Monat: Mai 2008

  • Barcamp Bodensee 2008

    Ich sollte mal wieder schreiben. Einfach so. Nein, keinen Einfach so Text, sondern einfach so vom Barcamp.

    Gestern sind wir, ich und Jürgen, nach sieben Stunden Fahrt und zwei Mal umsteigen in Friedrichshafen angekommen sind, waren wir erst einmal Pizza essen. Die deutsche Bahn ist unverschämt teuer, habe ich auch schon getwittert. 75€ pro Richtung. Dafür hätte ich auch zum Barcamp London fliegen können.

    In der Jugendherberge bin ich mit Jan, Michael und Sebastian. Das Zimmer wird durch die Sponsoren zu Verfügung gestellt, was mir sehr entgegen kommt.

    Die Zeppelin University ist großartig. Könnte ich mir gut vorstellen zu studieren.

    Räder bekommen wir ebenfalls kostenlos vom BodenseePeter. Finde ich auch sehr toll.

    Gestern am Abend war ein kleines Come Together und um etwa eins in der Nacht waren wir daheim. Nachdem wir heute alle vier vor dem Wecker aufgewacht sind, ging es erst in der Jungenherberge und dann in der Uni zum Frühstück. Kaffee gab es von Sonntagmorgen.

    Danach eine Vorstellungrunde, Shirts und Namensschilder. Seitdem streame ich live. Teilweise habe ich auch aufgezeichnet, ob das Material gut genug ist, muss ich erst schauen. Nun geht es auch schon mit den Sessions weiter. Wer will kann live mitchatten: (mehr …)

  • Die unendliche Geschichte [stöckchen]

    Die Sternengreiferin hat mir ein Stöckchen rübergeworfen. Nicht irgendein normales, sodass ihr keine Sorgen haben müsst, ich würde wieder einmal zuviel von mir preisgeben ((Das kommt sowieso)). Es geht darum eine Geschichte zu schreiben. Eine unendliche Geschichte. Bisher wurde jeweils etwa ein Absatz mit etwa hundert Wörtern geschrieben, aber soweit ich es verstanden habe, gibt es da keine spezielle Begrenzung. Ob ich mehr oder weniger schreiben werde, weiß ich noch nicht, das wird sich dann ergeben, aber ich gehe eher davon aus.

    Noch bevor ich angefangen habe zu schreiben, war ich am überlegen, an wen ich das Stöckchen weitergeben könnte. Eingefallen sind mir viele, doch ich wollte einmal etwas neues ausprobieren und sicherstellen, dass es auch beantwortet wird. Schließlich ist das bei solch einem Projekt nicht gut, wenn es länger wo liegen bleibt. Daher habe ich bei Twitter gefragt, wer denn weiterschreiben möchte und sogleich hat sich Susanne Holzer gemeldet.

    Möglicherweise wäre es sinnvoll eine Liste mit Bloggern zu erstellen, die gerne mitmachen würden. Einerseits findet man so weitere interessante Blogs und andererseits wird vermieden auf Personen zu treffen, die keine Lust oder Zeit haben.

    Doch nun zum Stöckchen selbst.

    Ich möchte eine unendliche Geschichte schreiben. Jeder Blogger, der Bock hat, kann sich sozusagen einmischen und das Stöckchen aufnehmen und weiterverarbeiten. Ich möchte euch bitten, dass ihr die jeweiligen vorherigen Postings übernehmt, d.h. wenn jemand zu euch auf den Blog kommt, dann soll er nicht nur einen einsamen Satz oder möglicherweise zwei Sätze in einem Posting bei euch finden, sondern er soll die Story finden, so weit wie sie bereits gekommen ist. In einem Monat gibt es von mir ein Update mit der Story, so weit wie sie bereits erzählt worden ist. Bitte vergesst nicht, einen Kommentar oder Trackback zu hinterlassen, damit die Leser unseres kleinen "Experiments” nicht plötzlich mit einem großen Fragezeichen auf der Stirn verzweifelt nach dem Fortgang unserer Story suchen müssen.

