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Dankbarkeit

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Heute hat das allseits beliebte Schulsprecherhearing des AGI stattgefunden. Von einer Enttäuschung zu sprechen wäre wohl untertrieben. Es reichten sage und schreibe 4 (in Worten: vier) Schüler ihre Kandidatur ein.
Bei näherer Betrachtung kann man nur zu einem Entschluss bzw. einer Fragestellung gelangen: Welch Armutszeugnis haben wir uns hier selbst ausgestellt? Schüler, oder Jugendliche im Allgemeinen, fordern unentwegt Verbesserungen, jedoch sind sie nicht bereit, selbst anzupacken und zu versuchen diese Probleme eigenständig zu lösen. Es erscheint immer einfacher, sich über Mängel zu beklagen als konstruktive Verbesserungsvorschläge beizutragen.

In Zeiten wie diesen, in denen die Etablierung demokratischer Institutionen an Schulen wie das Schülerparlament forciert wird, mag die weitgehend- fehlende Bereitschaft der Schüler mitzuwirken, einfach nur lächerlich erscheinen. Doch es wird immer diejenigen geben, die sich nicht zu schade sind, sich für die Gesellschaft, in diesem Falle unsere Schule, einzusetzen und aufzuopfern.

Diesem Einsatz, diesem Engagement sollte gebührend Dank gezollt werden – möchte man meinen. Die Realität sieht jedoch ganz anders aus. Deshalb erlaube ich mir an dieser Stelle DANKE zu sagen, DANKE an all jene, denen die Interessen und das Wohlwollen der Gesellschaft wichtiger erscheinen als ihre eigenen.

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