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T-Mobile G1 in Österreich

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G1. Wie das „Google-Handy“ versucht die Alpen zu erklimmen und was ich damit zu tun habe. Einleitung einer fünfwöchige Odyssee mit dem T-Mobile G1. Reißende Flüße aus Informationen und herrlichen Momenten mit Menschen. Über Verteilen, Mitteilen, Spielen und Informieren in einer neuen Medienwelt.

T-Mobile G1
Bild: watchcaddy

T-Mobile Austria hat neun österreichische Blogger ausgewählt, die im Vorhinein das T-Mobile G1 testen und darüber schreiben sollen. Jana, welche krankheitsbedingt leider nicht mitmachen kann, hat mich empfohlen. So kam es dazu dass ich am gestrigen Abend in illustrer Runde mit
Helge, Martin, Max, Michael, Peter und Ritchie (Georg und Robert waren verhindert) im werkzeugH saß, wo uns das T-Mobile G1 vorgestellt wurde. In wenigen Tagen werden die Beiträge der teilnehmenden Blogger auf Mobileblogger erscheinen, damit der geneigte Leser nicht alle Blogs abklappern muss.

Warum das G1?

Handys erobern immer mehr Lebensbereiche und sind schon heute für die Generation zwischen 12 und 19 nicht mehr wegzudenken. Hatten im Jahr 1998 nur 8% aus dieser Altergruppe ein Handy, waren es im Jahr 2008 95%. Die meisten Handys haben eine Kamera eingebaut, aber nur die Hälfte benützt diese auch. 79% können theoretisch, damit ins Internet gehen, aber nur 2% tun dies regelmäßig. Ebenfalls nur 2% rufen mit dem Mobiltelefon Emails ab1.

Handys genießen eine enorme Verbreitung, aber von den angepriesenen Multimediafunktionen werden nur die wenigsten genützt. Grob zusammengefasst schicken Jugendliche SMS, telefonieren, hören Musik, machen Fotos und immer öfter Videos. Stop, das G1 hat als Zielgruppe gar nicht Jugendliche. Die mobilkom austria hat eine Befragung ((Leider nicht öffentlich verfügbar. Zusammenfassung durchführen lassen, in der es um die Erwartungen an Email am Handy im Privatbereich geht. Das Ergebnis sagt, dass es in Zukunft immer wichtiger wird. Irgendwann einmal.

T-Mobile G1 Karte
Josh Russell

Mein Leben sieht etwas anders aus. Der Wecker, besser gesagt das Mobilgerät klingelt. Direkt nachdem ich den Alarm abgeschaltet habe, kontrolliere ich meine Emails. Einmal schnell durchscrollen, ob etwas wichtiges dabei ist. Dann noch die Termine durchgehen. Nachdem ich losgegangen bin, lasse ich mir die kürzeste Verbindung zu meinem Ziel heraussuchen. Im öffentlichen Verkehrsmittel werden die wichtigsten Mails beantwortet und die eine oder andere Nachricht bei Twitter gepostet, sowie meine Timeline gelesen. Je nach Zeit ein Abstecher zu Facebook. Noch bevor ich beim ersten Termin angekommen bin, habe ich alles geregelt, wofür andere einen halben Vormittag brauchen. Den kompletten Tag gibt es ein anderes Mal.

Mein Mobiltelefon muss mehr können als Telefonieren, Musik und Fotos. Es ist mein persönlicher Assistent, der on-the-air synchronisiert werden muss. Und hier kommt das T-Mobile G1 ins Spiel. Es wird gesagt, dass es diese Zentrale für alles ist. Ob dem tatsächlich so ist oder ob es Einschränkungen gibt, werde ich in den nächsten fünf Wochen ausprobieren.

Falls es Fragen oder Anregungen gibt, einfach in die Kommentare posten.

  1. JIM Studie 2008 []

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite freiberuflich als Social Media Analyst und veröffentliche jährlich einen Blogbeitrag. | | | Newsletter

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