Monat: September 2007

  • Live vom Barcamp Vienna 09.07 Tag 2

    Frühstück

    Halo 3
    ähm ganz nett, aber mir fehlt etwas, das mich umwirft.

    Sessions:
    Opensource CMS von Olaf Nitz
    Welche gibt es? Vor und Nachteile.
    Betrifft mich im Moment nicht direkt.

    Portable Social Networks
    XFN, tCard,…

    Mixxt – Das eigene Social Network in 3 Minuten.
    MUSS ich haben. Bei mir wird es bei keinen 3 Minuten bleiben, aber tolle Idee.
    Man bekommt wirklich ein eigenes Social Network. Von der Qualität her, weit über MySpace. Dugg könnte man sich in kürzester Zeit zusammenstöpseln. Perfekt für Communitys zu einem speziellem Thema.
    Enormer Aufwand im Hintergrund, einfaches Frontend.

    Das Internet als Medium

    Feedbackrunde
    Ich glaube nicht, dass Gender Mainstreaming den Frauenanteil bei einem Barcamp erhöht.
    Es geht dabei um ganz andere Barierren, wie die Schwelle das erste Mal hin zu gehen. Es ist einfach sehr abschreckend, wenn es heißt, dass man etwas präsentieren muss, auch wenn es immer weiter geöffnet wird. Man muss es hinüberbringen, dass sich jeder einbringen muss, weil ein BarCamp nur so funktioniert, aber es ist, je nach Größe, oft gar nicht möglich, dass alle eine Session übernehmen.
    Eine andere Möglichkeit ist es bekannte Bloggerinnen einzuladen. Wenn die auf ihren Blog erklären um was es geht und dass jeder kommen und mitmachen kann.

    Danach gehen viele.

    Ich war noch bei der Barcamp Rhine Vorstellung.
    2 Wochen Barcamp auf einem Schiff. Barcamps in den Städten.
    Von Basel bis Rotterdam.

    Barcamp vorbei. Ein paar Links gibt es sicher noch in den nächsten Tagen.

  • Live vom Barcamp Vienna 09.07

    Mit etwas Verspätung sitze ich nun in der ersten Sesion. Es geht um Online-Werbung.
    Da sie noch nicht begonnen hat, eine kurze Zusammenfassung des bisherigen.

    Beim Frühstück habe ich Robert Lender persönlich kennen gelernt. Hannes Offenbacher hat mich begrüsst. Orangensaft getrunken.
    Danach gab es eine Vorstellungsrunde, wo jeder kurz sagte, wer er ist und was er macht.
    Im Anschluss wurden die Sessions vorgestellt und nachgefragt wie das Interesse jeweils ist. Daraufhin wurden die Slots gefüllt.

    Es geht los.
    Werbeplanung.at
    Powerpoint-Präsentation gibt es danach zum Downloaden.
    Inhalt:
    Wie viel wird in Österreich in Onlinewerbung investiert und in welche Bereiche.
    Verteilung Werbeformen (Banner, Skyscraper,…)
    Erste Diskussion entsteht. Welche Reichweitenanalysen, wie werden sie gewertet. Klickrate und ähnliches.
    ÖWA Ranking

    Erfahrung datenschmutz.net

    Milchmädchenrechnungen
    Diskussion trigami. Wie viele Beiträge verträgt ein Blog? Vergleich Zeitschrift: Dort regt sich niemand über 50% Werbung, warum wird dieser Anspruch an Blog gestellt?

    Möglichkeiten
    adical, ad2.0
    aud was muss geachtet werden.
    Blog muss sich als Medium verstehen.

    Erste Session vorbei. Sehr interessant.

    Vor dem Mittagessen mit Hannes über Studium und Zukunft geplaudert. Darauf hin online für Publizistik angemeldet. Ich weiß noch nicht wie, aber ich werde das machen.

    Zum Mittagessen Schnitzel. Als Nachspeise tolle Brownies. Leider nicht hot und ohne Eis, aber trotzdem lecker.

    Als nächstes ist die Session zu Burma dran. Zugleich läuft Accessibility von Blogs. Interessiert mich auch sehr, aber beides zugleich geht halt nicht.

    Brainstorming zu FREE BURMA!
    Einige interessante Ideen. Werden im Laufe des Tages ins Wiki integriert werden.

    Weiter geht es mit Blögger.
    IFÖB – Initiative zur Förderung der österreichischen Blogkultur.
    Sehr spannende Diskussionen.

    Social Networks
    MySpace – facebook – Xing
    Dirk wird vermist.

