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Eine mindestens ebenso schlechte Idee

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Mort wusste, dass er diesen Zug nicht verpassen durfte. Es grenzte an ein Wunder, dass die Betreuer aus der Anstalt ihn noch nicht besucht hatten (in der Tat, wie ihr später erfahren werdet, falls ihr meinen grauenvollen Erzählungen wirklich so lange folgen wollt).

Als er das Haus durch die Garage verlassen wollte, kam ihm eine Idee. Diese Idee war beinahe so dumm wie die mit dem Fass und dem Wasserfall, und mindestens genauso verhängnisvoll.

Die Seifenkiste war halbfertig. Die fertige Hälfte war zu Morts Glück (wie er dachte) jene, die zum Fahren benötigt wurde: Räder und ein Grundgerüst, auf dem man sitzen konnte. Die Sitze, Lenkung, Bremsen, Sicherheitsgurte, Knopfkameras, Becherhalter und Boxen fehlten noch, doch darauf konnte er im Moment verzichten. Also rollte er sie hinaus in die Auffahrt. In der frühen Dämmerung blickte er zurück auf sein Haus, auf sein langweiliges Leben, das leider unwiderbringlich vorüber war. Seufzend setzte er sich auf die Holzbalken des Gefährts, und stieß sich von all dem los, die steile Straße hinunter.

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