Monat: Mai 2008

  • Der größte Entertainer des deutschsprachigen Internets

    Ich lebe in meiner Welt. Die dreht sich nur um mich. Nur wenige schaffen es einzudringen, sich einen Platz zu erkämpfen und normalerweise fliegen sie schon nach kurzem wieder raus. Ich mach es niemanden leicht zu bleiben. Es gibt zu viele interessante Menschen auf dieser Welt.

    MC Winkel hat es geschafft. Wie ein Denkmal steht er da. Mitten in meinem Blickfeld. Er rückt höchstens einmal ein bisschen auf die Seite, doch verschwinden kann er nicht mehr. Und wenn doch, wird ein gewaltiger Sockel an seiner Stelle bleiben und mich an ihn erinnern.

    Das Datum, als ich das erste Mal auf ihn gestoßen bin, weiß ich nicht mehr. Die erste Erwähnung in diesem Blog bekam er am 11.11.2006. Es ging dabei um die Single „Retter der Nation“, welche er gemeinsam mit BaS und Nilzenburger eingespielt hat. Die dortige Einbindung funktioniert nicht mehr, aber bei YouTube kann man sie sich anhören und sehen. Mein persönlicher Favorit ist nach wie vor Nich‘ Hiphop.

    Doch Musik ist nicht sein einziges Talent. Der MC kann schreiben. Großartige Geschichten. Vor allem aus seiner Vergangenheit. Sehr peinliche Dinge hält er zwar für zehn Jahre unter Verschluss, doch dafür bekommt man dann Texte vom allerfeinsten.

    Ein bisschen kreischen und schreiben war alles? Bei weitem nicht. Einige Texte werden vertont. Oft gibt es auch komplett eigenständige Podcasts. Oder sogar grandiose Hörspiele. Der verehrte Herr Winkel hat eine Gabe seine Stimme zu verstellen. Ruft Service-Mitarbeiter an und nimmt sie ein wenig auf den Arm. Am besten ihr sucht einmal nach Hagedorn.

    Weitere Höhepunkte sind die Videocast, die man sich einfach ansehen muss.

    Doch was geht mich das alles an. Da sitzt halt irgendein verrückter in Kiel und versucht sich als Entertainer. Falsch!

    MC Winkel ist nicht irgendjemand. MC Winkel ist der größte Entertainer im deutschsprachigen Internet. Er ist ein Gesamtkunstwerk. Die Summe mehr als ihre Teile. Vielleicht begreift man es, wenn man die Texte aus der Schluss mit lustig Reihe liest. Dort sieht man, dass da nicht nur ein Klassenkasper dahinter steckt, sondern eine einzigartige Persönlichkeit.

    Er sorgt auch immer wieder für frischen Wind in der Blogosphäre, indem er die unterschiedlichsten Aktionen startet. Beispielsweise den Be MC-Contest oder das Belly Off Projekt.

    Persönlich kennen lernen durfte ich ihn bereits bei Kings of Zock in Hamburg. Ein fantastisches Event. Die zwanzig Stunden Zugfahrt haben sich verdient und ich erinnere mich noch immer gerne an die Party zurück. Dass Tirol nicht in der Schweiz liegt, wird der MC sicher auch noch lernen.

    Jeder sollte MC Winkel lesen, hören und schauen.

    Der Auslöser für diesen kleinen Rückblick? Heute morgen hat mich der Postbote aus dem Bett geklingelt. Gegeben hat er mir ein Paket. Drinnen ein kurzer Brief vom größten Entertainer und ein Päckchen. Danke.

    Bilder: MC Winkel

  • Text ist nicht das beste?

    FilmDas letzte Mal bin ich ein wenig auf die Geschichte der Kommunikation eingegangen. Dieses Mal möchte ich an den ersten Beitrag anknüpfen. Es ist darum gegangen, dass wir uns heutzutage hauptsächlich in einer textbasierten Welt bewegen.

    Die Krönung davon ist der Hypertext. Die Möglichkeit innerhalb eines Textes auf andere verweisen und direkt dort hinspringen. Was früher meist nur in der Wissenschaft gemacht wurde und dort auch nur im Sinne von Verweisen auf andere Texte, passiert heute in jeglichem Kontext.

