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nicht wie früher

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Draußen zerrt der Wind an den Bäumen, versucht sie mitzunehmen, hinauszutragen in eine andere Welt. Sie geben nicht nach, einzelne Blätter reißen aus, viel zu früh.

Die Boxen sind voll aufgedreht, das Zimmer aufgeräumt. Nur ein T-Shirt und eine Boxershort liegen vor dem Kasten. Mein Konto ist leer.
Während des Schreibens blicke ich immer wieder auf, streiche meine Haare aus dem Gesicht, schaue aus dem Fenster. Neben dem Laptop liegt das Handy. Inmitten von zur Seite geschobenen Kabeln. Ich denke an ihr Lächeln, ein warmer Schauer durchfährt mich. Die Festplatte blinkt für ein paar Sekunden violett.

Obwohl die Sonne scheint, bekomme ich eine Gänsehaut. Überlege das T-Shirt anzuziehen. Der letzte Abend auf der Reise kommt mir in den Sinn. Ich sehe es vor mir, wie wir den Sonnenaufgang verfolgen. Sie hat sich an mich gelehnt, ich meinen Arm um ihren Körper gelegt. Es gab nur noch uns.

Früher hab ich selten die Realität beschrieben, habe nicht mehrere Themen vermischt. Meine Augen sind geschlossen, die Balkontür nicht. Der Wind streicht über meinen Körper. Ich weiß nicht was ich fühle. Ich muss mit ihr reden.

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni.

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