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GC06 I – Reisebericht

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Montag 21.08.2006

Die Reise beginnt. Bis zur Grenze fuhr ich selbst, ab dort musste mich meine Mutter weiterfahren, da die Bezirkshautmanschaft es noch nicht geschafft hat mir meinen Führerschein zuzuschicken und der vorläufige ist nur in Österreich gültig. In Eching angekommen hab ich nach kurzer Suche Ralf getroffen, mit welchem ich nach Leipzig weiterfuhr. Auf der Fahrt konnte ich noch etwas schlafen, um halbwegs fit am Leipziger Flughafen anzukommen.
Von dort ging es mit der S-Bahn weiter bis zum Hauptbahnhof, wo ich mir gleich das GC-Ticket gekauft habe. Danach bin ich mit der Straßenbahn gefahren und das letzte Stücken zu Fuß gegangen. Übernachtet habe ich die ganze Woche bei einem Bekannten, eines Freundes meiner Mutter. Dessen Haus war zwar etwa eine dreiviertel Tunde von dem Messegelände entfernt, aber heuer hab ich so spät gebucht, dass alle Zimmer in meiner Preiskategorie vergeben waren. Nach kurzer Unterhaltung mit dem Bekannten ging ich dann schlafen.

Dienstag 22.08.2006

Nach dem Frühstück bin ich über den Bahnhof mit der Straßenbahn zum Völkerschlachtdenkmal gefahren.
Das Denkmal ist beeindruckend und die Aussichtsplattform überwältigend.
Kleiner Tipp für große Sparer: Will man mehr über Schlacht selbst erfahren, aber keinen zusätzlichen Eintritt zahlen, kann man sich einfach gemütlich mit dem Audioguide auf die Aussichtsplattform setzen und sich alles erzählen lassen, ab Nummer 20 bis 35. Es gibt sicherlich einige interessante Exponate und der Eintrittspreis ist auch nicht schlimm, aber da ich zu faul war hab ich es mir auf der Aussichtsplattform bequem gemacht.

Nach einem kurzem Spaziergang durch die Leipziger Altstadt und einer Stärkung am Bahnhof fuhr ich wieder zum Haus des Bekannten.

Der Bahnhof, der der größte Kopfbahnhof Europas ist, ist eines der wenigen Gebäude in welchem ich immer wieder die Orientierung verliere, obwohl ich inzwischen schon sehr oft dort war. Ein Grund dafür könnte sein, dass er komplett symetrisch aufgebaut ist und auch so groß ist. Er hat drei Stöcke und sehr viele Geschäfte, die alle bis 22:00 Uhr geöffnet haben. Für mich war er der Ausgangspunkt für alle Unternehmungen.

Mittwoch 23.08.2006

Standartfrühstück während meines Aufenthaltes waren vier Toasts, ein Ei und eine Tasse Kaffee.
Irgendwie wollte dort niemand mein Geld. Vermutlich gab es schon mehrmals Zwischenfälle mit Falschgeld, jedenfalls ist es schwierig größere Scheine als 20€ zu verwenden. Im saturn hab ich dann endlich etwas Geld losbekommen, als ich Akkus für meine Digitalkamera gekauft habe. Erst dadurch konnte ich mir dann meine Tageskarte für die Straßenbahn kaufen. Die Automaten nehmen nur Fünfer und Zehner.

Dann ging es in den Zoo. Der war aber nicht so interessant, wie ich erhofft hatte.

Nachdem ich wieder ein bisschen ziellos herumspaziert bin habe ich ein paar Freunden Postkarten geschrieben und gleich abgeschickt. Das komplizierteste dabei war einen Briefkasten zu finden. Kleiner Tipp: Einer ist beim Bahnhof.

Ich habe dann bei „Auerbachs Keller“ vorbeigeschaut, habe aber nichts gegessen, weil ich Lust auf Pizza hatte. Also bin ich in den Hauptbahnhof und hab im „Paganini“ eine Prosciutto gegessen. Dort sind schon einige Leute mit Wii-Taschen herumgegangen.

Donnerstag 24.08.2006

Beim Hauptbahnhof hab ich bemerkt, dass ich meine Kamera vergessen hatte. Zurückfahren wollte ich nicht mehr, weil ich um neun Centi treffen wollte und ich dadurch zu viel Zeit verloren hätte. Im Endeffekt war es aber nicht so schlimm.

