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lustlos

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Eingewickelt in meine Fleecedecke kuschle ich mich in die Couch. Mir ist zu kalt. Ich habe zu nichts Lust und schon zwei Tafeln Schokolade verzehrt. Dafür hasse ich mich selbst, seit Jahren hab ich mich im Griff gehabt, war meinem Körper überlegen. Ich hörte auf ihn, aber ich gab auch Regeln vor wann, was und wie viel ich esse. Heute hab ich es nicht mehr geschafft.

Meine Gedanken verlieren sich immer wieder. Ich weiß nicht was ich will. Habe Angst vor dem was kommt. Weiß dass ich eigentlich etwas machen müsste aber ich schaffe es einfach nicht. Habe nicht die Selbstbeherrschung aufzustehen und was zu tun.

Seit Stunden bin ich jetzt in diesem Zustand des Nichtstun und versinke in Selbstmitleid, wofür ich mich auch hasse. Was für eine tolle Kombination. Immer wieder schalte ich den Fernseher ein, zappe ein bisschen, schalte wieder ab.

Ich fühle mich schlecht. Immer wieder kommt Selbstzweifel auf, warum hab ich mich nicht mehr unter Kontrolle. Ich müsste doch nur aufstehen und etwas machen, was wäre ja egal. Hauptsache ich hänge nicht mehr so herum. Es wäre auch noch viel zu tun.

Während ich in Selbstmitleid versinke hasse ich mich und überlege, ob noch Schokolade da ist.

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni.

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