    Wenn ich über Personen schreibe, setze ich gleich einen Link zu ihrem Blog/Website oder einem Profil bei einem Social Network. Wer sich nun dafür interessiert, kann sich dort näher mit der Person beschäftigen. Die anderen können einfach weiterlesen. Das gleiche passiert mit Fremdwörtern, Ereignissen und allen möglichen Dingen.

    Aber auch, wenn ich mich auf Erlebnisse, Ideen oder Gedanken von anderen Menschen beziehe, setze ich in einen Link zu dem entsprechenden Beitrag. Dadurch lege ich sozusagen meine Gedankengänge offen und ermögliche es den Lesern sich eigenständig damit zu beschäftigen. In den anderen Texten sind bestenfalls weitere Links, die noch mehr Informationen verbergen. Und ist etwas einmal unklar kann man meist sehr effektiv danach suchen.

    Das ist die Sache mit dem Text. Betrachtet man Texte jedoch von außen im Zusammenhang mit dem Menschen, sind sie sehr unnatürlich. Texte sind eigentlich Codes. Die einzelnen Buchstaben besitzen keine Bedeutung. Auch nicht wenn man sie kombiniert. Erst durch Erziehung, Weitergabe des Wissens lernt der Mensch was diese komischen Zeichen bedeuten. Wir haben Regeln entworfen, damit wir uns untereinander damit verständigen können.

    Ton ist natürlicher, aber auch nur in dem Ausmaß, dass wir die Sprache schneller erlernen und uns auch ohne den tieferen Sinnen damit verständigen können. Das Natürliche hierbei ist stärker die Tonlage und Lautstärke. Wir erkennen es, wenn jemand aggressiv spricht, auch wenn wir seine Sprache nicht kennen. Genau genommen ist es aber auch wieder nur etwas, was wir durch Erfahrung gelernt haben.

    Kann man überhaupt von natürlich sprechen? Was ist natürlich?

    Weiter geht es mit der Kombination aus Bild und Ton. Aber das Ende ist hier noch nicht erreicht. Fühlen, riechen, schmecken.

    Ich bin früher oft davon ausgegangen, dass ich in Sprache denke. Diese stimmt zu einem gewissen Teil. Doch wenn ich darauf achte, kann ich mich auch an Geschmäcke erinnern, ich kann sogar Gefühle von bestimmten Situationen fühlen. Sehr oft denke ich in Bildern. Vorstellungsvermögen? Denken?

    Ich bin kein Gehirnforscher, glaube jedoch, dass dies noch wichtig werden wird.

    Ursprünglich war geplant, dass ich in diesem Beitrag meine kleine Vision für die nächsten Jahre vorstelle, aber nun werdet ihr euch noch bis auf das nächste Mal gedulden müssen.

    PS.: Bei der Gelegenheit könnt ihr gleich den Text taggen. Ich denke, dass ihr das besser könnt, als ich.

    Bild: chunyang

  • Was das Netz über euch weiß

    Heute bin ich wieder einmal etwas durch die Worpress Plugin Directory gesurft. Beinahe hätte ich schon einen Beitrag über Plugins geschrieben. Und über Datenbank-Optimierung. Aber dann habe ich die Links einfach getwittert und kann euch daher vor allzu technischen Ausführungen bewahren.

    Dennoch stelle ich euch zwei Plugins vor.

    Das erste ist sehr simpel. Man kann damit Leute am lesen des Blogs hindern. Mehr noch, man kann unerwünschte Gäste auf eine beliebige Seite weiterleiten. ((Fragt mich nicht wie das rechtlich aussieht.)) Man benötigt dafür lediglich die IP-Adresse der Person. Die bekommt man über die meisten Statistiktools bzw. speichert WordPress diese, wenn jemand kommentiert.

    Nun sollten ein paar aufschreien und sagen, dass es Möglichkeiten gibt diese zu verschleiern, manche eine dynamische haben und so weiter. Dann sage ich, dass ihr Recht habt. Es wäre auch sehr umständlich ständig im Auge zu behalten wer rein darf und wer nicht. Das Ganze müsste man verwalten und das ist aufwändig. Stattdessen könnte man das Plugin mit den von der Aktion ÜBERWACH! gesammelten IPs befüllen und die lieben Beamten auf eine geeignete Seite weiterleiten. Österreicher können sich auch hier umsehen.