    Neue Arbeitsformen

    Netzsubkultur
    Einrichtungen in Wien

    Abendessen

    Gespräche und Bier

    WerkzeugH

  • Mobiles Internet in Österreich – Ein Preisvergleich

    Da in den Kommentaren zuletzt immer wieder Preise, Tarife und Details zu UMTS-Flatrates in Deutschland angesprochen wurden, habe ich mich auf die Suche nach einer Seite mit Infos zum deutschen Markt gemacht. Bei onlinekosten.de findet Ihr viele Infos über Mobiles Internet in Deutschland.

    Hier werdet ihr keine Erfahrungsberichte bekommen, welches Netz wo am besten geht oder wie die Geschwindigkeit ist, sondern einen trockenen Vergleich der Tarife.

    Ich vergleiche gerne Produkte und traue schon seit Jahren keinem Verkäufer mehr. Außer in Ausnahmen. Bis ich meinen Laptop fand, dauerte es ein Jahr. Das lag einerseits am Preis und andererseits an der enormen Auswahl mit vielen wichtigen Merkmalen. Heute sehe ich mir mobiles Breitband in Österreich an, da ich immer mehr unterwegs bin, aber zugleich auch das Internet eine noch wichtigere Rolle spielt.
    Da ich sicherlich nicht der einzige bin, der sich über diese Thema Gedanken macht, möchte ich euch meine Überlegungen zu Verfügung stellen und vielleicht habt ihr auch noch den einen oder anderen Tipp für mich.

    Grundsätzlich wird mobiles Internet in Österreich von den vier bzw. fünf großen Mobilfunkbetreibern angeboten. Vier, da telering von T-Mobile gekauft wurde. Fünf, weil sie dennoch als eigene Marke mit anderen Tarifen auftreten.

    Da der Tarifdschungel komplizierter ist, als ich gedacht habe, muss ich den gesamten Beitrag neu aufbauen.
    Die Datenvolumen gehen von 0MB bis 30GB. T-Mobile beschränkt FAIRCLICK auf 10GB fairlimit, während bei drei 10GB einem normalen Tarif entspricht.
    Ich werde nun nach Datenvolumen vorgehen und die jeweils passende Tarife behandeln. Wenn ein Tarif mit weniger Volumen plus Zusatzkosten günstiger ist, werde ich versuchen dies ebenfalls einzubauen.

    Hinweis für Personen, die sich gar nicht mit der Tarifstruktur auskennen:
    Die Tarife setzen sich normalerweise aus drei Größen zusammen.
    1. Grundgebühr: Die muss immer gezahlt werden.
    2. Datenvolumen: Die Datenmenge, die ohne Zusatzkosten verbraucht werden kann. Sie setzt sich aus Down- und Upload zusammen. Auch beim surfen auf normalen Websites müssen Daten zum Server geschickt und von diesem empfangen werden. Wesentlich mehr verursachen jedoch Downloads von Programmen, Liedern und ähnlichem sowie das schauen von Videos beispielsweise bei YouTube oder sevenload.
    3. Preis pro zusätzlichen MB: Ist das Freivolumen verbraucht, entstehen meist pro weiteren Megabyte gewisse Kosten. Derzeit sind das bei allen Anbietern 10 Cent pro MB, außer im Tarif FAIRCLICK Free (80 Cent) und bei One. Dort entstehen nach überschreiten des Freivolumens keine weiteren Kosten, sondern die Bandbreite wird auf historische 56Kbit/s begrenzt.

    Die Mindestvertragsdauer ist bei allen Tarifen mit Freivolumen auf 24 Monate festgelegt.

    0MB
    Dieser Tarifbereich eignet sich nur für Personen, die einen minimalen Datentransfer haben. Beispielweise, wenn man unterwegs lediglich Emails abruft und selten etwas auf Websites ohne vielen Grafiken nachliest.
    Der Vorteil in diesem Bereich ist die wegfallende Grundgebühr, da nur nach MB abgerechnet wird.
    Sowohl T-Mobile als auch drei bieten einen Tarif an, allerdings mit einem extremen Preisunterschied.
    drei 3Data 80 Cent pro MB
    B-Free (A1) Breitband 20 20 Cent pro MB
    T-Mobile FAIRCLICK Free 10 Cent pro MB
    Achtung! Während bei den meisten anderen Tarifen die Hardware (Modem/Datenkarte) gratis oder zu einem geringen Preis verkauft wird, muss hier ordentlich gezahlt werden. Bei drei ab 249€ aufwärts, bei T-Mobile ab 139€ bzw. für die 7,2Mbit/s-Variante 179€. Bei B-Free kostet das Startpaket (1GB Datenvolumen, SIM-Karte, Modem) 129,90€. Dafür gibt es keine Mindestvertragsdauer.
    Umgerechnet ist ein solcher Tarif nur sinnvoll, wenn die Hardware gebraucht gekauft wird oder bereits im Notebook integriert ist. Weiters besteht die Möglichkeit via Datenkabel und UMTS ins Internet zu gehen, allerdings wird dann über den Handyvertrag abgerechnet und dies würde den Rahmen dieses Beitrags bei weitem sprengen.

