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Die Haustür hinter mir schließend beginne ich zu laufen. Den Schotterweg zur Straße runter. Über den Zebrastreifen. Ein Auto hupt. Ich laufe weiter. Den Feldweg entlang. Den Hügel rauf und wieder runter. Er hält mich nicht. Dem Wald entgegen. Weg vom Steig, quer zwischen den Bäumen durch. Äste schlagen gegen mein Gesicht, schürfen meine Arme auf. Ich spür es nicht, stürze. Den Hang hinunter. Aus dem Fall heraus weiter. Dichtes Gestrüpp. Der Fluss vor mir. Ich renne die Böschung hinunter, spring auf einen Stein, rutsche aus. Kühles Nass. Gehe unter, atme Wasser. Die Strömung nimmt mich mit. Ein Kiesbett stoppt mich. Krieche zum Weg hinauf. Ich laufe weiter. Es wird dunkel. Bleibe nicht stehen. Es wird flach. Ich renne weiter. Es wird hell. Mein Shirt hat rote Flecken. Aus meinem Mund rinnt Blut. Ich breche zusammen. In meinem Kopf nur ein Gedanke.

Ich kann nicht weglaufen. Es ist mein Leben, meine Entscheidung.

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni.

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  1. Und manchmal muss man auch bittere Entscheidungen im Leben treffen… Aber sogar dann geht es einem innerlich besser, habe ich für mich persönlich festgestellt ;)
    Ich hoffe, du wirst auch die für dich richtige Entscheidung treffen *lächel*

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  2. Das Leben ist nicht immer leicht und auch nicht sehr oft gerecht und doch muss man lernen damit zu Leben.Eine Entscheidung die gefällt wurde ist nicht mehr rückgängig zu machen so sehr es man sich auch noch wünscht, dennnoch…….man kann daraus lernen und man wird mit jeder Entscheidung weiser.

    Entscheidungen

    Alles sagt mir, dass ich kurz davor bin, eine falsche Entscheidung zu treffen,
    aber wer handelt, macht auch Fehler. Was will die Welt von mir? Das ich keine Risiken eingehe?
    Ich habe schon einmal eine falsche Entscheidung getroffen, seither habe ich begriffen, das sich manchmal
    keine zweite Gelegenheit ergibt und man besser die Geschenke annimmt, die die Welt einem vor die Füße legt.
    Wenn ich jemandem treu sein muss, dann in erster linie mir selbst. Viel Lebenserfahrung habe ich nicht,
    aber eines weiß ich: das man nichts besitzen kann, alles ist Einbildung- sowohl materielle, als auch spirituelle.
    Wer schon einmal etwas verloren hat, wovon er geglaubt hat, er würde es nie verlieren, weiß am Ende,
    dass ihm nichts gehört. Es ist besser ich lebe jeden Tag, als wäre es der erste (oder der letzte) Tag meines Lebens.

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