    Und nun kommen wir zum zweiten Plugin. Das Plugin für den eigenen kleinen Überwachungsstaat. Eigentlich werden in vielen Blogs schon alle möglichen Daten aufgezeichnet, doch diese werden in den meisten Fällen, wenn überhaupt, mit der IP-Adresse verbunden. Darüber kann man zwar meist Ort oder Anbieter herausfinden, aber nur selten mehr über die Person selbst.

    Mit Meet Your Commenters hat man nun die Möglichkeit mit einem Klick die verschiedenen Profile eines Kommentator zu finden. Die Voraussetzung ist, dass die Person kommentiert und eine Website angibt. Dadurch gibt sie sich bereits zu erkennen und man könnte mit etwas Aufwand mehr über sie herausfinden. Das Plugin nimmt uns diese Arbeit ab und arbeitet ähnlich wie eine Personensuchmaschine, bisher unverknüpfte Daten werden verbunden.

    Ermöglicht wird es über die Google Social Graph API. Aber wie bereits erwähnt, wird dieser Beitrag nicht zu technisch. Nur der eine Hinweis, dass eben nur die Profile erkannt werden, die ebenfalls die angegeben Website enthalten und diese als zur Person gehörend markiert sind.

    Wenn dann bei einer Person über 20 Profile angezeigt werden macht man sich wieder mehr Gedanken.

    Ich zeige euch einfach einmal ein Beispiel. Robert, ich hoffe du hast nichts dagegen.

    Wie ihr sicher schon erkennt, stimmt hier manches nicht. Das liegt, ein bisschen Technik noch, daran, dass auf den Seiten der Links zu Basic Thinking mit rel=“me“ versehen wurde. Kann in WordPress bei der Blogroll mit den XFN-Bezeichnungen leicht passieren.

    Ein weiteres Beispiel, wo es besser funktioniert: kosmar

    Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das Plugin toll finden soll oder nicht. Ich kann schnell mehr über die Kommentatoren herausfinden, sind sie nett, auch gleich zu meinen Kontakten hinzufügen. Ich erfahre ihren Musikgeschmack, auf welche Veranstaltungen sie gehen, als was sie arbeiten und was sie ansonsten noch im Netz machen.

  • Apple Gewinnspiel für Blogger [gewinnspiel]

    Lesen: Seht die Sache kritisch und macht es mir nicht einfach nach. Lest die Kommentare, lest andere Beiträge dazu. Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Auch hier nicht.

    Bei Pia über das Apple Gewinnspiel für Blogger gestolpert. Gewinnchancen 1:10 klingen für mich vernünftig. Würde ich meinen zweiten Blog nicht so gern haben würde ich sie auf 1:5 senken oder mit noch ein paar mitmachen. Aber das ist mir dann schon wieder zu viel Aufwand.

    Lieber einfach hier auf die Website linken. Der Linktext ist auch vorgegeben: Gutschein. Somit habe ich zwei von vier Bedingungen erfüllt. Wenn ich daran denke, was andere für die Links zahlen würden… Es geht um den Spannungskitzel, den Spieltrieb. Und hier kann ich auch kein reales Geld verlieren. Nur potenzielles. Und Glaubwürdigkeit. Aber die brauche ich nicht.

    Die dritte Bedingung empfinde ich als sehr klug gewählt. Man soll sich einen Gutschein aussuchen und diesen sinnvoll verlinken. Einerseits wird sich der Blogger wirklich auf der Website umsehen und einen wählen, der zu seinem Interesse und damit mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in den Blog passt. Also gibt es neben Linkjuice auch Zielgruppenwerbung.

    Ich habe mich für den Myphotobook Gutschein entschieden, weil 15€ ohne Mindesbestellwert gut klingen und solche Fotobücher nette Geschenke sind.

