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Spät in der Nacht

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Er steigt wieder ins Auto. Sieht verändert aus.
Seine, zuvor trüben, Augen leuchten. Ein Wenig.
Ich starte den Motor. Wir fahren die enge Straße wieder hinunter. Tauchen in das Lichtermeer ein.
Ich frage mich was passiert ist. Sehe ihn kurz von der Seite an. Er beginnt zu erzählen. Sagt, dass er sich fühle, als ob er eine große Last abgeworfen hätte. Es jetzt vorbei sei. Wieder hoffentlich alles gut wird.
Ich wünsche mir, dass er Recht hat. Ihr wieder in die Augen blicken kann.
Die Straßen sind leer. Wir schweigen. Ich denke darüber nach, wie es jetzt weitergeht. Würde gerne wissen was in seinem Kopf vorgeht.
Er sieht glücklich aus.
Ich erinnere mich, wie er mir das erste Mal davon erzählt hat. Damals war ich überrascht. Freute mich für ihn. Bemerkte, dass es eigentlich schon vorbei war.
Es war eine schwierige Zeit für, die das Leben für ihn bereithielt.
Ich bleibe vor seinem Haus stehen. Er verabschiedet sich. Steigt aus.
Es geht wieder aufwärts.

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni.

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