzen noch gemütlich.

    Rundherum war eine riesige Leinwand, etwa drei Meter über dem Boden über der letzten Sitzreihe. Die Trailer wurden darauf perfekt ohne Überschneidungen oder sonstigen Fehlern gezeigt. Man konnte sich dadurch im Kreis drehen und hatte dadurch ein tolles Mittendrin-Feeling. Zum Beispiel beim Crysis-Trailer saß man in einem Jeep, rechts und dahinter saßen Mitkämpfer. Der Jeep fuhr dann an einem Gebäude vorbei, durchbrach eine Wellblechwand und sprang ein Stück bei einem Hügel runter. Beim Medal of Honor Airborne, befand man sich zuerst in einem Flieger, rundherum die Explosionen von Flags. Das Flugzeug brach in der Mitte auseinander.

    Zur Leinwand kamen dann noch über fünfzig schwenkbare Scheinwerfer hinzu, die je nach Situation super eingesetzt wurden. Bei den Explosionen im MoH:AB-Trailer blitzten sie an immer wieder anderen Stellen auf und man wurde richtig geblendet. Beim Superman-Trailer erzeugten sie ein Kinofeeling, das an Hollywood erinnerte.

    Das war aber noch nicht alles. Ein exzellentes Surround-Surroundsystem sorgte dafür, dass der einer oder andere sich blitzartig umdrehte, weil hinter ihm irgendetwas explodiert ist. Beim Spore-Trailer hörten man die lieben Kreaturen, wie sie einen aus verschiedenen Richtungen anbrüllten oder sonstige komische Laute von sich gaben.

    Was macht eine Explosion noch realistisch, außer Geräusch, Licht und der Leinwand?
    Vibration, Unter den Couchs waren Rüttelmaschinen (keine Ahnung wie man sowas nennt, Vibratoren ist ja auch nicht wirklich passend) eingebaut, die einen bei Explosionen und Ähnlichem ein bisschen gerüttelt haben. Nicht sehr stark, eher in Richtung von Controllervibration, erst dachte ich, dass das nur der Bass sei, aber sie verstärken trotzdem die Mittendrinatmosphäre.

    Und um das ganze noch abzurunden gab es Nebeldüsen, die allerdings zu wenige/klein waren um viel auszuwirken, aber es wäre ja auch nicht gegangen, dass EA die ganze Halle zunebelt.

    Insgesamt ein beeindruckendes Erlebnis.

    Neben der Bühne waren ein weiterer Pluspunkt für EA, die Spiele und die Gäste.

    Für mich am interessantesten war, als Will Wright persönlich Spore vorstellte. Das man neben der Bühne auch anspielen konnte, nur den Kreaturen-Editor, dazu aber in einem eigenem Beitrag.

    Weitere Gäste, die mich allerdings nicht weiter interessierten, waren ein Profi-Eishockey-Spieler, der halt eine runde NHL 07 gegen den Moderator spielte und den Besuchern erzählte, wie realistisch das doch sei und die Stärken und Schwächen, wie bei den echten Spielern wären. Dann war noch eine Band da, die auf den schönen weißen Sofas rumgesprungen ist, der nahme ist mir gerade entfallen, aber den Leuten hat es sehr gut gefallen.

    Bei den Spielen fand ich eindeutig Spore am besten und interessantesten, aber auch Crysis hat toll ausgesehen. Command & Conquer III : Tiberium War werde ich auch im Auge behalten. Von Need for Speed: Carbon, MoH:AB und Battlefield *ZahlinderZukunftirgrndwasmit2000* fand ich persönlich nicht so toll, aber auch da gab es genug die aus dem Häuschen waren.

    Insgesamt der beste Stand mit dem interessantesten Spiel und Gast.

  • GC06 II – PSU Phantasy Star Universe

    Zur Story kann ich nicht sonderlich viel sagen, da ich nur etwa die ersten zwanzig Minuten gespielt habe.

    Im Großem und Ganzen geht es darum, dass sich die Völker der drei Planeten des Gurhal-Sonnensystem bekämpft haben und nachdem sie Frieden geschlossen haben von den Seed angegriffen werden.

    Von den ersten zwanzig Minuten waren gefühlte fünfzehn Minuten Zwischensequenzen, aber dies war gut so, da sie eine tolle Atmosphäre aufbauen.

    Der Hauptprotagonist, Ethan Waber, ist ein aufmüpfiger Jugendlicher, der glaubt alles alleine regeln zu können. Er lässt sich weder von Gaunern noch von den „guten“ Wachen einschüchtern. Erst als seine Schwester verschüttet wird, bemerkt er, dass er nicht alles selbt erledigen kann. Viel mehr will und kann ich zum Inhalt gar nicht sagen.

    Zu Beginn ist man allein unterwegs, nach der Einleitung kämpft man mit zwei Gefährten, Karen Erra und Hyuga Ryght, gegen die Seed.
    Die Kämpfe sind in Echtzeit und man hat sowohl ein Schwert, als auch eine Schusswaffe. Grundsätzlich wird das Schwert verwendet, weil die Munition begrenzt wird, aber bestimmte Gegner erfordern bestimmte Vorgehensweisen.