    Tommy erwachte in der Dunkelheit. Es war so stockdunkel, dass er nicht das Geringste sehen konnte. War er am Tag oder in der Nacht erwacht, fragte er sich. Langsam spürte er Panik in sich aufsteigen. Die Dunkelheit schloss Tommy ein, umgab ihn mit einer so undurchdringlichen Schwärze, dass er sich fragte, ob die vage Erinnerung an Licht, die es irgendwo in der Tiefe seines Gedächtnisses gab, vielleicht nur ein Traum sei. (Tshalina)

    Obwohl er seine Augen aufriss, war dort nichts als schwärzeste Finsternis. Langsam richtete Tommy sich auf und begann, sich einen Weg zu ertasten in diesem Raum, der ihm völlig fremd erschien. Ist er vorher schon einmal hier gewesen? Er ist sich nicht sicher, denn er verspürte einen vertrauten Geruch in seiner Nase und er hörte Musik, sanfte und wohlklingende Musik. Er hörte sie ganz deutlich. Seine Ohren brachten ein paar Farben in die Dunkelheit. Es musste doch einen Weg hier raus geben. (Konna)

    Tommy fragte sich, wie er überhaupt in diesen Raum gekommen war. Er konnte sich undeutlich an ein Fest erinnern, bunte Lichter, Musik, zwei Männer, Sirenengeheul, dann nichts mehr. Wo war er hier gelandet? Tommy fühlte in der Dunkelheit eine Wand, die er entlangging, bis seine Hände eine kühle, raue Oberfläche ertasteten. Eine Tür! Er drückte die Klinke herunter – die Tür war abgeschlossen. (Jakob)

    Die Musik, die noch immer zu vernehmen war, schien jenseits dieser verschlossenen Türe ihren Ursprung zu nehmen. Tommy legte sein Ohr an das rissige Holz und versuchte die anderen Geräusche zu identifizieren, die sich unter die Töne mischten. Er hielt die Luft an. Das Pochen seines eigenen Pulses jedoch ließ ihn Sekunden später schwer durchatmen. Erneut nahm Panik von ihm Besitz. Er wollte hier raus, und das sofort. Mit einem Mal war ihm völlig egal wo die Musik herkam, oder was sich hinter dieser Tür verbarg. In dem Moment, als er sich aufrichten wollte, flog die Türe auf und traf Tommy mit voller Wucht auf der Schläfe. Wage konnte er noch ein helles Licht und den Umriss einer Gestalt ausmachen, bevor er taumelnd zu Boden sank. (lexxa)

    Im Gegensatz zu seinem letzten Erwachen, war es dieses Mal so hell um ihn herum, dass es seine Augen sofort wieder zudrückte. Im gleichen Moment spürte er einen stechenden Schmerz im Kopf und versuchte sich zu erinnern was passiert war und wie er hier her kam. Ein Fest, Musik, ein dunkler Raum, die Holztür… Jemand muss die Tür ruckartig aufgemacht haben gerade in dem Moment wo er den Ausgang fand.
    Noch einmal versuchte er seine Augen zu öffnen, das grelle Licht im Raum brannte in seinen Augen. Als er wieder etwas sehen konnte, erkannte er, dass er in einem Krankenhaus sein musste, neben ihm sass seine Freundin und lächelte ihn an. (Autor ohne Talent)

    Alles war weiß. Die typische Sterilität eines Krankenhauses. Tommy richtet sich in seinem Bett auf, der Polster plusterte sich wieder auf. "Hallo.”, sagte seine Freundin, "Du hast ja lange geschlafen.” Er hatte also geschlafen, doch viel eher kam es ihm vor, als wäre er gerade erst aus einem monatelangen Koma erwacht. "Emilie.” Er stockte. Seine Stimme kam ihm unheimlich vor. Doch er wagte einen weiteren Versuch. "Emilie. Wa-, was mache ich hier?” Und sie begann ihm alles zu erklären und je länger sie sprach, desto unglaublicher und dubioser erschien ihm seine eigene Geschichte. (just4ikarus)

    Er hörte Emilie aufmerksam zu, doch je mehr sie erzählte, desto weniger konnte Tommy glauben, dass das alles wirklich geschehen sein sollte. Die Bestellung von 70 Pizzen, ein Anruf mit verstellter Stimme beim BKA, ein Striptease bei den Nachbarn, und eine Bombendrohung im nahegelegenen Bahnhof. Das alles sollte auf sein Konto gehen. ".. und als die Polizei schließlich kam, hast du geschrien, dass du dich jetzt im Bunker verstecken wirst, und bist in den Keller gerannt, wo du dich selber eingesperrt hast.” Er sah an Emilie vorbei aus dem Fenster, durch das helle Sonnenstrahlen in sein Krankenzimmer fielen. Jetzt, wo sie alles erzählt hatte, spürte er, wie die Erinnerungen des gestrigen Tages langsam zurück kamen. Es war ihm unangenehm und er hatte ein schlechtes Gewissen, dass Emilies Geburtstagsfeier so ausgegangen war. "Doch leider ist das noch nicht alles..” (Sternengreiferin)