    250/300/500MB
    Drei unterschiedliche Freivolumen, die für unter 15€ Grundgebühr angeboten werden.
    One H.U.I. Start 250MB 10€ Grundgebühr Keine Zusatzkosten bei Überschreitung, sondern Begrenzung der Bandbreite. Refill-Paket um 5€ erhöht das Volumen um 250MB. Kann bis zu fünf Mal im Monat gekauft werden.
    A1 Breitband 300MB 15€ Grundgebühr
    drei 3Data 300MB 7€ Grundgebühr
    T-Mobile FAIRCLICK Basic 500MB 15€ Grundgebühr
    telering Willi Junior 500MB 15€ Grundgebühr 12€ für bestehende telering-Kunden.

    3GB
    A1 Breitband 3GB 22€ Grundgebühr (Aktion bis 30.09.07)
    T-Mobile FAIRCLICK Smart 3GB 20€
    One H.U.I. 3GB 20€
    telering Willi 3GB 20€ 16€ für bestehende Kunden
    drei 3Data 3GB 19€
    drei 3Data fix 300MB + 3 Pakte mit je 1GB (jeweils 5€) 22€ Hier besteht die Möglichkeit je nach Bedarf Pakte zu kaufen und somit bei starken monatlichen Schwankungen Geld zu sparen.

    5GB+
    A1 Breitband 5GB 55€
    drei 3Data 10GB 39€
    drei 3Data Fix 300MB + 1 Paket 10GB (25€) 10,3GB 32€ drei sticht somit seinen eigenen Tarif aus, wobei man beachten muss, dass die Hardware bei 3Data Fix teurer ist.
    T-Mobile FAIRCLICK fairlimit 10GB 25€
    One H.U.I. Pro 20GB 50€
    drei 3Data 30GB 59€

    Das wichtigste, um den günstigsten Tarif zu finden, ist das eigene Internetverhalten zu kennen. Wie viele MB verbraucht man durchschnittlich im Monat. Gibt es starke Schwankungen sind die Tarife 3Data Fix, sowie die One H.U.I. Tarife zu empfehlen.
    drei 3Data Fix kostet 7€ Grundgebühr und kommt mit 300MB Freivolumen. Je nach Bedarf kann man zusätzliche FixPlus-Pakete kaufen. 300MB um 3€, 1GB um 5€ und 10GB um 25€.
    Bei One gibt es sogenannte Refill-Pakte, die dem gleichen Zwecke nutzen, allerdings zu den normalen Tarifen hinzugekauft werden können und es somit keine erhöhten Hardwarepreise gibt. Sie kosten jeweils 5€ und beinhalten je nach Tarif verschieden viel zusätzliches Freivolumen. Bei H.U.I. Start 250MB und bei H.U.I. 1GB.

    Wären die Tarife an sich nicht schon genug Verwirrung gibt es unterschiedliche Preise für die Hardware und verschiedene Vergünstigungen für bestehende Kunden und Bonis im Webshop.

    Es handelt sich jeweils um den Preis im Webshop.
    A1 49€ (129€ bei A1 Breitband 300)
    One 0€ (99€ bei H.U.I. Start)
    T-Mobile 49€ (99€ bei FAIRCLICK Basic, 179€ bei Free)
    telering 0€
    drei 3€ (79€ bei 300MB und 249€ bei 0MB)

    Die Aktivierungsgebühr von 49€ fällt oft durch Aktionen weg, darf aber nicht vernachlässigt werden.

    Weiterführende Links:
    A1
    One
    T-Mobile
    telering
    drei
    Bericht der AK

    Ich habe eine kleine Tabelle erstellt, damit man sich schnell einen Überblick über die Tarife verschaffen kann. Ich übernehme keine Verantwortung für Fehler.
    Preisvergleich Mobiles Internet in Österreich (als Google Document)

    Für mich klingt das T-Mobile FARICKLICK 10GB um 25€ interessant, allerdings möchte ich noch mehr Informationen über tatsächliche Geschwindigkeit und Netzabdeckung bevor ich mich entscheide.
    Sollte ich es nur für unterwegs nehmen, tendiere ich zu telering Willi 3GB für 16€ als bestehender Kunde.

    Für weitere Tipps bin ich immer offen.

  • BarCamp Wien September 07

    Und ich bin dabei.

