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weihnachtlicher Kommerz

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Gemütlich schlendere ich durch das Einkaufszentrum, beobachte die Menschen rund um mich. Sie starren griesgrämig und mit einem leeren Blick nach vorne. Manche zerren ihre Kinder hinter sich her andere hasten alleine an mir vorbei. Keine fröhlichen Gesichter, wie in der Werbung. Keine leuchtenden Kinderaugen.

Ich bleibe vor einem Schaufenster stehen, doch meine Gedanken schweifen schnell wieder ab. Aus welchen Gründen die Menschen wohl Geschenke kaufen? Weil sie wissen, dass sie welche bekommen und nicht mit leeren Händen dastehen wollen? Weil sie zeigen wollen wie viel Geld sie doch haben? Um die Kinder nicht zu enttäuschen? Weil man das so tut?

Ich schenke, um den Personen zu zeigen, dass sie mir wichtig sind. Sie sind der wichtigste Teil meines Lebens. Es kommt nicht darauf an, wie viel ein Geschenk kostet. Das Geschenk muss von innen kommen. Man kann etwas lieblos kaufen und genauso lieblos etwas basteln, am Ende kommt es auf das gleiche raus.

Ich weiß nicht, ob meine Geschenke gefallen werden, aber ich weiß, dass ich mir Mühe gegeben habe.

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni.

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