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Blogsklave

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Worüber schreibe ich? Für wen schreibe ich? Was will ich damit erreichen? Wer liest es? Wieso liest er es? Wen liest er noch? Weshalb ist am Wochenende nichts los? Wie kann ich die Feed-Abonnenten bekommen? Wie steigere ich die Leserzahlen? Welche Themen sind populär? Wenn muss ich verlinken? Wer verlinkt mich? Warum verlinkt mich jemand nicht? Warum kommentiert niemand? Was bringen Bilder? Womit kann ich Leser binden?

Zurück zu den Wurzeln.

Was bedeutet das? Bloggen muss Spaß machen. Bloggen muss mir Spaß machen. Falls ihr das schon zehnmal gelesen habt, dann könnt ihr gehen oder nicht. Das ist einer der zentralen Punkten. Der andere ist, dass ich genauso aufhören kann zu schreiben wann ich will. Ich bin niemanden verpflichtet.

Früher habe ich gerne geschrieben und mich über jeden Leser gefreut. Zwanzig am Tag waren fantastisch. Es hat mich angespornt und meine Schreiblust wurde zu einer Sucht. Es war toll, dass immer mehr Leser kamen. Zuwachsraten von 10%-20%. Dann kamen Verlinkungen hinzu. Vor den Kommentaren. Die Leserzahlen stiegen weiter, ich erzählte Freunden von dem Blog, er wurde zu meiner Standardadresse, wo immer ich mich anmeldete. Irgendwann kamen auch Kommentare. Nur selten, das ist noch immer so, aber es wird besser.

Plötzlich fühlte ich mich verpflichtet zu schreiben. Ich schrieb irgendwas. Spaß machten mir die Zahlen. Doch was habe ich davon? Ich lernte den Blog bekannt zu machen. Welche Möglichkeiten es gibt und welche sinnvoll sind. Ich schrieb stärker für die Leser, weniger für mich.

Der Spaß am schreiben kam wieder, die Einträge passten nicht mehr zusammen, ich schrieb weniger. Dann in eine Richtung und wieder in eine andere. Mit dem Blog als solchen war ich unzufrieden. Der neuste Trend ist der Mehrwert für den Leser. Das ist nett, aber nicht mein Blog. 2-Blog ist ein Privatblog von mir, über mich und meine Welt (in diesem Fall nicht die Kategorie). Es ist kein sauberer Themenblog und die Reichweite ist mir egal.

Ich will, dass ich wegen mir gelesen werde und nicht wegen dem was ich schreibe.

Was bedeutet das für die Zukunft?
Das Aussehen wird sich wieder verändern. Die Trennung meine und eure Welt wird bleiben, auf der Startseite wird es nur noch einen gemeinsamen Bereich geben. Sogenannte Mehrwertbeiträge werden ausgelagert. Ich schreibe sie und wer immer Interesse daran hat, darf sie auf seinem Blog veröffentlichen. Wie es genau ablaufen wird, ob ich sie hier auch online stellen werde sowie ob ich die Beiträge an mehrere Blogs oder nur an einen weitergeben werde, weiß ich noch nicht.

Es ist mein Blog und ich mache damit wozu ich gerade Lust habe. Ich freue mich über jeden, der mich liest, aber ich werde mich für niemanden verbiegen.

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni.

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  1. Eigentlich wollte ich ja alle Leute vertreiben, damit ich keine Schuldgefühle habe, wenn ich aufhöre, aber wenn du so nett lächelst…

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  2. Also wenn man lieb lächeln muss um bleiben zu dürfen, dann schick ich dir mal mein breitestes Grinsen vorbei.
    Ich bleib gerne hier, und hey:

    Du hast Recht damit. Bleib du selbst.

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  3. spaß muss es dir machen. wenn du ihn nicht mehr spürst, dann schränke dich ein bisschen ein. bis die schreibwut wieder überhand nimmt :D

    ich lächle auch mal hier rum :-)

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  4. darüber habe ich mir auch schon gedanken gemacht. ich habe auch einen blog und ich habe naja vllt 4-5 stammleser die ich alle persönlich kenne, dazu gehört auch mein vater. und da ist es manchmal etwas schwierig dinge zu äußern, was genau DIESE personen nicht hören sollen, aber dafür hab ich ja den auch meine tagebuch oder einen ausweichblog ^^
    also mach weiter wie bisher! ich bin zwar nicht so oft hier aber jedes mal lese ich gleich mehrere einträge, weil es mich zum nachdenken bringt. =)

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  5. „mach weiter wie bisher!“
    Ist das allgemein aufs schreiben bezogen oder auf das Design?

    Meine Mutter liest hier auch mit. (Mami, Mami, ich bin im Internet.)

    So viele Kommentare. Toll.

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  6. ich meine damit deine art zu schreiben (solange das design übersichtlich bleibt oder dieser blog nicht für mehr monate tot ist, is das kein problem)
    so lange du deine gesicht zu sonne wendest, fallen alle schatten hinter dich.mein putziger kleiner blog ist mit allein dem schon nicht mehr zu vergleichen. meiner ist ein jahr alt geworden ungefähr 400 einträge, 250 erhaltene Kommentare und 170 geschriebene, wenn mein blick dann über deine statistik schweift ist das in keinem fall zu vergleichen. naja vllt muss meiner erst entdeckt werden. ^^

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  7. das design ist nicht so wichtig, für mich zumindest. übersichtlich sollte es sein. aber ich lese deinen blog doch nicht wegen dem design. sondern wegen den texten. und deswegen dafür ein „mach weiter so“! :-)

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  8. Pingback: 2-Blog » Mach weiter so!

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