Artikelformat

Nokia N97 – Das Producer Handy

19 Kommentare

Was ist ein Prosumer und was hat das mit dem Nokia N97 zu tun? Über technologische Entwicklungen, ihre Einordnung in den Alltag und warum nicht alles glänzt, was Gold ist. Wir schreiben das Jahr 2009, ein ehemaliger Computerhersteller kämpft gegen einen ehemaligen Reifenhersteller um Marktanteile des Mobilfunkmarktes.

Das Producer Handy: Nokia N97
Bild: bfishadow

Die Sprache ist von Apple und Nokia, die restlichen Mitbewerber blende ich mangels persönlicher Erfahrung aus.

Seit etwa einem Jahr besitze ich ein iPhone 3G und bin sehr zufrieden damit1. Zuvor hatte ich ein Siemens M55, was mit den sogenannten Smartphone2, die man aktuell kaufen kann nicht vergleichbar war. Dazwischen habe ich mich ein Monat lang mit einem Nokia N97 und einem T-Mobile G1 beschäftigt. Aktuell bin ich mit einem N97 unterwegs, welches mir von Nokia zu Verfügung gestellt wurde3. Doch zurück zum Anfang.

Mobil telefonieren

Damals© nutze ich das Handy vor allem zum telefonieren. Es hatte weder eine Kamera, noch konnte man das WAP als Internet bezeichnen. Programme gab es allerdings schon. Irgendwann habe ich einmal ein Spiel um drei Euro gekauft. Am Computer. Dann wurde mir eine SMS mit einem Link geschickt, der führt zu einem WAP-Portal, wo das Spiel geladen wurde und dann ging es auch schon los. Mit miserabler Grafik und ebensolchen Spielvergnügen. Ich will damit nicht sagen, dass es keine guten Handy-Spiele gab, aber es hielt sich sehr in Grenzen und mich hat keines erreicht. Snake war ganz nett.

Unterwegs war ich weder Produzent, noch Konsument. Das Handy diente als Uhr und zur 1zu1 Kommunikationen. Wie ein Telefon. Nur ohne Kabel und geographischer Einschränkung.

Der Prosumer

Irgendwann im letzten Jahr ist erstmals der Begriff des Prosumers aufgekommen. Vielleicht finde ich den entsprechenden Link dazu, anosnten freue ich mich über eine Ergänzung in den Kommentaren4.

Der Prosumer entstand um Menschen zu beschreiben, die sowohl Inhalte konsumieren (Consumer) als auch produzieren und veröffentlichen (Producer). Je nach Definition sind das nur das eine Prozent, die Inhalte im Web veröffentlichen oder die zehn, die sie kommentieren und/oder sharen (über Twitter weiterschieben, Freundne mailen,…).

Für mich ist entscheident, dass Prosumer mehr als reine Konsumenten oder Produzenten sind. Ansonsten gäbe es vermutlich keine Produzenten mehr, weil ich keinen kenne, der keine Inhalte von anderen Personen konsumiert. Daher gehört für mich zum Prosumer die Interaktion mit den anderen Prosumern. Dies bedeutet, dass man Inhalte erstellt und weiter mit ihnen interagiert, direkt auf Feedback reagiert und Teil der Consumer ist. Man spricht mit den anderen Prosumer über die Erstellung und Konsumation der Inhalte. Es gibt keine Unterscheidung zwischen Amateur und Profi.

Das typische Prosumer Handy ist das iPhone. Dafür gibt es aus meiner Sicht zwei entscheidende Faktoren. Die Bedienung ist so gehalten, dass man gerne damit interagiert und man ohne Probleme über längere Zeiträume Inhalte konsumieren kann und dank Apps von Plattform zu Plattform springen kann. Es hat zugleich Apps, die darauf ausgelegt sind Inhalte zu produzieren, auch wenn die Kamera nur begrenzt dafür geeignet ist.

Das Producer Handy Nokia N97

Die Bedienung des N97 ist schrecklich. Vor allem wenn man zuvor ein iPhone gewöhnt war. Es gibt viel Verbesserungspotential. Vor allem verstehe ich nicht warum man zwei Homescreens macht, aber nur einen mit Inhalten befüllen kann. Zugegeben der zweite ist kein echter Homescreen, sondern lediglich der normale ohne Inhalte. Dafür ist das wechseln zwischen den beiden schön gestaltet. Man wischt den einen auf die Seite und er verschwindet dann nach hinten während der andere auf der anderen Seite nach vorne kommt. Das ist leider schon der einzige Übergang der mir bisher am N97 gefallen hat. Finde es schade, dass der selbe nicht in Programmen genutzt wird.

Es geht weiter mit Kritik, die darauf hinaus läuft, dass es mit dem N97 anstrengend ist Inhalte zu konsumieren.

N97 Homescreen
Bild: Brajeshwar

Wir bleiben beim Homescreen. Dieser kann vom User mit Inhalten bevölkert werden, was nicht perfekt gelöst wurde, aber recht gut von der Hand geht. Diese Inhalte sind alle sogenannte Widgets, die verschiedene Funktionen haben. Da wäre zum Beispiel das Facebook-Widget, das mir die letzten Statusmeldungen meiner Freunde direkt auf den Homescreen bringt, sowie anzeigt wie viele neue Pokes, Nachrichten oder ähnliches habe. