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voller Wut

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Er ruft mir zu, dass ich rüberkommen soll.

Ich gehe langsam auf ihn zu. Mein Blut pulsiert.

Noch bevor ich bei ihm bin, sagt er: „So geht das! Hast du das gesehen?! Ich kann sie verarschen, wie ich will und sie schnallt das nicht mal richtig. Bald hab ich sie im Bett. Sie ist ja so was von einfach."

Meine Faust schwirrt durch die die kalte Nachtluft. Kracht gegen sein Gesicht. Er taumelt. Sieht mich verdutzt an. Blut rinnt aus Mund und Nase.

Er lacht. Wankt auf mich zu. Ist schon so betrunken, dass ich seiner Hand leicht ausweichen kann.

Ich trete mit voller Wucht gegen sein Knie. Es krackst. Sein Fuß verdreht sich.

Er fällt um. Schlägt mit dem Kopf auf dem Asphalt auf.

Seine Freunde sehen mich blöd an. Keiner macht etwas.

Er liegt regungslos auf der nassen Straße.

Während ich weggehe, rufe ich die Rettung.

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni.

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