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Zweifel und Wut

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Habe meine Prioritäten falsch gesetzt, mich von Vorurteilen leiten lassen.

Jetzt stehe ich da, hasse mich selbst. Weiß nicht mehr was ich will.

Ich war mir so sicher auf dem richtigen Weg zu sein, habe alles abgewogen, mehrmals meine Meinung geändert. Wie es brenzlig wurde, bin ich dazu gestanden. Wurde zum schwarzen Schaf gemacht.

Am Ende ist die, in meinen Augen, schlimmste aller Möglichkeiten zustande gekommen. Ich war daran Mitschuld. Fast hätte ich kurz vor dem Ende meine Meinung noch geändert. Vielleicht hätte das etwas geholfen vielleicht auch nicht. Was geschehen ist, ist geschehen.

Als noch gefragt wurde, ob ich damit einverstanden sei, hab ich einfach ja gesagt, war nicht mehr fähig richtig nachzudenken. Traute mich nicht mehr, noch einmal dagegen zu sein. Jeder Stein kann vom Wasser abgetragen werden. Man kann mir dies nun vorwerfen, aber ich habe auch Zweifel ob ich damit noch etwas ändern hätte können.

Das einzige was ich behaupten kann, ist dass ich zu meiner Meinung gestanden bin, als es wichtig war, im Gegensatz zu vielen anderen.

Ich finde es nicht schlecht, wenn man seine Meinung ändert, aber ein Lächeln reicht dafür nicht immer.

Ich hasse mich und bin auf der Suche nach einem Ausweg.

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni.

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