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Vom Leben zum Glück

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In der Stimmung einfach raus zu gehen. Das Leben hinter sich lassen um zu leben. Doch es geht nicht. Zwischen den Hügelchen der Verantwortung. Ich sehe mich nicht in der Lage etwas zu machen. Schätze meinen Fähigkeit zu leben als gering ein und gebe mir keine Sekunde Zeit. Leben im Stillstand. Wegschieben und schlechte Gewissen. Biss ins eigne Fleisch. Angst, dass sich das Karussell zu schnell dreht wenn man anschupft statt zu bremsen. Angst hinauszufliegen.

Es gibt nicht nur mich. Doch alle drängen sich in mein Leben. Allein ihre Anwesenheit macht mich verrückt. Ich sehe sie immer und überall, als gäbe es keinen Ort für mich. Meine Gedanken sind infiltriert mit Dingen von denen ich nichts wissen will. Hin und wieder glaube ich mich zu zerbrechen. Für einen Augenblick. Das Wissen wo ich bin, was hinter mir liegt und keine Ahnung von der Zukunft haben. Kann nicht verdrängen. Will ich es nicht?

Keine Existenzangst, sondern die Sorge um den Sinn. Wohin geh ich? Wer bin ich? Wer will ich sein? Wer sind sie? Warum? Warum? Warum? Es ist nicht einfach, aber wir machen es einfach. Reduzieren auf ein paar Dinge, die wir überschauen können, einfach weil es einfacher ist. Man kann nicht sagen, ob das nun schlecht ist oder nicht. Aber es ist so. Ich kämpfe dagegen an. Manchmal.

Wäre ich bereit zu verstehen, dann würde ich verstehen. Bis dahin lasse ich mich vom Glauben beeinflussen, dass es keinen Sinn dahinter gibt. Ich nehme es einfach so hin und bin glücklich. Bin ich nicht. Nicht im Moment. Höchstens zufrieden. Es gibt Zeitpunkte, zu denen ich nicht darüber nachdenke. Zu schön der Augenblick. Das ist der Unterschied zum selbsterzeugten Glück.

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni.

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