    Emilie beugte sich näher zu Tommys Kopf und sprach mit leiser Stimme. „Das alles wären Streiche eines dummen Jugendlichen. Hättest du nicht alles in einer Nacht gemacht, würden sie ein Auge zudrücken.“, sie wurde schneller und aufgeregt: „Verdammt, Tommy, WARUM?!“ Sie starrte ihn an. „Sie haben schon einen Bluttest gemacht und keine Anzeichen auf Drogen gefunden. Der Alkohol war es auch nicht. Du dürftest sogar noch mit dem Auto fahren.“ Kopfschüttelnd saß sie da.

    Tommy sah wieder aus dem Fenster. Er konnte sich an nichts erinnern. Nur einzelne Bilder kamen zurück, als Emilie ihm erzählt hat, was er getan haben soll. Er sah sich selbst, wie er ihm Bahnhof steht, eine Art Bombengürtel um den Körper. Sah sich schreien, doch hörte nichts. Warum. Krampfhaft versuchte er sich an den Moment zu erinnern, als er noch bei Bewusstsein war.

    Der Weg zur Party. Es war ein sonniger Frühlingstag. Die Vögel zwitscherten, er genoß die Wärme und freute sich auf den Abend. Nach all dem Stress in der Schule einen Abend komplett entspannen mit den Menschen, die er seine Freunde nannte. In seinem Rucksack das Geschenk für Emilie, ein schwarzer Kapuzenpulli mit pinken Ohren. Schon lange hatte sie sich einen solchen gewünscht, doch bisher konnte sie ihn nirgends finden. (Luca)

    Weiter geht es dann bei Susanne.

  • EM-Tickets gewinnen

    Little Soccer-GuyDa mich Fußball selbst nicht sonderlich interessiert, gebe ich den Tipp an meine Leser weiter. Bei Jana findet ihr den Link zu den letzten EM-Tickets.

    Bild: Brit.

  • Leser-Überwachung

    Vor ein paar Tagen habe ich über die Möglichkeit Besucher vom lesen des Blogs auszusperren und die Verknüpfung von Userprofilen der Kommentatoren geschrieben. In diesem Beitrag geht es darum welche Daten der Leser noch hinterlässt und was man damit anfangen kann.

    Viele Menschen glauben, dass man sich durch einen Blog entblößt, Stalker geradezu einladet einen zu verfolgen. Oft wird vergessen, welche Macht der Autor hat. Sowohl bei einem gehosteten Blog aber noch viel mehr auf dem eigenem Webspace.

    Ich möchte euch dazu drei WordPress-Plugins vorstellen, die den User ausspionieren. Es gibt viel externe Tools. Eines der meist genutzten und kritisierten ist Google Analytics. Ich verwende es auch. Es bereitet die Daten gut auf und ist sehr umfassend. Google hat dann die Daten und was sie damit anfangen, kann man nicht wirklich sagen. Für mich als User erscheint es mir jedoch noch als harmlos, weil die Daten nicht in Zusammenhang mit personenspezifischen Daten angezeigt werden. Ganz anders bei Semmelstatz.

    Semmelstatz
    Semmelstatz ist ein Statistikplugin für WordPress von Redunzl. Aktuell in der Version 3.1.

    Semmelstatz zeichnet Besucherzahlen, Hits und Referer auf. Weiters liest es einige Daten aus der WordPress-Datenbank aus. Seit wann es den Blog gibt, durchschnittliche Kommentare pro Tag, insgesamt, Beiträge und ähnliches.

    In der WordPress-Datenbank werden die beim kommentieren benützten Usernamen gemeinsam mit der IP gespeichert. Semmelstatz kann mir daher sagen, welche User, die schon einmal kommentiert haben, heute im Blog waren und wie viele Seiten sie abgerufen haben. Es wird auch gespeichert welche Seiten es waren.

    Die drei netten Buttons sind mit verschiedenen Services verbunden, die mehr Infos zur jeweiligen IP-Adresse ausgeben. Beispiel

    Offiziell sind solche Tools meist dazu da um das Userverhalten auszuwerten und dadurch den Inhalt zu verbessern, aber wie man hier durch die Verknüpfung mit dem Usernamen schon erkennt, ist es mehr ein ausspionieren von Einzelnen, als ein generelles Verhalten.

