Monat: Februar 2007

  • das Rätsel des Verhaltens

    die menschheit - eine sinuskurve

    Sind wir alle in einem System gefangen das keine Eigenheiten mehr zulässt? Warum eine Sinuskurve? Wer ist dafür verantwortlich? Gibt es keinen Zufall? Ist alles berechenbar?

  • Element of Crime – Konzert

    Dieses Mal kein ausführliches Wiedererleben aus der Ich-Perspektive, sondern nur ein paar Gedanken und Empfindungen vom Konzert. Möglicherweise etwas unzusammenhängend weil nicht linear geschrieben.

    Es hat im Hafen in Innsbruck stattgefunden, wo ich das erste Mal war. Hatte es mir größer vorgestellt. Groß war es trotzdem und voll ist es auch geworden.

    Ein bisschen eigenartig ist es schon, wenn man das Gefühl hat die zweitjüngste Person in der Halle zu sein und die Leute einen deshalb komisch ansehen. Element of Crime wurde am Nachmittag von einem Journalisten gefragt, ob es nicht komisch sei, wenn die Bandmitglieder die ältesten im Raum seien. Deshalb hat Sven Regener gleich einmal nachgefragt ob es jemanden gäbe der älter sei. Über sechsundvierzig gab es noch genug, über sechsundfünfizig hat sich niemand mehr gemeldet. Ich bin mir aber sicher, dass es da einige gegeben hat.

    Als Vorband ist Ed Csupkay mit seinem Partner aus Manchester aufgetreten. Hat mir gut gefallen. Wie gut sein Partner Deutsch konnte ist mir immer noch ein Rätsel. Ansonsten bleibt mir hierzu nur noch eines zu sagen: „Howdy“.

    Nach etwa einer Stunde Csupkay ging es dann los. Die Halle brodelt, oder so ähnlich. Jedenfalls war die Stimmung sehr gut. Die Lieder waren richtig ausgewählt und abwechslungsreich. Richtig gekannt habe ich allerdings nur zwei. Das fand ich jedoch nicht weiter schlimm, weil mir auch alle anderen gefallen haben.

    Am Ende gab es noch viermal eine Zugabe. Jedesmal mit von der Bühne verschwinden und wieder zurückkommen. War super, aber leider hat man genau gewusst, dass sie noch einmal auf die Bühne kommen, weil der Tontechniker oder wer auch immer das war die Gitarren gestimmt hat, als sie gegangen sind und nach dem letzten Mal aufgeräumt hat. Zeitlich hat es auch genau gepasst. Pünktlich um elf war Schluss. Ansonsten ein wirklich tolles Konzert.

    Das beste ist immer noch Vinyl. Bevor wir gingen habe ich mir noch die LP Mittelpunkt der Welt gekauft. Endlich neues Futter für den Plattenspieler auf meinem Schreibtisch.

    Abschließend noch die Worte, die an diesem Abend am häufigsten fielen:
    „Vielen Dank!“ (Sven Regener)

  • Vorfreude

    22.02.2007 Innsbruck (A) – Hafen 20:00 Uhr

  • Nichts besonderes

    Mort hasste, wie sein bester Freund Sidney und die meisten anderen auch, die Schule. Dafür wussten sie dieselbe allerdings zu vermeiden, oder zumindest, wie man sich die Zeit dort erträglich machen konnte. Vermieden werden konnte sie auf die verschiedensten Arten. Zum Beispiel einfach nicht hinzugehen, was ihnen jedoch ausnahmslos Ärger einhandelte, oder auch indem sie sich die fantasievollsten Pläne und Ausreden einfallen ließen (was ihnen noch mehr Ärger brachte, wenn sie ertappt wurden).

    Die Zeit in der Schule wurde für Mort von Victoria Fox versüßt, die seiner Meinung nach relativ gut aussah, ihn aber leider ignorierte; und durch die vielen unterhaltsamen kleinen Dinge, die man zum Beispiel in einer Freistunde mit Gummibären und dem Overhead-Projektor anstellen konnte. Victoria und der Projektor brachten zwar noch mehr Ärger mit sich als das vorsätzliche Versäumen von Schulstunden, aber es waren nunmal eben diese Kleinigkeiten, die einem die Lust am Leben erhielten.

