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Erschöpft sinken wir zu Boden. Schon lange hatte ich nicht mehr so viel Spaß beim Sporteln.
Erst wollten wir nur eine kleine Runde joggen.

Sind auf dem breiten Feldweg losgegangen. Links und rechts die frisch gemähten Felder. Der Duft von frischem Heu in der Luft. Wir sind dann immer schneller geworden. Abwechselnd wurde das Tempo erhöht bis wir losgesprintet sind. Das letzte Quentchen Kraft wurde aus den Muskeln geholt. Als wir beim Wald angekommen waren, haben wir lachend nach Luft geschnappt. Mussten langsam weitergehen, sonst wären wir zusammengebrochen.

Als wir uns wieder einigermaßen erholt hatten, blickte sie mich erst herausfordernd an und dann mitte ins Gebüsch. Ich habe ihr kurz zugegrinst, bevor wir unser Wettrennen quer durch den Wald fortsetzten. Wir wurden überall aufgeschürft. Die Haare voller Nadeln und kleiner Ästchen. Mehrmals sind wir hingefallen. Haben uns gegenseitig auf die Beine zurückbefördert. Oft kamen wir nur durch gegenseitige Hilfe weiter.

Irgendwann sind wir bei einer Wiese herausgekommen. Ich habe ihr eine Hand voll Walderdbeeren, die ich im Wald gefunden habe, gegeben. Sie gab mir einen Kuss.

Hand in Hand sind wir auf einem Forstweg zurückgegangen.

Wir liegen in der Wiese. Ich drehe meinen Kopf zu ihr. Blicke in ihre leuchtenden Augen. Wir lächeln.

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni.

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