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im Mondschein

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Endlich alleine. Zu zweit. Ich habe es nicht mehr ertragen. Die immerlustigen Leute. Die Musik. Das Gegröle.

Immer weider haben meine Augen dich gesucht. Und gefunden. Sie haben dich anfixiert. Jede Bewegung verfolgt. Du bist umhergeirrt. Hast versucht dich zu unterhalten, doch sie waren alle nur kurz angebunden. Haben nicht gemerkt, wie sich dein Blick veränderte. Ich bin nur dagesessen. Wie so oft. Habe die Gäste beobachtet. Habe dich beobachtet.

Dein Glas war wieder leer. Du wolltest dir ein Weiteres holen. Da bist du an mir vorbeigegangen. Unsere Blicke haben sich getroffen.
Meine Lippen schafften nur ein schwaches „Hi“ zu formen, doch da hast du das sprechen für mich übernommen. Hast mich gefragt, ob ich auch etwas möchte. Ich bin wortlos aufgestanden und mit dir in die Küche gegangen, wo die Musik nicht so laut war.

Jetzt spazieren wir durch die Nacht.

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni.

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