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Vom studieren und so

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Ich bin nun seit zehn Tagen in Wien. Was ist bisher passiert?
Ich habe mich an der WU eingeschrieben. War fasziniert von Durchstrukturierung. Es schien alles so einfach. Alles was ich machen musste, war das Formular ausfüllen, Studiengebühren einzahlen, Schiene auswählen fertig.
Zuvor wurde mir erzählt, wie viel ich an der Uni selbst organisieren müssen werde. Davon blieb nicht viel übrig. Nach der Einführungsveranstaltung war alles geklärt und ich motiviert, dass ich trotz 60% Drop-Out Quote im ersten Jahr, es mit viel Anstrengung schaffen werde.

Das Problem, das blieb war die Wohnung. Ich wollte und will eine WG. Bisher habe ich mir sechs angesehen. Drei davon gefielen mir nicht. Eine wurde an jemand anders vergeben. Eine hatte vergessen mir zu sagen, dass sie schon weg war und von der sechsten werde ich noch erfahren wie es aussieht.
Ich bleibe dennoch bei meinen Ansprüchen.
Die WG ist für mich nicht nur ein sicherer Platz zum schlafen. Ich möchte nicht, dass ich die Mitbewohner nur ein paar Sekunden am Tag sehe. Auch ich will meine Privatsphäre. Ich brauche einen Platz, wo ich mich zurückziehen kann. Aber ich brauche auch Menschen mit den ich plaudern kann, mit denen ich hin und wieder koche oder einen Film schaue. Ich würde sie nicht als Familie bezeichnen, aber sie kommen schon in die Nähe.
Ich will mich mit meinen Mitbewohnern so gut verstehen, dass man auch einmal gemeinsam etwas unternimmt. Es ist mir wichtig, dass das Zusammenleben funktioniert.
Die Wohnung selbst spielt auch eine Rolle, aber die ist nicht so groß, wie die der anderen WG-Mitglieder.

Während dem Barcamp hat sich etwas in mir geändert.
Warum sollte ich mich für etwas abmühen, das mich zwar interessiert, worin ich jedoch nicht begabt bin, während ich es mir einfacher machen kann? BW ist interessant, aber ich war noch nie jemand, der viel auswendig gelernt hat. Ich schreibe gerne, teilweise sogar gut. Es gibt noch viel mehr, das mich interessiert, als BW.
Wenn ich jetzt das Falsche beginne und mich richtig reinbeiße wird es umso schwieriger später zu wechseln.
Daher werde ich nun doch Publizistik anfangen.

Warum will ich unbedingt in eine bestehende WG? Weil es einfacher ist.
Die neue Idee ist es eine bloggende WG zu machen. Nein nicht unbedingt, aber würde mir gefallen. Auch wenn ich gerne mit normalen Menschen zusammenwohne.

Bis Samstag ist mein imaginärer Kalender voll.
Dabei habe ich so viele Ideen.

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni. | | | Newsletter

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  1. Das BarCamp hat mein Leben verändert. ;)
    Man lernt interessante Leute kennen und bekommt gute Denkanstöße. In meinem Fall für Blog, Studium und WG.

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  2. Die bloggende WG war einfach so ein Gedanke, der mir während dem BarCamp gekommen ist. Ob und wie er umgesetzt wird, wird sich noch zeigen.

    Ja, Publizistik mache ich jetzt doch. Allerdings muss ich das mit der Uni noch abklären und das schaffe ich frühestens am Montag.

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  3. also das mit der bloggenden WG hab ich auch schon versucht, leider konnte ich die anderen nicht wirklich längerfristig motivieren. wir sind im februar nach wien gezogen und wollten alle umbauten, malerarbeiten und coolen sachen, die wir in der WG machen so tutorial artig erfassen – aber die faulheit ist ein luder ;)

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  4. Kann es mir selbst auch fast nicht vorstellen, dass ich andere Personen ausreichend motivieren kann, aber solange ich über sie bloggen darf…

    Inzwischen habe ich Ansprüche entwickelt. Entweder Personen, Größe, Lage und Preis entsprechen ihnen oder ich nehme es nicht.

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