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CRM mit Lotus Notes – Gedys Intraware [trigami]

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[Trigami-Review]
Gedys Intraware CRM Lotus Logo
Sobald man nicht mehr alleine arbeitet benötigen wir Informationen von Mitarbeitern und müssen denen eigene geben. Es beginnt bei Kontaktdaten, und geht über Aufgabenmangament bis hin zu Erfolgsanalysen.

Jeder Mitarbeiter kann Informationen individuell verwalten und wenn er weitere braucht sie bei seinen Kollegen anfordern. Im besten Fall reicht hierfür ein kurzer Anruf oder eine Email. Doch nicht immer ist der Kollege oder die Kollegin erreichbar und man muss möglicherweise länger auf die benötigten Daten warten. Hat man sie schlussendlich erhalten, ruft man beispielsweise den Kontakt an und macht einen Termin aus. Diesen trägt man in den eigenen Kalender ein. Soll ein Kollege ebenfalls mitkommen, schickt man diesen den Termin. Hat er keine Zeit, muss man den Kunden erneut anrufen und einen neuen Termin ausmachen. Man kann sich aber auch zuvor mit dem Mitarbeiter absprechen, wofür natürlich ein weiteres Telefonat oder Mail nötig ist. In all diesen Vorgängen geht Zeit für Tätigkeiten verloren, welche weder interessant, noch sinnvoll sind.

Gedys Intraware bietet ein CRM System an, welches sich aus verschiedenen Modulen zusammensetzt, welche nahtlos ineinander übergehen.

Im Zentrum steht das Modul Contacts, wo alle wichtigen Informationen zu den einzelnen Kontakten gespeichert werden. Neben den Stammdaten, wie Name, Telefonnummer und Adresse, werden auch alle Aktionen gespeichert. Jedes Mail, Telefonat und Treffen können mit Notizen versehen abgelegt werden. Diese Informationen stehen direkt nach dem speichern allen anderen dazu berechtigten Mitarbeitern zur Verfügung.

Kommt ein Anruf herein, können automatisch die entsprechenden Kontaktdaten angezeigt und eine Telefonnotiz erstellt werden. Wird in dem Telefonat nach weiteren Informationen gefragt, kann direkt eine Aufgabe an den entsprechenden Mitarbeiter geschickt oder ein Termin im gemeinsamen Kalender eingetragen werden.

Das Modul Portal dient als zentraler Einstieg und ermöglicht das schnelle finden von benötigten Informationen jeglicher Art.

Mit dem Modul Workflow werden Aufgaben und Prozesse überwacht und gesteuert.

Im Modul Shedule werden Termine koordiniert und aufeinander abgestimmt. Ohne unnötigen Telefonaten oder Mails.

Mit dem Modul Office können alle Vorgänge und Dokumente verwaltet werden. Auf einen Blick hat man alle Informationen, die man braucht.

Das Modul Sales bietet, wie der Name schon sagt, alle benötigten Werkzeuge für den Vertrieb. Von den Verkaufschancen, über das automatische erstellen von Angeboten bis hin zu umfassenden Analysen.

Mit dem Modul Service kann man seinen Support verbessern indem Mitarbeiter schneller auf die benötigten Informationen zugreifen und Aufgaben leichter an andere weitergeben können.

Von der Kampagnenplanung bis zur Auswertung bietet das Modul Marketing alles.

Und schließlich das Modul Mailing, welches sowohl für die Online- als auch Offlinekommunikation mit dem Kunden dient. Auch hier wird auf die starke Verknüpfung mit den restlichen Modulen gesetzt, sodass sie im Modul Contacts Serienbriefgruppen manuell oder automatisch erstellen können.

Weitere Module sind Pump, Seminar sowie das CTI-Interface.

Gedys Intraware ermöglicht somit eine höhere Effizienz im Unternehmen und vereinfacht vieles durch die automatische Synchronisation.

