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kaltes Verlangen

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Es geht mir nicht mehr um Liebe. All diese Gefühle, die man sich einredet und doch nie erfüllt werden. Sie sind schön so lange man ihnen hinterherläuft, doch wenn man glaubt sie zu haben, muss sie sich einbilden um nicht daran zu verzweifeln. Ich habe kein Interesse mehr an diesem Spiel.

Wenn ich ihn deine Augen blicke, versuche ich zu versinken, doch ich sehe nur mich selbst. Einen dummen Jungen, der sich anstarrt, als wäre er der nächste Stern am kurzlebigen Musikhimmel. Deine Hand ist kalt, meine nicht, also wärme ich dich. Das hat nichts mit Gefühlen zu tun. Auch dein Grinsen ist verschwunden, das verschmitzte Lächeln wenn ich Doppeldeutigkeiten von mir gab.

Fast mit Gewalt sucht man Gemeinsamkeiten. Tausende Leute haben diese Interessen. Manche nennen es Mainstream, für mich ist es nichts anderes als unsere Kultur. Leute seht her, wir sind anders. Von wem unterscheidet ihr euch? Lediglich von der Generationen vor euch und nach euch. Es ist in Gefühle zeigen. Was für Gefühle, frage ich.

Irgendjemand versucht in Worte zu pressen, was er empfindet. Worte die nur eine Bedeutung haben, weil wir es so gelernt haben. Ich könnte dich fragen warum du noch da bist. Du würdest mir was von mir erzählen. Würdest mich beschreiben, wie ich mich dargestellt habe. Kein Wort über mein Verlangen, denn ich zeige es nicht. Das tut man nicht.

Ich mag gefühlskalte Menschen nicht. Ich akzeptiere es, dass viele sich schwer tun. Ich hasse es Dinge direkt anzusprechen.

Lass mich ein letztes Mal deine Wange küssen und dann geh.

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni.

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