    Zum Beispiel musste ich bei einem Gegner erst mit einer Spezialbrille kleiner Ableger finden, welche mit einem *Irgendtwas*Strahler zerstört wurden, erst danach war der Hauptegner angreifbar und wurde mit dem Schwert zerstört.

    Was mir gerade bei den Kämpfen aufgefallen ist, war dass man nicht springen kann, aber daran gewöhnt man sich schnell.

    Ethan kämpft für die Guardians, welche so etwas wie das nette Militär darstellen, sie zerstören im Gegensatz zum normalen Militär die Natur nicht und müssen daher oft etwas komplizierter vorgehen.

    Es gibt immer wieder kleinere Rätsel und soweit ich gespielt hat, waren alle schnell lösbar.

    Mir haben vorallem die Echtzeitkämpfe und die Story gefallen.

    Was mich jedoch eigentlich mehr interessiert hätte, nämlich der Onlinmodus, wurde nicht vorgestellt. Das Standpersonal konnte mir die Steuerung erklären und ein bisschen die Geschichte, aber sie wussten auch nicht, ob es online etwas kosten würde oder nicht und was an den Gerüchten, dass man eine Festplatte braucht dran ist.
    Was sie wussten war, dass man gemeinsam mit PC-Spielern online spielen konnte und in Vierer-Teams Erfahrungspunkte sammelt.

    Ich habe daher Sega eine Email geschrieben und hoffe euch bald mehr sagen zu können.

  • GC06 I – Reisebericht

    Montag 21.08.2006

    Die Reise beginnt. Bis zur Grenze fuhr ich selbst, ab dort musste mich meine Mutter weiterfahren, da die Bezirkshautmanschaft es noch nicht geschafft hat mir meinen Führerschein zuzuschicken und der vorläufige ist nur in Österreich gültig. In Eching angekommen hab ich nach kurzer Suche Ralf getroffen, mit welchem ich nach Leipzig weiterfuhr. Auf der Fahrt konnte ich noch etwas schlafen, um halbwegs fit am Leipziger Flughafen anzukommen.
    Von dort ging es mit der S-Bahn weiter bis zum Hauptbahnhof, wo ich mir gleich das GC-Ticket gekauft habe. Danach bin ich mit der Straßenbahn gefahren und das letzte Stücken zu Fuß gegangen. Übernachtet habe ich die ganze Woche bei einem Bekannten, eines Freundes meiner Mutter. Dessen Haus war zwar etwa eine dreiviertel Tunde von dem Messegelände entfernt, aber heuer hab ich so spät gebucht, dass alle Zimmer in meiner Preiskategorie vergeben waren. Nach kurzer Unterhaltung mit dem Bekannten ging ich dann schlafen.

    Dienstag 22.08.2006

    Nach dem Frühstück bin ich über den Bahnhof mit der Straßenbahn zum Völkerschlachtdenkmal gefahren.
    Das Denkmal ist beeindruckend und die Aussichtsplattform überwältigend.
    Kleiner Tipp für große Sparer: Will man mehr über Schlacht selbst erfahren, aber keinen zusätzlichen Eintritt zahlen, kann man sich einfach gemütlich mit dem Audioguide auf die Aussichtsplattform setzen und sich alles erzählen lassen, ab Nummer 20 bis 35. Es gibt sicherlich einige interessante Exponate und der Eintrittspreis ist auch nicht schlimm, aber da ich zu faul war hab ich es mir auf der Aussichtsplattform bequem gemacht.

    Nach einem kurzem Spaziergang durch die Leipziger Altstadt und einer Stärkung am Bahnhof fuhr ich wieder zum Haus des Bekannten.

    Der Bahnhof, der der größte Kopfbahnhof Europas ist, ist eines der wenigen Gebäude in welchem ich immer wieder die Orientierung verliere, obwohl ich inzwischen schon sehr oft dort war. Ein Grund dafür könnte sein, dass er komplett symetrisch aufgebaut ist und auch so groß ist. Er hat drei Stöcke und sehr viele Geschäfte, die alle bis 22:00 Uhr geöffnet haben. Für mich war er der Ausgangspunkt für alle Unternehmungen.

    Mittwoch 23.08.2006

    Standartfrühstück während meines Aufenthaltes waren vier Toasts, ein Ei und eine Tasse Kaffee.
    Irgendwie wollte dort niemand mein Geld. Vermutlich gab es schon mehrmals Zwischenfälle mit Falschgeld, jedenfalls ist es schwierig größere Scheine als 20€ zu verwenden. Im saturn hab ich dann endlich etwas Geld losbekommen, als ich Akkus für meine Digitalkamera gekauft habe. Erst dadurch konnte ich mir dann meine Tageskarte für die Straßenbahn kaufen. Die Automaten nehmen nur Fünfer und Zehner.

    Dann ging es in den Zoo. Der war aber nicht so interessant, wie ich erhofft hatte.

    Nachdem ich wieder ein bisschen ziellos herumspaziert bin habe ich ein paar Freunden Postkarten geschrieben und gleich abgeschickt. Das komplizierteste dabei war einen Briefkasten zu finden. Kleiner Tipp: Einer ist beim Bahnhof.

