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AGI Maturaball 2007

3 Kommentare

Kurzzusammenfassung: „Es war super.“

Wer mehr wissen will, soll den ganzen Beitrag lesen, aber Achtung habe da Werbung reingepackt. Echte AdSense-Werbung. Werde ich vielleicht wieder einmal machen, aber natürlich nur bei solchen Beiträgen, wo ich es selbst als nicht störend empfinde.

Über die eigentliche Planung des Maturaballs kann ich nicht sehr viel sagen, da ich nicht im Ballkomitee war, aber ich werde euch davon erzählen, was meine Klasse, beziehungsweise ich, gemacht habe und wie der Ball abgelaufen ist.

Die Anfangszeit, als sich das Komitee gebildet hat, war eher chaotisch und niemand wusste so recht was los war. Ein Problem war auch, dass aus meiner Klasse mehrere mitplanen wollten, aber pro Klasse nur zwei erlaubt waren, was in einer kuriosen Abstimmung in einer Pause ohne der Anwesenheit aller Kandidaten bestimmt wurde. Danach habe ich lange Zeit nichts mitbekommen.

Eines Tages erfuhr ich, dass der Ball nun in der Olympiaworld stattfinden würde, weil die Messehalle zu teuer, die Stadtsäle zu klein und der Congress schon ausgebucht war. Ich konnte es mir nicht sehr gut vorstellen, wie es dort werden würde, aber hielt es für eine gute Entscheidung, womit ich eher zu der Minderheit gehörte.

Der nächste große Punkt war das Motto. Es gab Vorschläge von Tetris bis zu Carribean Fever. Aus meiner Klasse kam Schneeball, weil der Veranstaltungsort eine (ehemalige?) Eislaufhalle ist. Dieser Name wurde erst sehr positiv aufgenommen, aber dann doch verworfen. Aus mir nicht bekannten Gründen wurde es dann „Dance or Die“, womit dann fast niemand zufrieden war, aber Änderungen waren angeblich nicht mehr möglich. Deshalb versuchte jeder mit dem Motto zurecht zukommen.

Irgendwann trudelten Entwürfe für das Plakat im Klassenforum ein. Hier muss ich mich auch bei unserem „Abgesandten“ bedanken, der uns so gut wie möglich über das Vorankommen der Planung informierte und versucht hat uns einzubinden. Aber zurück zu den Entwürfen. Die waren gräslich. Man kann auch abstoßend sagen. Also setzte sich der anonymer User an sein Zeichentablet und brachte recht ansehnliche Ergebnisse zustande. Diese Arbeit wurde mit einer Freikarte belohnt. Genommen wurde trotzdem keines seiner Vorschläge. Das endgültige Plakat war dann in Ordnung, auch wenn es die eine oder andere Beschwerde gab.

Für eine Freikarte bin ich mit einem Freund eineinhalb Stunden lang Plakate aufhängen gegangen.

In den Weihnachtsferien hat meine Klasse begonnen eine eigene Choreographie für die Mitternachtseinlage zu erarbeiten, weil wir mitmachen wollten, aber die allgemeine nicht so ganz nach unserem Geschmack war. Sie war nicht schlecht oder so, aber wir wollten da halt nicht mitmachen. Jedenfalls haben wir uns mehrmals getroffen, meist in kleineren Gruppen und die Einlage nahm immer konkretere Formen an. Im neuen Jahr hat sich dann fast die ganze Klasse in den Turnsälen getroffen, wo wir versucht haben die Choreographie einzuüben. Bis zum Ball hat es dann noch viele Treffen gegeben und einiges wurde wieder gestrichen, aber viel kam auch dazu. Wie sie genau ausgesehen hat und wie sie beim Publikum angekommen ist, könnt ihr weiter unten lesen.

Am Tag vor dem Maturaball liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren, ein paar achte Klassen bekamen frei, um beim Aufbauen zu helfen. Meine Klasse gehörte nicht dazu, aber wegen „Wegen Sturm schulfrei“-Gerüchten kamen nur sehr wenige in die die Schule und der Direktor schickte uns dann in die Olympiaworld, damit wir auch helfen konnten. Bis zum Abend sah es dann richtig gut aus.

