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Du belügst dich schon wieder selbst. Wann bekommst du endlich deinen Kopf wieder frei. Langsam habe ich das Gefühl, dass du das nie alleine schaffen wirst, aber helfen lässt du dir ja nicht. Dein Problem ist, dass du nicht weißt, was dein Problem ist. Diese ständige Angst und du kannst sie nicht in Worte fassen. Stattdessen schreibst du irgendetwas. In der Hoffnung, dass es vielleicht irgendjemanden gefällt, doch du selbst findest es schrecklich. Denk doch einmal darüber nach, so macht das alles keinen Sinn. In erster Linie geht es um dich, erst dann um die anderen. Ich sage nicht, dass du dich so verhalten sollst, wie du dich oft nach außen gibst. Das wäre falsch. Einerseits weil du das nicht bist und andererseits, weil es schon genügend Menschen gibt, denen alle anderen egal sind.

Du bist immer irgendwo dazwischen, kannst dich nicht festlegen und hast Angst davor dich für das falsche zu entscheiden. Bisher war keine Entscheidung total falsch oder konnte nicht ausgebessert werden. Vielleicht fehlt dir der Mut, etwas zu sagen, etwas zu machen. Natürlich gab es Enttäuschungen, die gibt es immer, aber das ist kein Grund aufzugeben. Dafür gibt es viele Gründe, aber keiner ist stark genug. Es reicht, wenn du nur einmal aufsiehst und schon sind sie alle nichtig.

Vergiss endlich die Zahlen, du hast nichts davon. Erinnere dich an die wesentlichen Dinge. Du weißt, dass da mehr ist und dass du nicht alleine bist, also reiß dich zusammen.

Dein Blick schwankt hin und her, während du dich im Kreis drehst. Bleibst du nicht stehen, fällst du vielleicht hin und kannst nicht mehr aufstehen.

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni.

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