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Ich kann sie nicht vergessen. Es ist nicht so einfach, wie es scheint.
Dass ich mir meiner Gefühle nicht sicher bin, ist vielleicht nur ein Vorwand. Weil ich Angst habe. Angst, dass es nicht so sein wird, wie ich es mir vorstelle. Wie ich es mir erhoffe.
Es ist nie so, wie man es sich erwartet.

Ich habe es geschafft. Ich habe etwas zerstört. Bevor es entstanden ist, bevor es sich entwickeln konnte.
Einsam sitze ich hier am Flughafen. Draußen ist es dunkel.
Nur Die Putzmaschine fährt surrend ihre Runden.

Jeden Tag denke ich an sie. Ich habe sie nicht angerufen. Rede mir ein, dass ich auf eine Antwort von ihr gewartet habe. Suche Gründe. Ausreden.
Man wartet nicht so lange auf die Antwort zu einem SMS ohne Inhalt. Auch keinem zwischen den Zeilen.
Das Nichtantworten nahm ich als ein Nein. Als ein Nein auf eine vollkommen andere Frage.

Es muss nicht Liebe sein. Das ist ein zu schweres Wort. Vielleicht nicht einmal Verliebtsein.
Ich vermisse sie. Das ist alles, woran ich mich im Moment klammere.
Hunderte Kilometer entfernt schießen mir Dinge durch den Kopf, die ich ihr sagen möchte. Zugleich befürchte ich, dass es nie zu diesem Gespräch kommen wird. Weil ich es nicht schaffe zu beginnen.

Die Angst vor dem Schmerz ist groß.

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni.

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