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Six Days

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Der Bildschirm ist schwarz, über meine Wangen laufen Tränen. Ich lehne mich zurück, schließe die Augen.
Gedanken schießen durch meinen Kopf, ich bin hin und her gerissen. Fasziniert, was es in mir ausgelöst hat, zweifelnd, ob es richtig ist sich so in tief eine Fiktion sinken zu lassen.

Mir geht es so gut, ich darf nicht weinen. Es gibt so vielen Menschen, denen es schlecht geht, die echte Probleme haben, die leiden. Ich sitze hier in meinem Sessel, das Leben ist nicht perfekt, doch ich kann mich nicht beschweren. Draußen ist es dunkel, in der Ferne leuchtet eine Straßenlaterne.

Abschalten, in eine andere Welt eintauchen. Fühlen. Ich bin leer, will die Farben mich ausfüllen lassen. Langsam stehe ich auf, tapse durch die Dunkelheit. Am Gang brennt noch Licht.

Ich kann nicht immer, muss nicht an die anderen denken. Ich lebe mein Leben. Man muss nicht immer selbstlos handeln, der Gedanke alleine hilft nicht. Achtzig für mich, zwanzig Prozent für den Rest. Stufe für Stufe steige ich die Stiege nach oben. Beim Fenster bleibe ich stehen, blicke nach draußen.

Ich schiebe die Gedanken weg. Lege mich ins Bett. Kalte Luft strömt über meinen Körper. Ich lasse mich fallen, in eine Welt, die es so nur in mir gibt.

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni.

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