    Ich habe dann bei „Auerbachs Keller“ vorbeigeschaut, habe aber nichts gegessen, weil ich Lust auf Pizza hatte. Also bin ich in den Hauptbahnhof und hab im „Paganini“ eine Prosciutto gegessen. Dort sind schon einige Leute mit Wii-Taschen herumgegangen.

    Donnerstag 24.08.2006

    Beim Hauptbahnhof hab ich bemerkt, dass ich meine Kamera vergessen hatte. Zurückfahren wollte ich nicht mehr, weil ich um neun Centi treffen wollte und ich dadurch zu viel Zeit verloren hätte. Im Endeffekt war es aber nicht so schlimm.

    Centi hab ich gleich gefunden und bei der Bändchenausgabe waren sie dann etwas unaufmerksam. Sie haben mir ohne Diskussion ein rotes Bändchen gegeben, nachdem ich darum gebeten und kurz meinen Reisepass hergezeigt hatte, obwohl ich erst in drei Wochen 18 werde.

    Als erstes gingen wir in die Sony-Halle (Ich weiß die Hallen haben Nummern, aber ich bezeichne sie lieber nach dem größten/wichtigsten? Ausstellern). Nachdem wir auf fast alles einen kurzen Blick geworfen haben ging es weiter über die Nentendo-Halle zu Microsoft.
    Zu dem Zeitpunkt machte sich Ernüchterung in mir breit. Keine PS3-Show, kein Wii, auf den ersten Blick wenig interessante Titel.
    Nachdem wir uns eine Show mit einem deutschen Comedian auf der 360-Bühne angesehen und ein paar Titel angespielt haben sind wir wieder in die Sony-Halle, weil Centi noch ein paar Fotos von der PS3 machen wollte. Dort stand gerade ein Kamerateam von MTV UK und führte ein Interview mit einem Sonymitarbeiter. So kamen wir zumindest zu einer kleinen leicht exklusiv angehauchten PS3-Show. Der Sonymitarbeiter nahm die PS3 dann auch aus der Vitrine und sagte, dass dies das finale Produkt sei und nur noch ein silberner Streifen an der Oberseit wegkäme. Der Controller zumindest war echt, glaube ich, da leuchteten dann zumindest ein paar Lichter auf, als sie ihn einschalteten. Es war ein tolles Gefühl nur ein paar Zentimeter von der PS3 entfernt zu sein. Später musste ich jedoch erfahren, dass dies keine funktionstüchtige Version war und der Sonymitarbeiter den Reporter angelogen hat.

    Wir haben dann noch das eine oder andere Spiel angespielt und haben uns eine Nintendoshow angesehen. Es wurden jedoch nur zwei kurze Clips zum Wii gezeigt. Obwohl er für die Presse spielbar war, wurde es nicht für nötig gehalten den Besuchern zumindest ein paar Infos zu geben.

    Am Abend war ich dann in „Auerbachs Keller“ essen, was vorzüglich geschmeckt hat.

    Vorspeise: Erdbeersaft
    Hauptspeise: Hähnchenbrusttranchen
    Nachspeise: gebrannte Creme
    = 25,30€ und ein zufriedener Luca

    Freitag 25.08.2006

    Erkenntnis: um 8:30 sind die Straßenbahnen am vollsten, ab 8:40 geht es schon wieder besser.

    Ich hab mir eine PSP ausgeliehen, die hauptsächlich zum surfen benützte.

    Von den Tagen Freitag, Samstag und Sonntag wird es noch Beiträge geben, die auf spezielle Themen eingehen, ohne Tagebuchstil.

    Samstag 26.08.2006

    Samstag ist Hölle! Viel zu viele Leute. Kampfschreier, Goodiejäger und Kurzzocker sind gekommen. (Na, erkannt?)

    Ich war bei Will Wrights Vorstellung von Spore, dazu kommt aber ein eigener Beitrag.

    Zum Glück gab es die Ruhezonen, die nicht wirklich ruhig waren, aber dank den ZONE3-Sitzsäcken ausgesprochen bequem.

    Als ich dort so gemütlich saß und auf meinen Block schrieb, hatte ich plötzlich ein Aufnahmegerät vor mir und schon war ich mitten in einem Interview. Erst danach kam ich drauf, dass es für fm4 war und kam mit dem Reporter ins Gespräch. Fast wäre ich in den Pressebereich gekommen, aber leider ist dies doch nicht zustande gekommen. Auf eine Reihe positiver Zufälle kann eben leicht eine Reihe negativer folgen.

    Am Abend war ich mit dem Reporter essen und wir haben sehr interessante Gespräche geführt. Ich hab dann noch mit ihm auf seinen Zug gewartet und bin wieder mit der Sraßenbahn zu dem Bekannten gefahren.

    Sonntag 27.08.2006

    Der bekommt einen eigenen Beitrag.

    Im Laufe der nächsten Tage werde ich dann meine ganzen Notizen in Beiträge umwandeln, dies wird jedoch einiges an Zeit in Aspruch nehmen.