    Wie so oft fehlte mir einfach ein kleiner Schupfer. Den hat mir Hannes gegeben.

    Da ich davon ausgehe, dass viele meiner Leser nicht viel mit dem Begriff BarCamp anfangen können, möchte ich kurz in eigenen Worten beschreiben, worum es in meinen Augen geht.
    Ein BarCamp ist eine offene Veranstaltung. Jeder kann dabei teilnehmen, soll dafür aber auch seinen Beitrag leisten. Normalerweise bedeutet dies, dass man eine Session hält. Eine Session kann eine Präsentation, aber auch eine Diskussion oder ähnliches, zu einem bestimmten Thema sein. Sieht man sich nicht im Stande eine Session zu halten, ist man dazu aufgerufen, sich aktiv einzubringen. Fragen, Zusatzinformationen, Meinungen. Es geht um den Wissensfluss, darum dass alle Teilnehmer einen Nutzen daraus ziehen können. Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Konferenz, wo es einen oder mehrere Vortragende gibt, die, teilweise auf eine überhebliches Weise, ihr Wissen auf die Zuhörer ausschütten. Vielleicht gibt es am Ende die eine oder andere Frage, aber selten kommt es zu dem Austausch, wie er auf Barcamps möglich ist.
    Bei dieser Veranstaltung kommt nicht jemand her und gibt einen Tagesablauf an, sondern es finden sich ein paar engagierte Menschen zusammen, die mit den Vorbereitungen beginnen indem sie eine Termindiskussion ins Laufen bringen, dann wird ein Ort und Sponsoren gesucht. Jeder kann und soll dabei mithelfen. Zugleich machen Teilnehmer Vorschläge, welches Wissen sie einbringen können.
    Dies alles geschieht in einer Wiki, eine offene Seite, welche jeder bearbeiten kann.
    Nach und während einem Barcamp werden die erhaltenen Informationen von den Teilnehmern weiterverbreitet, damit alle etwas davon haben, auch wenn sie nicht anwesend sein konnten.

    Weiterführende Links:
    BarCamp Vienna
    Was ist ein Barcamp? (barcamp.at)
    barcamp.org
    BarCamp (wikipedia)

    Bei Fehlern, bitte in die Kommentare.
    Bei Fragen ebenfalls.

    —————–

    Bei den bisherigen Themenvorschlägen zum BarCamp Vienna gibt es einige, die mich besonders anziehen:
    Blögger – Blogger in Österreich
    Web 2.Ö
    Werbung in Blogs
    Benutzerfreundlichkeit/Barrierefreiheit von Blogs
    NoseRub/dezentralisierte Netzwerke

  • Zwischenruf

    Barcamp Wien

    Am Wochenende ist Barcamp.
    In Wien.
    Ich wäre auch in Wien.
    Viele interessante Dinge.
    Doch das ist mir jetzt zu kurzfristig.
    Ich wüsste nicht einmal, über was ich reden sollte. Weiß ja nichts.
    Hoffentlich das nächste Mal.

    Es gibt Anstrengungen die österreichische Blogosphäre, von der ich abgesehen von Hannes Treichel bisher nichts mitbekommen habe, auf ein neues Level zu heben.
    Soweit ich das bisher mitbekommen habe, hat Hannes Offenbacher das ganze begonnen. Er hat sich auch die österreichischen Top-Blogger angesehen und daraus eine Grafik erstellt: Österreichs Blogger im Vergleich. Ich habe noch nicht herausgefunden, ob es dabei nur um Businessblogger geht, aber falls nicht, würde ich einen netten Platz bekommen. Die Frage ist, wie viel man mir wegen Theme-Links abziehen würde. Im Moment unwichtig.
    Ich bin jetzt ein Blögger.

    Das dezentrale Social Network NoseRub von Dirk Olbertz fasziniert mich. Hatte vor einiger Zeit die Idee, dass eine Seite her müsste, über welche ich alle meine Aktivitäten zentralisieren kann und dies ist ein erster Schritt. htwo@noserub
    Jeder kann NoseRub auf seinem eigenen Server laufen lassen und trotzdem mit NoseRub-Accounts auf anderen Servern verknüpft sein. Ich kann alle möglichen Dienste, von Twitter bis Zooomr, in NoseRub integrieren und es so zu einer zentralen Anlaufstelle machen.
    Am besten ihr seht es euch selbst an oder lest den NoseRub-Blog.

    Hab ich euch schon erzählt, wie klein ich mich im Moment fühle?
    Als ob ich eine Verkleidung abgelegt hätte. Plötzlich habe ich viel mehr Freiheiten, doch ich bin auch angreifbar geworden.