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Was schreibe ich?

6 Kommentare

Die Frage, die mich seit Monaten verfolgt. Wieder angestoßen von Hannes Offenbacher.

Für den Moment hab ich es mir einfach gemacht. Die Trennung der Welten. Es ist eine Art Ausrede, damit ich in Eurer Welt alles ablegen kann. Ich muss nicht nachdenken, ob etwas in den Blog passt. Doch das stellt nicht zufrieden.

Warum wird mein Blog gelesen?
Nein, es geht nicht um Besucherzahlen. Es geht um die Sinnhaftigkeit, Dinge zu schreiben oder nicht zu schreiben. Meine Welt ist außen vor. Ich glaube, dass sie der Grund für viele ist. Es ist schwer selbst zu beschreiben, worum es dabei geht. Direktes Schreiben meiner Gedanken, meines Lebens und doch verpackt. Man kann nicht mehr zwischen Realität und Fiktion unterscheiden. Selbstschutz. Ausleben meiner Verspieltheit. Mit Worten und Gefühlen.

Auf der anderen Seite mein Blick über und in die Blogosphäre. Ich habe meinen Blog einmal als Hütte außerhalb von Kleinbloggersdorf beschrieben. Ich schreibe manchmal übers Bloggen, Wordpres und anderen Kram aus der vernetzten Welt. Doch interessiert das hier jemanden? Mir wurde ans Herz gelegt dafür einen eigenen Blog zu eröffnen, wo ich mich auf diese Themen spezialisieren kann. Doch nach meiner Meinung gibt es schon zu viel in diese Richtung. Es braucht nicht noch jemanden, der zusammenfasst, was die anderen zusammenfasst.

Das Projekt Beiträge verschenken ist auch wieder untergegangen. Wer suchst schon danach. Und gezielt schreiben werde ich nicht. Auch nicht anschreiben. „He, ich habe gerade drei Stunden in einen Beitrag investiert, hättest du nicht Lust ihn auf deinem Blog zu veröffentlichen?“ Was für ein Nonsense.

Hilfe für neue Blöogger biete ich bei den übersetzten Themes an und in Zukunft wohl auch bei Blögger. Für die meisten Probleme gibt es bereits Lösungen, man muss sie nur finden.

Folglich fällt das Thema Blogs flach. Die bisherige Kombination hier, ist das gleiche, wie das zusammenmischen von Farben. Wenn man sich auf zwei begrenzen kann, ist die neu enstehende Farbe schön, doch sobald es mehrere sind, kommt nur noch braun raus.

Meine Welt alleine weiterführen? Eure Welt auf ein bestimmtes Thema reduzieren? Auf welches? Und warum daraus keinen eigenen Blog machen? Der Blog muss sich ergänzen, nicht unabhängig voneinander bestehen. Eure Welt für Texte der Leser öffnen?

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni.

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  1. Die Idee mit der Öffnung von eurer Welt gefällt mir immer besser. Mal schauen ob daraus mehr wird, als die verschenkten Beiträge.

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  2. Ganz ehrlich: Ich lese deinen Blog nur wegen „deiner Welt“. Das Konzept eines zweigeteilten Blogs ist zwar ganz interessant, aber im Feedreader vermischen sich bei mir sowieso beide Welten.
    Ein Zweitblog bedeutet aber immer auch zusätzlichen Aufwand. Ich würde deshalb vorschlagen: Lass es so, wie es ist, aber biete getrennte Feeds an, einen für deine Welt, einen für unsere.

    Was die Öffnung „unserer Welt“ angeht: Mehrere Autoren sind bei Politblogs etwas wunderbares, aber bei derart privaten wie literarischen Blogs wie deinem ist es wegen den verschiedenen Schreibstilen der verschiedenen Autoren etwas heikel. Entweder erzeugt es eine Vielfalt mit Mehrwert oder eine braune Sosse.

    Wage den Versuch und entscheide später. Oder so.

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  3. @Luca: Sorry, da hab‘ ich wohl zu wenig gescrollt. Aber na ja, ich bin jetzt zu faul, um den Gesamtfeed abzubestellen und den Einzelfeed zu abonnieren. Lass‘ ich ihn halt drin. ;-)

    @just4ikarus: Ja? Ich weiss nicht, ob mir auch, meistens schau‘ ich die verschiedenen Feeds, die mir der Feedreader vorschlägt, nicht allzu genau an, wahrscheinlich hab‘ ich einfach übersehen, dass nicht nur die Auswahlmöglichkeit zwischen RSS und Atom bestand, sondern auch zwischen reell anderen Feeds.

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