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni.

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4 Kommentare An der Unterhaltung teilnehmen

  1. Das Produkt bietet sicher viele nützliche Funktionen. Es gibt aber ein Problem: Es setzt auf Lotus Notes auf und ich denke nicht, dass es sinnvoll ist, heute noch auf diese veraltete on-premise Technologie zu setzen. Wenn Lotus Notes bereits im Einsatz ist, vielleicht…doch selbst dann würde ich mir gut überlegen, ob es nicht viel sinnvoller wäre eine Software as a Service Lösung einzusetzen. Wer will sich heute noch um die eigene Serverinfrastruktur kümmern?

    Hast Du denn das System gestest? Was hast Du alles installieren müssen?

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  2. Mein Problem bisher war immer, dass die Programme untereinander nur umständlich zu synchronisieren waren. Da scheint mir eine Lösung aus einem Guss sinnvoll.

    Leider konnte ich das System nicht testen. Das hätte Zeit- und Budgetrahmen gesprengt.

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  3. Die Telefontante von GEDYS war bisher immer ziemlich nervig gewesen und die Zeit zum Testen hatten wir nie wirklich. Werde ich demnächst aber mal endlich machen, denn gerade die Integration von Blackberry und CTI ist für unsere Firma interessant.

    Ich kann Andreas nur sagen: Mit KEINEM System ist man bislang in der Lage, alltägliche stark individuelle, sich schnell ändernde Anforderungen hinsichtlich Bürokommunikation schneller und v.a. kostengünstiger umzusetzen als mit Notes/Domino. Rapid Prototyping ist ein Stichwort – ein gewaltiges Feature von Domino. Keine elendig langen Deployment-Prozesse, ganz schnell ganz zufriedene Kunden, und und und.

    SaaS ist eine tolle Sache, sofern es „nur“ um ein CRM-System geht. Wenn man aber viele verschiedene Applikationen braucht, wird’s teuer. Nimm‘ 250 Notes-Applikationen plus HTTP-Server plus Mailserver (die alle auf einem oder zwei Servern plus Failover-Clusterpartner laufen) und stell‘ sie für 500 User bereit. Dann nimm 250 ASP-Lösungen und lass sie für Deine 500 User bereitstellen. Oje, die Rechnung will ich (nicht) sehen.

    On-premise hat also auch seine Vorteile. (ok – Ich kann ein wenig Befangenheit nicht leugnen) ;)

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  4. @Rene

    widerspruch :-) ich bin mit salesforce.com bzw. der force.com plattform genauso schnell, wenn nicht sogar schneller im umsetzen und rapid prototypen von datenverarbeitungs- bzw. unternehmensprozessen, wie du mit lotus notes, mit dem kleinen aber gewichtigen vorteil, mich überhaupt nicht um die infrastrukur kümmern zu müssen.

    saas ist auch längst nicht mehr „nur“ crm, schau dir mal http://www.salesforce.com/developer an oder http://www.force.com. hier kann ich problemlos 250 anwendungen 500 usern bereitstellen. gerade auch wenn man verschiedene applikationen braucht, sind solche lösungen in der regel kostengünstiger als on-premise lösungen. für den vergleich der kosten müssen allerdings die tco der on-premise lösung berechnet werden.

    ich bin auch befangen, da ich schon lange als saas evangelist unterwegs bin, dies vor allem wegen meiner erfahrung als saas kunde und nutzer seit mehr als 8 jahren.

    auf jeden fall gehe ich davon aus, dass lotus notes sein „end of life“ bald erreicht haben wird, auch wenn das mal ein in vieler hinsicht tolles produkt war…der paradigmenwechsel ist im gange und es sieht mindestens im moment nicht danach aus, dass er durch on premise lösungen die sich funktional verbessern aufgehalten werden wird.

    ps: ich war übrigens mal ein intensiver nutzer und grosser fan von quickplace :-)

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