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Unser Held

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Dann erwachte Mort, blinzelte, sah auf die Uhr und packte langsam seine Sachen.

Auf dem Heimweg überlegte er kurz, was er Victoria von dem Geld kaufen würde, dann vermischten sich wieder Traum und Realität, während seine Beine ihn in somnambuler Sicherheit zur Busstation beförderten.

Aus den Augenwinkeln (wo er seiner Meinung nach noch immer so gut sah wie andere Leute geradeaus) sah er, wie ein schwerer Chevrolet auf seine Victoria zufuhr. Der Fahrer hatte sich gerade gebückt, um etwas im Auto suchen, und jeder weiß, dass man das WÄHREND DES FAHRENS NICHT TUN DARF! Das ist dumm, gefährlich und unhöflich! Vor allem mit 30 km/h in der Innenstadt! Mort überlegt also, springt vors Auto, zieht seine Smith&Wesson und schießt dem Lenker des Vehikles genau zwischen die Augen. Doch der bleibt ungeachtet der Warnung nicht stehen! Kühn und geistesgegenwärtig wie immer hebt unser Held also…

Hier wurde die Handlung kurz von einem realen Sinneseindruck unterbrochen, als Mort etwas in einem Schaufenster sah, von dem er glaubte, dass es Victoria gefallen könnte. Wie immer zweifelte er jedoch stark daran. Also ging er weiter und war sofort wieder weggetreten.

Geistesgegenwärtig wie immer hebt er nun das Mädchen hoch in die Luft, über die Höhe des Autodaches, wird überfahren, Vicky wird übers Auto geschleudert, steht unversehrt da. Er ist Matsch, aber wahre Männer halten das aus. Sie schenkt ihm tausend Euro und ihre ewige Liebe.

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