    Access Notification
    Wenn mich nun ein User besonder interessiert kann ich das Plugin IP Access Notification verwenden und eine oder mehrere zu überwachende IP-Adressen eintragen. Besucht nun, eine Person mit dieser IP den Blog bekommt man eine Emailbenachrichtigung geschickt.

    Ein weiteres Plugin von Oliver Schlöbe arbeitet mit den Cookies. Cookie Access Notification. Ich gebe Usernamen, Domain oder Mailadresse an und bekomme wiederum eine Email, wenn betroffener User den Blog aufruft.

    Das Web ist ein öffentlicher Raum und Webseitenbetreiber überwachen ihre User nach Belieben. Es gibt Maßnahmen sich zu schützen, diese haben jedoch meist Nebenwirkungen, wodurch das surfen nicht mehr so angenehm ist. Der User sollte sich immer bewusst sein, dass er Spuren hinterlässt und es manche Websitebetreiber mit der Nutzungsauswertung übertreiben.

  • DSDS – Dominik Sucht Die Superfrau

    Luca und DominikEin junger Mann aus Gmunden, ab September in Wien, baldiger Kommunikationswissenschaftenstudent und Buchautor sucht Die Superfrau.

    Wir sind hier keine Zeitung, sondern ein Blog. Und der junge Mann ist nicht irgendjemand, sondern Dominik. Im Web besser bekannt als just4ikarus.

    Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, als ich das erste Mal auf seinen Blog gestoßen bin, aber seitdem lese ich ihn regelmäßig. Seine Beiträge sind länger als bei den meisten anderen Blogs, besser geschrieben und immer persönlich. Bei Dominik geht es nicht um die neusten Trends im Web 2.0, sondern um das Leben, um sein Leben. Er schreibt über sich, seine Familie, Gefühle und Erlebnisse. Doch ich will hier nicht Werbung für seinen Blog machen sondern für die Person, die dahinter steht. Für Dominik.

    Der Blog sagt schon vieles über Dominik aus. Er ist emotional, träumerisch und ein Visionär. Doch auch mit großartigen Texten bleibt das Web das Web. Einsen und Nullen. Es ist leicht sich mehrere Identitäten zuzulegen. Wer sagt, dass Dominik echt ist? Wer sagt, dass da nicht irgendein Verrückter dahinter steht? Eine große Verarschung? Dafür bin dann ich zuständig.

    Ich habe Dominik beim letzten Barcamp in Wien kennen gelernt (siehe Bild). In Realität ist er etwas zurückhaltender als im Blog, aber wenn man ihm die Zeit gibt Vertrauen zu fassen, sich wohl zu fühlen blüht er auf. Das leucht in seinen Augen, wenn er von der Zukunft spricht. Großartig.

    Möglicherweise erscheint es vielen eigenartig jemanden über das Internet kennen zu lernen, gerade bei einen solchen Aufruf. Mir auch. Doch Dominik ist definitiv einen Versuch wert. Einfach mal eine Mail an ihn schreiben. Ihn kennen lernen.

    Es gibt viele tolle Frauen da draußen, doch oft hat man Schwierigkeiten sie richtige zu finden. Man gerät an bereits vergebene, nicht interessierte, komplett anders denkende. Es ist sehr störend, wenn man immer wieder angesprochen wird, obwohl man einfach seine Ruhe will. Genauso ist es deprimierend, wenn man ständig auf Ablehnung trifft. Man könnte ja ein T-Shirt tragen „Ich bin Single“, aber so etwas ist erniedrigend und oft lächerlich.

    Ich weiß, dass es sowohl Männer als auch Frauen gibt, die auf jemanden warten. Doch wer wartet muss gefunden werden und hier liegt das Problem. Es gibt Freunde, die einen dann verkuppeln wollen, doch wissen die wirklich was man will, was man braucht? Manchmal. Oft liegen sie falsch.

    Wen ihr Single seid, um die zwanzig und einen Freund sucht, dann findet ihr nach dem Klick auf weiterlesen ein Kontaktformular um direkt an Dominik zu schreiben. Die Daten werden nicht gespeichert und ich habe keine Einsicht. Alternativ könnt ihr euch in Dominiks Blog melden.

    Alle anderen: Schickt den Link weiter, bloggt darüber, sprecht darüber. (mehr …)