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Du solltest schlafen.

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Der Gedanke fliegt durch deinen Kopf. Er verteilt sich, bleibt hängen und wird größer. Noch einmal zusammensammeln, bevor er hinaus gelassen wird. Es ist wieder die Entscheidungsschwäche. Aber es ist nicht endgültig, dennoch ist es schwer.

Je länger du verdrängst, desto stärker beeinflusst er dich. Du verlierst den Halt und rutscht aus. Deine Wünsche und Träume werden verdrängt. Sie stehen auf dem Abstellgleis, weil du keine Kapazitäten für sie hast. Viel zu stark ist der eine Gedanke geworden. Er hat dich gefesselt und du lässt ihn nicht raus.

Wir reden von keiner Entscheidung fürs Leben. Vielleicht nur ein paar Stunden, vielleicht auch Jahre. Du musst ihm Raum zum entwickeln geben, erst dann wirst du es wissen. Der jetzige Zustand hilft niemanden.

Während du Zeilen zählst, drückt er weiter. Von innen an deinen Kopf. Spürst du es denn nicht? Den ganzen Tag beschäftigst du dich mit einfachen Dingen. Stark genug ihn zu verdrängen, aber nicht genug für dich. Du verkümmerst. Was hast du noch vor ein paar Tagen gesagt. Jetzt wird es anders. Dann mach es auch.

Die Zeit ist nicht dein Feind. Die gibt es nicht. Sie geht einfach. Du kannst sie nicht aufhalten, aber für dich benützen. Was du getan hast, verschwindet. Was du nicht getan hast, wird es nie geben.

Es gibt falsche Entscheidungen, aber diese ist zu klein, als dass sie etwas anrichten könnte. Du musst sie einfach treffen. Auch wenn es nur eine Auswahlmöglichkeit, weil du alle anderen schon verdrängt hast. Du hast nicht mehr genug Macht, es abzuwenden. Die einzige Frage ist, wann du anfängst.

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni.

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