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Sturmwarnung

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Keine Zeit. Keine Lust. Keinen Hunger. Freund sein heißt auch zu akzeptieren.

Jetzt steh ich alleine auf einer Brücke. Seh hinunter. Auf die Gleise. Unberührt wie sie, lehne ich mich an das Geländer. Der Wind zieht an meiner Jacke, will sie mir entreiße. Ich lasse sie offen.

Links unter mir fällt ein Baum um, durchreißt eine Stromleitung. Funken sprühen. Es donnert.

Ich lass das Geländer los, geh weiter. Papier fliegt durch die Luft. Bleibt an Laternenstangen hängen. Explosion. Die Lichter gehen aus. Quer über die Kreuzung. Autos fahren keine mehr. Die Straßen sind leer. Dunkel.

Ich fühle mich leer. Genieße wie der Wind gegen mich ankämpft.

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni.

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