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Boulevard of Broken Dreams

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Die dunklen Fassaden wälzen sich langsam an mir vorbei. Eine Straßenlaterne flackert. Sie lässt die Schatten der Umgebung traurig tanzen. Ich bin alleine. Alles ist in Dunkelheit gehüllt. Ein kalter Wind erfasst mich, lässt mich erzittern. Die Wirkung des Alkohols lässt langsam nach. Es fröstelt mich. Ich erinnere mich wieder, wie sie da gessesen sind. Sie sahen so glücklich aus. Ich musste einfach gehen. Jetzt gehe ich alleine durch die Nacht. Ich fühle mich einsam. Ich weiß noch genau, wie ihre Augen geleuchtet haben, als er sie berührte. Es war wie in einem Traum, nur dass ich nicht heineinpasste. Ich bin froh, dass sie zueinander gefunden haben und hoffe dass sie glücklich sind. Es hinterlässt jedoch auch einen Schmerz, ganz tief in mir. Auf der Brücke halte ich an, sehe in das Wasser hinunter, wie es in die Dunkelheit rauscht. Unaufhörlich nimmt es alles mit. Die Strömung reißt sofort meinen Gedanken mit. In der Ferne sehe ich ein Licht.
Wie lange ich wohl noch brauche um es zu erreichen?

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Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni.

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  1. Du machst mir Angst und ich hab keinen Plan wovon du schreibst. Jedenfalls bringst du schön die Melancholie und Einsamkeit rüber. Mich fröstelt vor Dramatik. (Du hast nur Win ohne d geschrieben.)

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