Monat: September 2007

  • Grüße aus Paris

    Französische Tastaturen sind schrecklich, aber zumindest sehe ich so, wie gut bzw. schlecht mein Zehnfingersystem ist. Die Fehler entstehen, weil ich die Tastatur umgeschaltet habe und nun im Blindflug schreibe.

    Im Moment beschäftigt mich jedoch Wohnung und Studium mehr, als die Reise selbst.
    Die Wohnung, die ich schoin fast hatte, wurde mir wieder fast abgesagt. Ich war sehr zuversichtlich, dass mit der alles klappen könnet und hatte ein richtig gutes Gefühl bei der zukünftigen Mitbewohnerin. Wir werden sehen.
    Falls jemand eine WG in Wien hat oder kennt, wo ich unterkommen könnte, bitte melden.

    Mit der Uni wird schon alles klappen.

    Aber nun zur Reise.

    In Berlin waren wir am nächsten Tag noch im Reichstag, im DDR-Museum und bei einem Flagturm, weil wir eigentlich eine Untergrundtour machen wollten, aber zu spät dort waren.
    Der Flug nach Stuttgart wurde von TUI kurzerhand um zwei Stunden verschoben, gesagt wurde, dass die Bremsen gewechselt werden. Allerdings gab es beim Flug selbst Sitzplätze, die von zwei Personen zugleich beansprucht wurden, weshalb ich die Vermutung aufstelle, dass einfach zwei Flüge zusammengelegt wurden.
    In Stuttgart kamen wir bei einem sehr netten Bekannten von Philip unter.
    Wir haben uns dort Weinfest und Leichtathletik-WM-Fanmeile angesehen, sowie am nächsten Tag Schokolade im Ritter Sport Fabrikverkaufsgeschäft gekauft.
    In der Königsstraße spielten Wir, die mir gut gefielen. Mehr dazu ein anderes Mal.
    Weiters machten wir eine Rundfahrt um Stuttgart und sahen uns unter anderem Schloss Bebenhausen an.
    In Stuttgart fanden wir keinen einzigen Burgerking, der Hot Brownies mit Eis hat.
    Von dort ging es dann auch schon direkt nach Paris, wo wir die erste Nacht kurzerhand auf dem Flughafen verbracht haben, da wir keine passende Unterkunft mehr gefunden haben und erst sehr spät ankamen.
    In dieser Nacht habe ich auch ein paar Seiten in meinem Block gefüllt, beispielweise über das nicht ankommen von Philips Rucksack. Vielleicht tippe ich die irgendwann ab.
    Die Touristeninfo dort war absolut schrecklich. Auf die Frage nach einem günstigen Hotel hat sie uns eine Liste mit Jugendherbergen in die Hand gedrückt und gemeint, dass wegen der Rugby-WM nur noch Zimmer ab 200€ frei wären.
    Wir zahlen nun 45€ pro Person und Nacht, aber dass nichts mehr frei wäre, stimmt sicherlich nicht.
    Heute haben wir an der New Paris Tour teilgenommen und waren auf dem Eiffelturm, was wegen Philips Höhenangst zu einem kleinem Abenteuer wurde.

    Alles weitere ein anderes Mal.
    Habe durch Wohnung und Studium im Moment zu viel um die Ohren.

    Paris ist toll.

  • Grüße aus Berlin

    Wie ihr am Titel sehen könnt habe ich es nicht mehr geschafft mich aus Hamburg zu melden. Inzwischen sind wir in Berlin. Hier schlafen wir bei einem ehemaligen Klassenkollegen, was mir auch wegen der Kosten sehr entgegen kommt.

    Endlich kann ich ein bisschen mehr von der Reise berichten, weil ich ein günstiges Internetlokal gefunden habe. Ein Euro pro Stunde würden mein Budget zuhause sprengen, aber da ich hier nur schnell ein paar Mails beantworte und einen Beitrag schreibe, geht es in Ordnung.
    Was mich etwas stört ist der Computer hier. Irgendein Komplettpaket, Windows XP und alle nur erdenklichen Messenger. Weiters wurde bei der Installation der Messanger nicht darauf geachtet, dass Toolbars für die Browser installiert wurden. Von den Filesharingprogrammen fange ich erst gar nicht an. Weiter zur Reise.