    Jetzt muss ich Eva noch den Link zum Beitrag schicken und schon kann ich mich auf meinen Preis freuen. Und wenn ich nichts gewinne, dann manche ich bei 100 anderen Gewinnspielen mit. Nur damit ihr es wisst. ;)

    Manchmal muss man zwischen den Zeilen lesen.

  • CRM mit Lotus Notes – Gedys Intraware [trigami]

    [Trigami-Review]
    Gedys Intraware CRM Lotus Logo
    Sobald man nicht mehr alleine arbeitet benötigen wir Informationen von Mitarbeitern und müssen denen eigene geben. Es beginnt bei Kontaktdaten, und geht über Aufgabenmangament bis hin zu Erfolgsanalysen.

    Jeder Mitarbeiter kann Informationen individuell verwalten und wenn er weitere braucht sie bei seinen Kollegen anfordern. Im besten Fall reicht hierfür ein kurzer Anruf oder eine Email. Doch nicht immer ist der Kollege oder die Kollegin erreichbar und man muss möglicherweise länger auf die benötigten Daten warten. Hat man sie schlussendlich erhalten, ruft man beispielsweise den Kontakt an und macht einen Termin aus. Diesen trägt man in den eigenen Kalender ein. Soll ein Kollege ebenfalls mitkommen, schickt man diesen den Termin. Hat er keine Zeit, muss man den Kunden erneut anrufen und einen neuen Termin ausmachen. Man kann sich aber auch zuvor mit dem Mitarbeiter absprechen, wofür natürlich ein weiteres Telefonat oder Mail nötig ist. In all diesen Vorgängen geht Zeit für Tätigkeiten verloren, welche weder interessant, noch sinnvoll sind.

    Gedys Intraware bietet ein CRM System an, welches sich aus verschiedenen Modulen zusammensetzt, welche nahtlos ineinander übergehen.

    Im Zentrum steht das Modul Contacts, wo alle wichtigen Informationen zu den einzelnen Kontakten gespeichert werden. Neben den Stammdaten, wie Name, Telefonnummer und Adresse, werden auch alle Aktionen gespeichert. Jedes Mail, Telefonat und Treffen können mit Notizen versehen abgelegt werden. Diese Informationen stehen direkt nach dem speichern allen anderen dazu berechtigten Mitarbeitern zur Verfügung.

    Kommt ein Anruf herein, können automatisch die entsprechenden Kontaktdaten angezeigt und eine Telefonnotiz erstellt werden. Wird in dem Telefonat nach weiteren Informationen gefragt, kann direkt eine Aufgabe an den entsprechenden Mitarbeiter geschickt oder ein Termin im gemeinsamen Kalender eingetragen werden.

    Das Modul Portal dient als zentraler Einstieg und ermöglicht das schnelle finden von benötigten Informationen jeglicher Art.

    Mit dem Modul Workflow werden Aufgaben und Prozesse überwacht und gesteuert.

    Im Modul Shedule werden Termine koordiniert und aufeinander abgestimmt. Ohne unnötigen Telefonaten oder Mails.

    Mit dem Modul Office können alle Vorgänge und Dokumente verwaltet werden. Auf einen Blick hat man alle Informationen, die man braucht.

    Das Modul Sales bietet, wie der Name schon sagt, alle benötigten Werkzeuge für den Vertrieb. Von den Verkaufschancen, über das automatische erstellen von Angeboten bis hin zu umfassenden Analysen.

    Mit dem Modul Service kann man seinen Support verbessern indem Mitarbeiter schneller auf die benötigten Informationen zugreifen und Aufgaben leichter an andere weitergeben können.

    Von der Kampagnenplanung bis zur Auswertung bietet das Modul Marketing alles.

    Und schließlich das Modul Mailing, welches sowohl für die Online- als auch Offlinekommunikation mit dem Kunden dient. Auch hier wird auf die starke Verknüpfung mit den restlichen Modulen gesetzt, sodass sie im Modul Contacts Serienbriefgruppen manuell oder automatisch erstellen können.

    Weitere Module sind Pump, Seminar sowie das CTI-Interface.

    Gedys Intraware ermöglicht somit eine höhere Effizienz im Unternehmen und vereinfacht vieles durch die automatische Synchronisation.