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Fu Long in Schönbrunn

8 Kommentare

PandaMir ist zu warm. Direkt heiß. Vier Knöpfe offen. Der Laptop glüht unter meinen Händen. Was ist los?

Ich genieße das Leben und stehe unter Stress, denn ich mir selbst mache. Dafür war ich heute im Zoo. Einer der Gründe. Übermorgen Prüfung und Digitalks zum Thema Podcasting. Meinen ersten habe ich vorgestern Nacht aufgenommen. Ein Probelauf mit einer Dauer von etwas mehr als zwei Minuten. Als ich ihn vor dem online stellen ein letztes Mal angehört habe, wurde die Idee wieder auf das Abstellgleis gefahren. Doch er wird kommen. Da bin ich mir sicher. Nur die Form steht noch nicht fest.

Da waren auch noch ein paar Partys. Vier am Stück. In zwei Tagen. Und ein Freund ist aus Shanghai zurück gekommen. Hat mich besucht und ist heute wieder gefahren. Morgen ist Webmontag und mein Vater schaut vorbei. Doch ob ich dafür Zeit finde, weiß ich noch nicht.

Kommen wir aber zurück zum Zoo. Fu „Hans“ Long wollten wir ansehen. Meine Mitbewohnerin, zwei Freundinnen und ich. Haben wir auch. Das süße, putzige, knufflige Pandababy. Unspektakulär lag es auf seinem Baum und döste vor sich hin. Die Ruhe wurde zerfetzt von einer Aufsichtsperson. Er bat uns um seine Aufmerksamkeit, bekam er auch so sehr wie er brüllte, bat uns ohne Blitz zu fotografieren, nicht an die Scheibe zu klopfen, keinen Lärm zu machen und nach fünf Minuten den Raum wieder zu verlassen.

Zoos betrachte ich zwiespältig. Einerseits sehe ich mir gerne die Tiere an und glaube auch an eine mögliche artgerechte Haltung, aber bei vielen Käfigen wurde diese Meinung an der Wand zerschmettert. Wenn man mit einem anderen Blick herumgeht, sieht man überall nur Zäune, Glaswände und Eisenstangen.

Für den Panda gab es irgendwo auch einen Blog. Der sah schrecklich aus.

Die Eintrittskarte hat mich 12€ gekostet. Finde ich zu viel. Auch wenn es eine Jahreskarte um 29€ gibt.

Ansonsten gibt es vieles zu schreiben. Aber ich bin nicht in der Stimmung. Will mich nicht über alles mögliche aufregen oder mich selbst bemitleiden. Es geht mir super. Irgendwie. Eigenartig und verrückt.

Bild: ironmaxis

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni.

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  1. Interessant: der Aufseher brüllt in die Menge, bitte keinen Lärm zu machen. :D

    Auf deinen Bericht zu den Digitalks freue ich mich schon.

    Und Zoos? Ja, das sind wie Vogelkäfige, nur größer. Wenn man aber bedenkt, dass nur so die Arterhaltung funktioniert (die Tiere dabei aber einige ihrer Grundinstinke verändern, kein Jagdinstink mehr z.B.) ist das ja nicht so schlimm. Aber schöner wäre es natürlich, wenn die Tiere in ihrer gewohnten Umgebung geschützt aufwachsen könnten. Aber das ist ja wieder einmal ein Wunschtraum.

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  2. Also zu Zoo sag ich mal besser nichts. Wirst dir schon denken können was ich davon halte ;)

    Aber es freut mich dass es dir ehm.. super geht. Wie auch immer du es meinst.
    Die Prüfung schaffst du bestimmt. Mach dir nicht zuviele Sorgen. Ich mache das auch nicht mehr. Glaub ich halt.

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  3. Jetzt wollte ich gerade sagen, dass unser Zoo teurer ist, dabei kostet die Eintrittskarte dort auch 12 Euro, wie ich gerade feststellen durfte. Die Jahreskarte dafür aber 68 Euro.

    Aber Zoos sind für mich auch immer eine Gradwanderung zwischen Freude und Traurigkeit. So toll ein Zoo auch gemacht ist, und so artgerecht die Haltung auch sein mag.. ich kann mir nicht vorstellen, dass so ein Leben glücklich macht. Aber ich bin ja auch kein Tier. Oder nur im entferntesten Sinne ;)

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  4. ad Zoo
    Bei manchen Tieren denke ich mir, dass es so passt wie sie dort gehalten werden. Es ist nicht ihre natürliche Umgebung, aber der Mensch lebt auch nicht in seiner natürlichen Umgebung und es geht im gut. Sie machen das gleiche wie in der Natur, nur ohne Gefahren.

    Leider trifft dies nicht auf alle zu. Besonders schlimm finde ich die Tiere, oft Raubkatzen, die die ganze Zeit am Zaun ihres Geheges entlangtrotten. Unter ihren Füßen hat sich bereits ein Pfad gebildet und sie wissen gar nicht mehr was rennen bedeutet. Ein anderes Beispiel ist der verstörte Brillenbär, der ständig zwei Meter nach rechts und dann wieder zwei Meter nach links gegangen ist.

    Gewisse Tiere gehören nur in große Naturreservate.

    @Lisa
    Ich mache mir nicht ZU viele Sorgen. Nur ein paar. Zur Prüfung fast keine.

    @ikarus (dein Name ist zu lange zum ausschreiben, lieber eine acht mal so lange Begründung)
    Verwendest du in den Kommentaren eine andere Mailadresse als bei MyBlogLog? Weil eigentlich sollte da dein Bildchen aufscheinen.

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  5. Hm. Dann mach dir gar keine Sorgen mehr. Oder nur ganz ganz wenig. Wenn ich dir ein paar abnehmen kann, sags mir.

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