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STEP 4 – Einführung in die kommunikationswissenschaftliche Forschung (Peter Vitouch)

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ECTS: 5
SWS: 2

Eine etwas anspruchsvollere und teilweise umso langweiligere Vorlesung.

Wie der Name schon sagt, geht es um die Forschung. Dies bedeutet man lernt verschiedene Methoden und deren Umsetzung kennen. Da ich lediglich einen kleinen Einblick und keine Zusammenfassung geben will und kann, werfe ich einmal ein paar Begriffe in die Runde, damit sich jeder ein Bild machen kann worum es in der Vorlesung geht.

Alphafehler, Analyseeinheit, Analyseeinheit, Analytische Statistik, Ausschöpfung, Befragung, Codebogen, Codebuch, Codecs, Codierung, Common Sense Theorien, Deduktive Methoden, Induktive Methoden, Inhaltsanalyse, Dispersionsmaße, Empirismus, Empirizismus, Feldforschung, Gruppendiskussion, Fischernetzparabel, Hermeneutik, Heuristik, Inferenzstatistik, Intercoderealibilität, Konfidenzintervall, Konfidenznieveau, Korrelation, Klumpenstichprobe, Kreuztabelle, Phänomenologie, Positivismusstreit Quantitative und Qualitative Methoden, Realgruppe, Signifikanz, Stichprobe, T-Test, Validität, Varianz, Wahrscheinlichkeit, Zuverlässigkeit.

Laut höhersemestrigen Studenten soll die Prüfung eine der schwersten des gesamten Studiums sein und ich denke sie haben damit recht.

Neben all den Begriffen lernt man aber auch interessante und überraschende Dinge. Beispielsweise wenn tausend Studenten versuchen eine Regelmäßigkeit in einer Zahlenreihe zu erkennen, um danach zu erfahren dass es die Lottozahlen waren und kein System dahinter steckt. Zuvor haben mehrere Studenten erklärt, wie es funktionieren könnte.

Herr Vitouch wird auch manchmal als Highsociety-Professor hingestellt, da er sich gerne in der Öffentlichkeit präsentiert. Mir persönlich war seine Art etwas zu monoton, andere haben ihn als sehr angenehm empfunden. Er hält die Vorlesung auch nicht alleine, sondern mit zwei Kolleginnen, die jeweils zwei oder drei Einheiten gehalten haben. Die Namen sind mir leider entfallen. Einerseits wurde versucht die Statistik zu erklären, was zumindest bei mir kläglich scheiterte und andererseits wurde über die Feldforschung anhand der persönlichen Erfahrung der zweiten Professorin gesprochen, was ich als sehr interessant und als gute Abwechslung zu den trockenen Inhalten empfunden habe.

Das Thema des begleitenden Tutoriums war bei mir Radiowerbung, wo wir viel lernten aber auch der Aufwand dementsprechend groß war. Ich möchte mich nicht darüber beschweren, dass Studenten auch einmal etwas machen müssen, aber subjektiv ist mir vorgekommen, dass ich für dieses Tutorium mehr als für das PS zu STEP 3 gemacht habe. Wir hatten mehrere Präsentationen, führten eine Gruppendiskussion durch und bekamen regelmäßig Hausübungen auf.

STEP 4 ist eine aufwändige Vorlesung zum Forschungsprozess allgemein.

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Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni.

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  1. Puh. Das klingt schon jetzt sehr … ähm, anspruchsvoll.

    //Off-Topic: Du hattest ja Fragen angekündigt für meinen zweiten Podcast. Ähm, hast du schon welche bereit? :-)

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