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kreisch

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Es muss raus. Ich muss kommunizieren, doch will nicht in die Leere sprechen.
Ich vermisse die hyperaktiven Foren, die Chats, all die Dinge, wo immer jemand war mit dem ich mich unterhalten konnte. Klar, Freunde und so weiter sind wichtig, aber kann ich mit allen über alles sprechen? Nein.
Heute brauche ich ganz spezielle Personen an die ich mich wenden kann. Doch sie haben nicht immer Zeit, können sie gar nicht. Ich bin nicht der Mittelpunkt und das würde ich auch nicht wollen.
Ich möchte alles raus schreien, doch bin mir nicht sicher wohin.
Das gehört nicht in einen Blog meint ihr. Dann kennt ihr mich nicht, dann wisst ihr nicht, dass das mein Blog ist und es mir meist vollkommen egal ist, wie ihr ihn seht. Ich schreibe, ich bestimme, ich verändere.
Es mach mir Spaß Leuten etwas vorzumachen, doch je öfter ich merke wie einfach es ist und wie wenige verstehen, was ich in Wirklichkeit sagen will, erschrickt es mich. Ich sehe mich selbst als selbstverliebten Idioten, der es irgendwie schafft Leute zu manipulieren. Ich sehne mich nach Kommunikationspartnern.
Mit dem manipulieren ist der Blog nicht gemeint. Zumindest nicht immer. Ich gebe zu, dass es einige Beiträge gibt, die nichts anderes zum Ziel hatten, als Personen etwas vorzumachen, aber meist war ich das selbst.
Jetzt bin ich wieder an einem Punkt angelangt, wo mein Gehirn verrückt spielt.
Ich schreie nach Hilfe, will sie nicht bekommen. Und Hilfe ist das falsche Wort. Wenn sich jetzt jemand um mich kümmert, würde ich es ablehnen. In den meisten Fällen. Weil es mir um etwas anderes geht. Oder genau um das.

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni.

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