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Zurück in Wien

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ZugWas bedeutet das für euch? Gar nichts. Ich schreibe wann ich will und wo ich will. Hab ich doch bei Humboldt gelernt. Das geht schon irgendwie.

Die Wohnung steht noch. Meine Mitbewohnerin hat gut darauf aufgepasst und mir sogar was leckeres gekocht, damit ich nicht verhungere, wenn ich von der langen Zugfahrt nach Hause komme. Während dieser habe ich wieder geschrieben. Oldschool. Mit Schmierzetteln und Kuli. Als Unterlage diente der Laptop. Daneben noch ein paar Bücher und fertig ist mein Kreativplatz.

Nun hat mich also das Leben wieder. Noch nicht ganz. Aber bald geht es mit der Uni weiter. Davor sind noch einige Dinge zu erledigen. Mehr Bücher zu lesen und mich ein wenig vorbereiten.

Es sind zwei Welten, die auf einander treffen. Die eine rational und berechnend, während die andere von Gefühlen dominiert wird. Es gibt keine klaren Grenzen und doch stoßen sie sich gegenseitig ab. Ich versuche sie zusammenhalten, doch sie drohen mich zu zerreißen. Mich. Den sonst nicht Probleme bereitet. Es ist widersprüchlich und beides richtig. Ich kann und will mich auch gar nicht für eines davon entscheiden. Die goldene Mitte. Die gibt es nicht. Der Mensch versucht alles zu vereinfachen. Vergleiche zu finden. Das Leben ist nicht linear. Meine Gedanken sind es auch nicht. Sie sprießen in alle Richtungen, zerren an mir und verknoten sich. Unaufhörlich wollen sie weiter, bleiben hängen. Manche reißen sich los. Es tut weh, einen anderen Weg gibt es nicht. Manchmal muss man sich von Dingen verabschieden, bei denen es keinen Sinn mehr macht, sie mit sich zu tragen. Sie sind nur noch Ballast, der es schwerer macht zu gehen. Er drückt mich nieder. Lässt mich stolpern.

Ich warte auf das nächste Ping, wenn wieder eine Nachricht für mich kommt. Ablenkung. Noch immer. Doch es wird besser werden. Einschränkungen. Vielleicht mit dem nächsten Buch, vielleicht einfach so. Ich kann es nicht sagen.

Worauf habe ich mich eingelassen? Wie wird es weiter gehen?

Bild: eschipul

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni.

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  1. Hm.. ich glaube, da muss man differenzieren. Es ist eben nicht alles einfach. Und wir zählen offenbar zu den Menschen, die das wahrnehmen. Aber manchmal wünschte ich, ich würde es mir selber einfacher machen..

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