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Zwischenbilanz

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Wie ein Schatten zieht es an mir vorbei. Meine größten Wünsche gehören zugleich zu meinen größten Ängsten. Ich beginne zu zittern. Werde ich jemals das hinter mir lassen was mir so wichtig ist. Ich weiß es nicht. Muss es auch nicht wissen. Irgendwann ist es verschwunden oder nicht. Ich werde so leben, wie ich es für richtig empfinde. Immer im Fluss. Stehen bleiben geht nicht. Gilt nicht. Ich passe mich immer wieder an und sträube mich gegen das, woran ich mich gerade anpasse. Das alles bin ich. Meine Masken sind alle handgeformt. Von mir selbst. Wahres Ich gibt es nicht. Bloß die Annäherung daran. Ich habe nicht vor meine Masken abzulegen. Sie geben mir Schutz. Freiheit. Legt man alles offen auf den Tisch wird am uninteressant. Oder umso interessanter. Erfolgsformeln gibt es nicht. In den letzten Monaten ist soviel passiert. Ich habe mich selbst analysiert und bemerkt, dass ich gar nicht so uninteressant bin, wie ich mir immer gedacht habe. Kein Selbstlob. Meine Einstellung war nur sehr negativ. Ich fasse langsam wieder Mut. Sehe die Zukunft positiv. Auch wenn sie vielleicht kürzer ist als viele glauben. Ich bin nicht mit mir selbst zufrieden. Kann es nicht sein. Es gibt immer etwas was ich besser machen könnte, aber ich finde es auch so in Ordnung. Wäre alles perfekt gäbe es keinen Sinn mehr. Im Nachhinein ist man fast immer klüger. Ich werde mehr Fehler machen, aber auch mehr Erfolge haben. Muss etwas riskieren. Sonst komme ich nicht weiter. Manchmal gerät alles ins stocken. Irgendwas gibt mir dann wieder Kraft und es geht weiter.

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Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni.

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