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Kein Pluginsbericht

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Eigentlich wollte ich in diesem Beitrag über die neuen, aber auch alten Plugins schreiben. Inzwischen haben sich einige angesammelt, manche sinnvoller manche weniger. Fünfzehn an der Zahl, aktivierte. Über einige könnten ich einen Beitrag für sich schreiben und deshalb werde ich mich erst nach der Reise daran machen ausführliche Berichte zu schreiben.
Manche Leser interessiert sicherlich kein bisschen was ich hier verwende und was nicht, dennoch werde ich es machen, weil ich meine Erfahrung mit denen teilen möchte, die es interessiert.

Ich werde mich auch nicht schon wieder entschuldigen, dass ich keine Geschichten mehr zusammenbekommen habe, aber der momentane emotionale Input ist nicht dazu geeignet an die Öffentlichkeit getragen zu werden und zum Träumen fehlt mir die Zeit. Der hat doch Ferien denkt ihr euch und ich sage, ja das stimmt, aber ich liege nicht in der Sonne, schaue nicht fern, gehe nicht ins Freibad oder einen See, baue meine Modelleisenbahn nicht auf und war nur mit meiner Familie Rad fahren. Die restliche Zeit beschäftige ich mit meiner Zukunft und komme nicht richtig weiter. Was werde ich studieren? Wo? Doppelstudium? Schaffe ich das? Immer wieder überkommt mich ein Gefühl der Hilflosigkeit, dabei ist es alles meine Schuld.
Ich habe mich noch nicht um einen Wohnplatz gekümmert. Bloß Angebote rausgesucht, gebookmarkt, jedoch nie angerufen, nicht einmal eine Mail geschrieben. Wenn das so weitergeht stehe ich im Herbst ohne Wohnung und ohne Studium da. Meinen Eltern und Freunden kann ich dann erklären was ich im Sommer getan habe, besser gesagt was ich nicht getan habe.
Nur eines ist nach wie vor fix, dass ich nach Wien will. Mir wird es nicht zugetraut (habe ich das nicht schon einmal geschrieben?). Ich bin mir sicher, dass ich es brauche. Ich muss alleine dastehen, auf mich gestellt sein. Endlich mein Leben in die Hand nehmen.
Im Moment mache ich genau das Gegenteil. Ich schiebe die Verantwortung vor mir her. Ich übertrage sie nicht auf andere, weil mir das peinlich wäre und ich es mir dann erst recht nichts mehr bringen würde.
Das Problem ist vielleicht, dass ich immer alles abwägen will. Ich brauche einen Vergleich, was besser ist. Doch die Zukunft passt in keine mir bekannte Waagschale. Deshalb habe ich Angst davor, ich habe Angst mich falsch zu entscheiden (stimmt, im Neon-Text habe ich etwas ähnliches geschrieben). Es einfach machen, wie mir empfohlen wurde, kann ich nicht. Ich brauche einen Sicherungspunkt, doch ich finde keinen und befürchte, dass es keinen geben wird.
Irgendwann muss man Verantwortung übernehmen, für sich und seine Zukunft. Es wird immer wieder etwas schief laufen, zu den Fehlern muss man stehen. Man muss es lassen, wenn man merkt, dass es nicht funktioniert.
Ob etwas nicht funktioniert, kann man erst sagen, wenn man es probiert hat.

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni.

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