Tag des Matuaballs:
Am Vormittag bin ich erst zum Friseur und dann in die Stadt gefahren um einer Klassenkollegin Hennenkostüme für die Mitternachtseinlage zu bringen, der Teil wurde jedoch kurzfristig rausgenommen. Dann habe ich noch meinen Anzug in die Wohnung meiner Schester gebracht, welche nur zwei Minuten von der Olympiaworld enfernt liegt. Wieder daheim versuchte ich ein bisschen zu schlafen, weil ich am Vortag wieder einmal zu lange aufgeblieben bin. Das gelang mir aber nicht wirklich. Um etwa vier hab ich mich dann fertig gemacht und um fünf bin ich mit dem Bus in die Stadt gefahren. In der Wohnung hab ich mich umgezogen und bin dann um sechs mit einem Freund in die Olympiaworld gegangen.
Um halb sieben starte eine Art Generalprobe, die bis knapp vor acht Uhr gedauert hat, wo die ersten Gäste kamen, obwohl auf den Eintrittskarten 20:30 stand, aber die Türen wurden schon um acht geöffnet.
Der Einzug der Maturanten verschob sich dann, weil die Leute es nicht wirklich mitbekamen, dass sie sich setzen sollten. Als es dann soweit war starrten alle auf die Bühne und bemerkten erst zu spät, dass wir von der anderen Seite kamen. Die darauffolgende Polonaise „Spaziergang im Park“ klappte ohne Probleme.
Von halb zehn bis elf hab ich dann als Security gearbeitet. Nichts aufregendes, nur Bändchen kontrollieren. Zeitweise stressig, aber im Großen und Ganzen ohne Probleme.
Um halb zwölf haben wir uns dann für die Mitternachtseinlage umgezogen.
Die Stimmung war ausgezeichnet. Die Moderation hat ein ehemaliger Klassenkollege, der sitzen geblieben ist, übernommen. Zur Seite stand ihm ein rosa Plüschhase, der schon etwas betrunken war. Die erste Einlage „Cowboy“ war von einer anderen Klasse. Danach kamen wir mit dem „Strebertanz“. Dann wiederum eine andere Klasse mit „Schwanensee“. Wieder wir mit einem 70er/80er Medley mit Tina Turner, Michael Jackson und ABBA. Danach war noch „Hip-Hop-Battle“ und Tango. Lässt sich alles nicht einfach so beschreiben, das muss man erlebt haben. Es war einfach unglaublich. Alles hat gepasst. Die Menge hat getobt. Spätere Rückmeldungen waren äußerst positiv und ich war vollgepumpt mit Glückshormonen.
Deshalb ging es dann in die Disco und auf die Bühne. Die Zeit zwischen Mitternachtseinlage und Ballende ist unglaublich schnell vergangen und war einfach fantastisch.
Um drei war die Musik dann aus und wir gingen in die Stadt.
Für die After Hour war das Filou geplant, das war allerdings viel zu klein und es war gerade eine Salsaveranstaltung. Nicht sehr gut durchdacht. Wir bewegten uns dann weiter ins Stadtcafe, wo allerdings auch bald Schluss war. Also gingen wir ins Irish Pub. Dort blieben wir eine Zeit lang, aber eine richtig gute Stimmung kam nicht mehr auf. Um fünf herum gingen wir dann Richtung Bahnhof, wo wir um halb sechs gefrühstückt haben. Dort blieben wir dann ziemlich lange und es kamen immer mehr Ballbesucher. Irgendwann war dann aber Schluss für uns und wir suchten die Wohnung meiner Schwester auf, wo wir zwei Stunden schliefen.

Das war es auch schon.
Abschließend bleibt nur zu sagen, dass es, auch wenn die After Hour nicht hingehauen hat, ein genialer Maturaball war.

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Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni.

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  1. Gern geschehen, auch wenn ich nicht sehr zufrieden damit bin, also mit dem Bericht. Da allerdings die Information im Vordergrund steht ist er ja in Ordnung.

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  2. Ich muss sagen, dass ich es kaum erwarten kann, meinen Abiball zu erleben..
    Ich kann verstehen, dass du nicht sehr zufrieden mit dem text bist. Da es dir aber um Informationstransport ging, ist es okay.. sprachlich und auch strukturtechnisch (z.B. Satzbau) kann man hier und da was ändern, aber so st das eben, wenn man seine gefühle beschreibt.. ich finds gut

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