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Getrennte Wege

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Wenn man, auch nur für kurze Zeit, das Paradies gesehen oder gar einen Fuß hineingesetzt hat, ist es umso schwerer mit dem normalen Leben zufrieden zu sein.

Aus der Wärme der Liebe wird man in eine graue Welt geworfen. Essen schmeckt nicht mehr. Witze sind nicht mehr lustig. Die Strahlen der Sonne spenden keine Wärme, in diese kalten Welt. Mit der Liebe hat man auch die Freude am Leben verloren.

Man kann den Schmerz unterdrücken, indem man sich in ein neues Abenteuer stürzt. Man bildet sich ein, dass es nicht weh tut, dass man glücklich ist. Man fühlt den Schmerz auch nicht, wenn die neue Beziehung besser läuft, als die zerbrochene. In jedem Moment, wo es Probleme gibt, wo es nicht so läuft, wie man sich wünscht, erinnert man sich an früher.

Der Schmerz kommt auf jeden Fall.

Lässt man den Schmerz zu, tut es weh, sehr weh, denn der Schmerz sitzt tief. Eine Welt, die man, vielleicht schon lange, aussichtslos erhalten, hat bricht zusammen. Man erinnert sich zurück, an glückliche Zeiten, aber der Schleier der Trauer ist schwer. Irgendwann lässt der Schmerz wieder nach, man wirft den Schleier ab und kann wieder aufrecht und glücklich durchs Leben gehen.

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni.

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