    Begonnen hat sie, wie ihr vermutlich wisst am Freitag in der Früh in Innsbruck, von dort ging es nach Köln und nach ein paar Stunden weiter nach Valencia. In Valencia haben wir auch bald ein Hotel gefunden, welches Philip, mein Freund und Mitreisender, über bookings.com gebucht hat. Der Preis von 25€ pro Nacht und Person währen auch in Ordnung, doch der Herr an der Rezeption meinte, dass zwei voneinander unabhängige Reservierungen mit je einem Doppelzimmer und auf den Namen meines Freundes eingetroffen wären. Wie sie entstanden sind, wissen wir nicht, aber der zweite Herr an der Rezeption, älter und der englischen Sprache nicht mächtig, bestand darauf, dass wir beide Zimmer bezahlen müssten, egal ob wir sie gebucht hätten oder nicht. Ich hätte wohl bald klein bei gegeben oder so, aber zum Glück spricht Philip wesentlich besser Englisch und lässt sich auch nicht so schnell aus der Fassung bringen. Als erstes versuchte er zu erklären, dass wir nur ein Doppelzimmer gebucht haben und das andere nicht zahlen werden. Der jüngere, der beiden Angestellten, wäre wohl auch irgendwann damit einverstanden gewesen, aber der ältere nicht. Uns wurde übersetzt, dass sie bookings.com nicht kennen würden. Philip schaffte es dann, dass sie ein Fax bekamen, dass die zweite Buchung storniert wurde, allerdings nach der Frist und somit waren dem Hotel weitere Schritte überlassen.
    Nach Androhung einer Klage und einschaltung der Botschaft gingen sie schlussendlich auf das Angebot, dass wir zwei Nächte bleiben würden ein.

    Valencia war nett, aber nicht umwerfend. Es war angenehm warm bis heiß und das Essen gut.
    Ein paar Dinge finde ich noch bemerkenswert.
    Außer im Hotel und im Burgerking kamen wir mit Englisch nicht sehr weit. Da keiner von uns beiden spanisch kann, mussten wir auf die gute, alte Hand und Fuß Kommunikation zurückgreifen.
    Das Flughafenpersonal hat entweder ein Kommunikationsproblem oder eine Zahlenschwäche, weder die Gepäckausgabe noch der Check-In war dort, wo er laut Informationen sein hätte müssen.
    Am Tag wird auch mal einfach der Strom im Hotel abgeschalten.
    Die Brownies im Burgerking werden in flachen Bechern serviert, sehen aus wie echte Brownies und sind dreissig Cent teurer als in Österreich.
    Ampeln werden grundsätzlich misachtet und wenn ein Auto im Halteverbot steht und die Polizei kommt, hupt diese lediglich kurz und das Auto fährt weg. Fall erledigt.
    Die Stadt ist bis etwa fünf Uhr am Nachmittag wie ausgestorben, um diese Uhrzeit machen auch erst die Geschäfte auf. Dafür haben auch normale Kleidungsgeschäfte bis Mitternacht und länger offen.

    Am Sonntag ging es von Valencia über Köln nach Hamburg.
    Dort haben wir über die Touristeninformation ein Hotel gebucht. Das kostet drei Euro und ist nichts anderes als HRS.
    Danach waren wir noch beim Hafen und sind über die Reeperbahn zurück zum Hotel. Ich finde die immer noch komisch.
    Am nächsten Tag haben wir die Stadt zu Fuß erkundet. Die Stadt ist genial zum einkaufen, sowohl riesige Einkaufszenteren direkt nebeneinander, als auch massenhaft Boutiquen.
    Hemden sind nicht zum reisen mit dem Rucksack geeignet.
    Nach einer Nacht am Flughafen flogen wir wieder nach Köln.

    Vier Stunden waren wir in der Stadt. Das Wetter war schlecht, Philips Schirm wurde regelrecht zerfetzt. Ich fand Köln nichtr so aufregend, wie ich es mir erwartet hatte, aber das könnte auch daran liegen, dass wir nur kurz dort waren.
    Der Kölner Dom ist dennoch sehr sehenswert.
    Dann ging es auch schon nach Berlin.

    Gestern sind wir dann über einen kleinen Umweg durch die ganze Stadt zu dem ehemaligen Klassenkollgen gefahren, haben in einem Restaurant noch etwas gegessen und sind daraufhin auch schon schlafen gegangen, da die Schlafphase am Flughafen kurz war.

    Heute haben wir an einer Stadtführung von New Berlin Tours teilgenommen. Die war gut und informativ.
    Danach sind wir auf den Berliner Fernsehturm, was nicht billig ist, aber die Aussicht ist toll.

    Somit bin ich auch schon beim Jetzt angelangt.

    Die Karte habe ich wieder aktualisiert, Daten werden nachgetragen, und hoffentlich gibts in ein paar Tagen wieder frische Infos.

  • Innsbruck – Köln – Valencia – Köln – Hamburg

    In Valencia spricht man kein Englisch außer im Burgerking.

    Nette Stadt, muss man aber nicht gesehen haben.

    Geschäfte machen erst um fünf Uhr auf.

    Melde mich in Hamburg wieder. Vielleicht.