    In ihrer Freizeit, die Mort und Sidney vorzugsweise zusammen vergeudeten, überlegten sie meistens, was sie gegen die unsägliche Langeweile, die in der Freizeit entstand, tun konnten, oder, wie man Gummibären möglichst spurlos von einer Tafel abkratzen kann. Wenn sie im Zuge der ersteren Überlegungen Ergebnisse erzielen konnten, so endete dies oft sehr gefährlich für sie selbst und ihre Mitmenschen. Die freiwillige Feuerwehr fuhr gerne und oft zu Morts Haus, um in der Nähe zu sein, wenn etwas passierte, oder einfach nur um spottend daran vorbeizufahren.

    „Das machen die nur, um uns zu verspotten", sagte Sidney zu Mort, der auf dem Boden seines Zimmers saß und zeichnete. Mort antwortete nicht, was seinem Freund nichts ausmachte, denn er war daran gewöhnt. Dafür redete er selbst gern umso mehr.
    „Ich denke schon, dass wir einen Flammenwerfer brauchen.", fuhr er fort, während er Morts Zeichnungen betrachtete.
    „Wieso?", fragte Mort.

    „Weil Flammenwerfer viel zu cool sind, um nicht gebraucht zu werden." Sidney redete relativ viel, aber er dachte umso weniger. Was nicht heißen soll, dass Mort viel dachte. Vielmehr hatte er eher Schwierigkeiten, einer Konversation zu folgen, und zog es daher vor, sie auf seiner Seite zu verkürzen. Trotzdem wusste Sid, dass Mort auch seiner Meinung war. Er verstand ihn ohne Worte.

    Detailreich zeichnete Mort den Flammenwerfer an die Seite der Seifenkiste. Schließlich betrachtete er den Entwurf. Er stellte sich das ganze vor. Ihm fiel etwas auf.

    „Würde dabei der Fahrtwind nicht die Flammen uns selbst ins Gesicht blasen?", machte er Sidney aufmerksam.

    Sid bückte sich um die Zeichnung zu sehen. Er versuchte es sich vorzustellen. Sein Grinsen fror kurz ein und fiel dann zu einem Ausdruck von Ratlosigkeit zusammen.

    „Vergiss den Flammenwerfer", sagte er.

    Mort griff nach dem Radiergummi. Es war nicht mehr viel davon übrig.

    „Dafür haben wir mehr Platz für die Getränkehalter.", fuhr Sid fort und fügte gleich hinzu: „Und mach die Boxen ein bisschen größer."

    Das würde eine verdammt coole Seifenkiste werden.

    Zumindest dachten das Mort und Sidney; und die Seifenkiste wäre wohl auch verdammt cool geworden, wäre sie rechtzeitig fertig geworden. So steht sie aber leider immer noch da, wo Mort sie später stehen lassen würde, halb fertig und mit einigen Blutflecken an der Unterseite. In dem Moment dachten die beiden allerdings nur an diese Seifenkiste, und vielleicht an Victoria.

  • Operation am offenem Herzen 2

    Hat länger gedauert als gedacht und war auch komplizierter.

    Als erstes hab ich ein komplettes Backup gemacht, was kein Problem war. WP 2.1 hochladen hat auch noch funktioniert, aber als ich die Upgrade-Seite aufrief kam nur eine Fehlermeldung. Habe dann noch einmal die wp-config hochgeladen und dann hat es geklappt.

    Als nächstes war das Theme dran. War auch kein Problem. Daraufhin hat es einen Knall gegeben und mein Bildschirm ist schwarz geblieben. Pech. Jedenfalls habe ich alles so gelassen und bin in die Stadt gefahren. Nein, keinen neuen Bildschirm kaufen, sondern ein bisschen feiern.

    Heute habe ich weitergemacht.
    Als erstes die Countercodes (blogcounter.de, blogscout.de und Google Analytics) und das Creative Commons License Bildchen eingebunden. Überraschender Weise ohne Probleme.

    Weiter ging es mit den Plugins:
    Category Tagging in der neuen Version 2.3
    Damit habe ich lasse ich jetzt auch die Kategorien in verschiedener Größe anzeigen.

    Get Recent Comments in der neuen Version 1.5.4

    Math Comment Spam Protection in der aktuellen Version 2.0

    Akismet, Follow-URL und Update Monitor aktiviert.

    Als nächstes wurden die verschieden Plugins an passender Stelle in das Theme eingebunden.

    Das war es dann im Großen und Ganzen auch schon. Eigentlich wollte ich noch Gravatar einbinden, aber da werde ich mich erst noch ein bisschen einlesen.

    Update: DoFollow eingebunden.