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verlogenheit

1 Kommentar

Nicht selten ist es der Fall, dass man im Nachhinein Dinge bereut, die man gesagt oder getan hat.

Wenn sie beleidigender Natur waren, ist es üblich sich zu entschuldigen.

Doch ist es nicht verlogen, sich zu entschuldigen, obgleich man immer noch zu seiner Meinung steht bzw. das Gesagte immer noch vertritt?

Ja, ist es. Das mag nun vielleicht hart klingen, aber (im Nachhinein wird mir fast ein jeder Recht geben): Nichts ist so verlogen wie der Mensch selbst. Und ich bin kein bisschen besser.

Wie oft agiert man in einer gewissen Art und Weise, nur um es möglichst vielen Recht zu machen? Wie oft sagt man Dinge, nur um jemandem zu gefallen? Wie oft nur?

Viel zu oft. Ich bin es leid, verlogen zu sein. Werde ich mich deshalb aber ändern?

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  1. Früher hab ich mich oft unbewusst verstellt. Inzwischen mach ich es immer bewusster. Ich lüge nicht, lasse jedoch manche meiner Eigenschaft weg und betone andere stärker. Ich versuche mich auf jeden Menschen einzustellen. Ich verändere mich, je nach Bedarf.
    Niemand kennt mich wirklich.

    Vielleicht wird es immer so bleiben, vielleicht öffne ich mich einmal jemandem.
    Der Blog gibt oft tiefere Einsichten in mich, als sie die meisten Menschen bekommen, denen ich begegne.

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