Artikelformat

Wo bist du?

Hinterlasse eine Antwort

Ich drehe mich im Kreis, suche dein Gesicht, deine Augen, doch ich kann dich nicht finden. Gerade warst du noch bei mir. Du hieltst meine Hand. Dein süßer Duft hüllte mich ein. Ich spüre noch immer deine Wärme. Sie ist schwächer. Doch sie hat mich so durchdrungen, dass ich sie immer in mir haben werde und wenn ich an dich denke flammt sie wieder auf. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das will. Es schmerzt.

Wo bist du?
Eine Stimme. Doch es ist nicht die deine. Ich glaube dich in der Menschenmenge zu sehen, laufe auf dich zu, wenn ich ankomme bist du fort. All die Gesichter starren mich an. Sie können nicht verstehen. Ich suche dich. Ich suche dich noch immer.

Wo bist du?
Der zarte Lufthauch streicht mein Gesicht. Voller Hoffnung blicke ich nach hinten, doch da ist nichts. Nur die graue Stadt. Meine Schritte werden wieder schneller. Ich kann mich nicht mehr halten. Renne los, weiche im letzten Moment anderen Personen aus. Mit der U-Bahn fahre ich an das andere Ende der Stadt. Mit dem Bus zurück. Überall Menschen, doch nirgends du.

Wo bist du?
Ich gebe nicht auf. Es wäre zu früh. Ich bin voller Hoffnung. Sie macht mich verrückt. Der Gedanke an dich hat sich festgesetzt. Direkt hinter den Augen. Er hat sich ausgebreitet. Seine Verästelungen durchziehen meinen gesamten Körper. Es ist unvernünftig. Doch ich will keine Kontrolle darüber haben.

Du treibst mich an. Ich weiß, dass du irgendwo da draußen bist.

Du wirst mich finden.

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni.

| | | Newsletter

Schreibe eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.