Centi hab ich gleich gefunden und bei der Bändchenausgabe waren sie dann etwas unaufmerksam. Sie haben mir ohne Diskussion ein rotes Bändchen gegeben, nachdem ich darum gebeten und kurz meinen Reisepass hergezeigt hatte, obwohl ich erst in drei Wochen 18 werde.

Als erstes gingen wir in die Sony-Halle (Ich weiß die Hallen haben Nummern, aber ich bezeichne sie lieber nach dem größten/wichtigsten? Ausstellern). Nachdem wir auf fast alles einen kurzen Blick geworfen haben ging es weiter über die Nentendo-Halle zu Microsoft.
Zu dem Zeitpunkt machte sich Ernüchterung in mir breit. Keine PS3-Show, kein Wii, auf den ersten Blick wenig interessante Titel.
Nachdem wir uns eine Show mit einem deutschen Comedian auf der 360-Bühne angesehen und ein paar Titel angespielt haben sind wir wieder in die Sony-Halle, weil Centi noch ein paar Fotos von der PS3 machen wollte. Dort stand gerade ein Kamerateam von MTV UK und führte ein Interview mit einem Sonymitarbeiter. So kamen wir zumindest zu einer kleinen leicht exklusiv angehauchten PS3-Show. Der Sonymitarbeiter nahm die PS3 dann auch aus der Vitrine und sagte, dass dies das finale Produkt sei und nur noch ein silberner Streifen an der Oberseit wegkäme. Der Controller zumindest war echt, glaube ich, da leuchteten dann zumindest ein paar Lichter auf, als sie ihn einschalteten. Es war ein tolles Gefühl nur ein paar Zentimeter von der PS3 entfernt zu sein. Später musste ich jedoch erfahren, dass dies keine funktionstüchtige Version war und der Sonymitarbeiter den Reporter angelogen hat.

Wir haben dann noch das eine oder andere Spiel angespielt und haben uns eine Nintendoshow angesehen. Es wurden jedoch nur zwei kurze Clips zum Wii gezeigt. Obwohl er für die Presse spielbar war, wurde es nicht für nötig gehalten den Besuchern zumindest ein paar Infos zu geben.

Am Abend war ich dann in „Auerbachs Keller“ essen, was vorzüglich geschmeckt hat.

Vorspeise: Erdbeersaft
Hauptspeise: Hähnchenbrusttranchen
Nachspeise: gebrannte Creme
= 25,30€ und ein zufriedener Luca

Freitag 25.08.2006

Erkenntnis: um 8:30 sind die Straßenbahnen am vollsten, ab 8:40 geht es schon wieder besser.

Ich hab mir eine PSP ausgeliehen, die hauptsächlich zum surfen benützte.

Von den Tagen Freitag, Samstag und Sonntag wird es noch Beiträge geben, die auf spezielle Themen eingehen, ohne Tagebuchstil.

Samstag 26.08.2006

Samstag ist Hölle! Viel zu viele Leute. Kampfschreier, Goodiejäger und Kurzzocker sind gekommen. (Na, erkannt?)

Ich war bei Will Wrights Vorstellung von Spore, dazu kommt aber ein eigener Beitrag.

Zum Glück gab es die Ruhezonen, die nicht wirklich ruhig waren, aber dank den ZONE3-Sitzsäcken ausgesprochen bequem.

Als ich dort so gemütlich saß und auf meinen Block schrieb, hatte ich plötzlich ein Aufnahmegerät vor mir und schon war ich mitten in einem Interview. Erst danach kam ich drauf, dass es für fm4 war und kam mit dem Reporter ins Gespräch. Fast wäre ich in den Pressebereich gekommen, aber leider ist dies doch nicht zustande gekommen. Auf eine Reihe positiver Zufälle kann eben leicht eine Reihe negativer folgen.

Am Abend war ich mit dem Reporter essen und wir haben sehr interessante Gespräche geführt. Ich hab dann noch mit ihm auf seinen Zug gewartet und bin wieder mit der Sraßenbahn zu dem Bekannten gefahren.

Sonntag 27.08.2006

Der bekommt einen eigenen Beitrag.

Im Laufe der nächsten Tage werde ich dann meine ganzen Notizen in Beiträge umwandeln, dies wird jedoch einiges an Zeit in Aspruch nehmen.

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni.

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