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in mir

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Ich solle schlafen, schreibt sie. Ich glaube ihr, doch kann es nicht so einfach umsetzen. Waren es zu Beginn immer die gleichen Gedanken, stoßen sie nun andere an. Ich denke an meine Familie, an meine Freunde. Personen, die ich seit Wochen, Monaten nicht mehr gesehen habe. Bei manchen habe ich aufgehört an sie zu glauben. Nur weil sie nicht den Willen hatten. Vermutlich ist es der richtige Weg für sie. Darum geht es nicht.

Ich habe Angst. Angst zu verlieren.

Er hat verloren. Ich will etwas für ihn tun. Fühle mich hilflos. Die Tränen, die ich vergossen haben galten seiner Familie. Ich denke oft an sie. Hoffe, dass es besser wird. Doch schaffe es nicht einmal selbst. Wo ich weit weg bin. Nicht direkt betroffen. Es ging direkt in mein Innerstes und der Schmerz lässt nicht nach.

Ich hoffe auf eine gute Zukunft.

Die Gedanken, die mich jede Nacht quälen, zeigen wie verletzlich ich bin. Gegenüber anderen bin ich kalt. Ich lasse mir nichts anmerken, weil ich ihre Blicke nicht mag. Nicht ihre Worte des Trostes hören will. Nicht ihren Glauben annehme in einer Situation, die sie nicht verstehen. Dann, wenn ich alleine bin, breche ich zusammen. Ich will nicht verstanden werden, fange gar nicht an zu erklären.

Ein Teil wird in mir weiterleben.

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni.

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  1. Was du hier schreibt macht mich richtig traurig, aber auch ein bisschen wütend. Weil ich dieses Gefühl kenne und weiß dass man nichts tun kann. Egal was man tut, es bleibt für so lange Zeit dass man glaubt es zerreisst einen.
    Und es schmerzt mich wirklich dass du schreibst dass du keine Worte des Trostes hören willst… Überhaupt der ganze letzte Absatz bringt mich zum weinen, weil ich in so einer Situation schon wieder merke wie machtlos man oft ist. Aber ich will dir natürlich auch keine Worte aufzwingen die du gar nicht hören willst, deshalb ist es wohl besser wenn ich mich einmal zurückhalte… Auch wenn es sehr schwer fällt.

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