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Es gibt da etwas, das solltet ihr wissen

3 Kommentare

Die Zeit der Diplomatie ist vorbei.
Nun muss Stellung bezogen werden.

Ich habe mir meine Meinung gebildet. Lange habe ich alles für mich behalten. Ich beschwere mich selten. Ich gehöre nicht zu der Sorte Mensch, die jedem seine Meinung an den Kopf wirft. Nicht zu offensichtlich, manchmal etwas unterschwellig, bringe ich den Leuten bei, was ich davon halte.

Gestern Nach ist es wieder zu einem Ausbruch gekommen. Ich habe mir selbst gesagt, dass ich zu vorsichtig bin. Ich kann nicht mit der ganzen Welt befreundet sind. Deshalb werde ich nicht gleich jeden anmachen, dass ich ihn unsympathisch finde, aber ich werde klarer zeigen, was ich denke. Es bringt nicht, dass ich ein paar Freunden sage, wie ich wirklich dazu stehe, aber in der Öffentlichkeit wieder gemäßigt auftrete. Oft ärgere mich im Nachhinein über mich selbst, warum ich nicht klar ausgedrückt habe, dass ich anderer Meinung bin. Entweder es wird verstanden und akzeptiert oder es ist mir egal. Was die anderen von mir halten, hat mich noch nie sonderlich interessiert. Mir war immer nur eine kleine Gruppe wichtig, zu der ich selten mehr als zwanzig Personen zählte. Die meisten kenne ich nicht einmal persönlich und doch fühle ich mich von ihnen besser verstanden, als von Leuten, die ich über Jahre täglich gesehen habe.

Es wird nicht zu einer radikalen Kursänderung kommen, dazu bräuchte es ein einschneidendes Erlebnis. Menschen ändern sich nicht von einem Tag auf den anderen. Es hat Jahre gedauert, dass ich vom Einzelgänger, der sich, wann immer es möglich war, zurückgezogen hat, zu dem Einzelgänger wurde, der gerne unter Leuten ist, der, nachdem er Vertrauen gefasst hat, sehr gesprächig ist, der gerne reist und sich nur noch manchmal zurückzieht.

Im Leben zählt es nicht mit vielen Leuten befreundet zu sein, sondern mit den richtigen.

Vielen wird es nicht gefallen. Manche werden erfahren, dass sie mich falsch eingeschätzt haben.

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni.

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  1. „Die meisten kenne ich nicht einmal persönlich und doch fühle ich mich von ihnen besser verstanden, als von Leuten, die ich über Jahre täglich gesehen habe.“

    Ich denke ich verstehe was du meinst, da geht es mir ziemlich ähnlich..

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