Monat: November 2007

  • Barcamp Vienna

    In der S-Bahn eine SMS von Hannes bekommen, dass es bald wieder ein Barcamp gibt. Organisiert wird es von Helge und Michael.

    Wer mich einmal treffen möchte oder sonstig am Thema interessiert ist, sollte sich im Wiki umsehen.

  • Blogsünden?

    Ich kann es nicht lassen. Das Lästern.

    Bei der Blogparade „Drei tolle Blogs, die kaum jemand kennt“ (mein Beitrag dazu) habe ich mir alle 141 Tipps angesehen. Zehn haben es in den temporären Folder in meinem Reader geschafft. Die stehen nun unter Beobachtung und werden vielleicht einmal präsentiert.

    Einer davon ist Der Misanthrop. Der hat einen Beitrag geschrieben. „Bloggen – 7 Todsünden“. Klingt interessant, also hab ich ihn mir einmal angeschaut. Habe mich auch gleich ertappt. An einer Stelle. Das bedeutet dann wohl den Tod von meinem Blog.

    Am Ende des Beitrags ist ein Link zur Sympatexters Beitrag „Die 7 Todsünden des coolen Bloggens“. Ein tolles Design übrigens. Anscheinend gibt es nun 14 Todsünden. Gleich fünf mal finde ich mich wieder. Folglich ist mein Blog nicht cool. Aber das ist nichts neues. Ich war nie cool. Wollte ich nicht. Wie soll es dann mein Blog sein.

    Ich kenne da noch eine Blogsünde. Man sollte nicht so leichtfertig andere beschuldigen, wie ich es gleich machen werde. Oft ist man selbst nicht besser.

    Manche nennen es Ironie des Schicksals. Ich musste nur kurz grinsen.

    Schreibe gut oder schreibe gar nicht. Sowohl inhaltlich als auch orthographisch. Vermeide verschachtelte Nebensätze und Rechtschreibfehler (einer pro 1.000 Anschläge ist ok). Lerne das von dass zu unterscheiden. Seit ihr euch klar, das der Text sonst total doof aussieht?

    Früher habe ich immer schadenfroh auf seideit.de verwiesen. Mach ich heute auch noch. Auch wenn mir die Seite nicht mehr gefällt.

    Ich finde Kritik gut. Auch bei sich selbst.

  • denk nach

    Es ist leicht zu meckern. Man kommt auch relativ schnell ins Gespräch, wenn man sich über andere aufregt. Der Professor, der ständig den Faden verliert, die Mitstudenten, die ununterbrochen quatschen. Die Pizza, die nach Gummi schmeckt oder der Kaffee, dem der Kaffee fehlt.

    Leute, die meinen etwas besseres zu sein, schimpfen einfach über jene, die an allen etwas auszusetzen haben. Zu dieser Gruppe gehöre ich. Mich nervt das ständige Gejammer, wenn ich es nicht von mir kommt. Die Leute sehen einfach ein paar schlechte Dinge und schon stellen sie deshalb das Ganze an den Pranger. Oft würde ich ihnen gerne ins Gesicht schreien, dass sie die Klappe halten sollen, wenn sie keine Ahnung haben. Doch das bin ich nicht. Ich lästere hauptsächlich hinter ihrem Rücken oder subversiv.

    Ich bezeichne es gar nicht als Dummheit, sondern vielmehr als Ignoranz. Menschen, denen man Dinge vielfach beweisen muss, damit sie es glauben oder zumindest sagen, dass man Recht hat. Im nächsten Moment sind sie meist wieder bei ihrer alten Meinung.

    Ich habe mich schon so oft umgekrempelt. Vielleicht bin ich auch zu offen. Ein Kern bleibt immer gleich, doch ob das reicht, weiß ich nicht. Muss man einer Linie treu bleiben. Ich finde nicht. Die Glaubwürdigkeit ist bald verschwunden, wenn man sich zu oft, zu leicht von anderen Dingen überzeugen lässt. Aber da bin ich eher der, der grundsätzlich dagegen ist, wenn alle dafür sind, weil es dann nicht stimmen darf. Der Wunsch ein bisschen an den Menschen zu rütteln, sie dazu zu bringen, selbst nachzudenken, was sie da eigentlich von sich geben. Es kann sein, dass ich innerlich derselben Meinung bin, aber wenn ich das Gefühl habe, dass sie es nicht verstehen, werde ich das Gegenteil behaupten und auch dafür argumentieren. Manche Argumente schreien direkt nach Widerlegung.

  • kurze Pause

    2-Blog war heute kurz offline, da ich die Rechnung zu spät gezahlt habe. Wurde inzwischen geklärt und es kann wieder mit altem Schwung weitergehen. Oder so.

    Kann mir bei der Gelegenheit jemand erklären, warum ich mir eine DVD mit unüberspringbaren Werbeeinblendungen kaufen sollte? Im Fernsehen laufen die Filme für lau. Der Festplattenrekorder kann die Werbung automatisch rausschneiden. Das einzige was mir einfällt wäre die Aktualität.

  • Alles Gute!

    Noch immer kann man ihre Einflüsse in meinen Texten erkennen. Wegen ihr habe ich überhaupt angefangen zu bloggen. Ich wollte nicht kommentieren ohne einen Blog anzugeben. Ich las ihren Blog. Komplett von vorne bis hinten. Inzwischen hat sie ein Buch geschrieben. Ich lese sie noch immer und werde es auch in Zukunft machen.

    Alles Gute, Pia!