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schwarze Wolken

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Es reicht. Ich halte es nicht mehr aus.
Die Menschen, den Lärm, die Hitze.
Ich stehe auf, seine Augen fokussierend gehe ich auf ihn zu, nehme ihm das Handy aus der Hand, schreie ihn an. Wie wäre es mit ein bisschen Rücksicht. Ich habe dich darum gebeten, das verstehst du aber offensichtlich nicht. Als gäbe es nicht schon genug Probleme. Vielleicht ist ihm gar nicht bewusst wie provozierend er auf mich wirkt.
Er grinst mich dumm am, eh alda, du kannst mich mal. Zu seinen Freunden sagt er etwas, das ich nicht verstehe, nimmt sein Handy wieder, dreht dich Musik noch lauter. Sodass man fast nur noch ein knacksen und knistern hört.
Er beachtet mich nicht mehr.

Es reicht. Ich kann nicht mehr.
Der Schlag trifft ihn unerwartet. Ohne der geringsten Chance etwas entgegenzusetzen, folgt ein zweiter. Er knickt zusammen, sinkt nieder. Sein Handy zersplittert unter meinem Schuh. Die Freunde starren mich an. Stille.

Ich drehe mich um, setze mich wieder. Mein Freund sagt, ich solle mich nicht so aufregen. Ich stelle ich mir vor wie ich sie niederschlage. Genugtuung und Zweifel.
Wünsche die Gedanken weg und lächle.

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni.

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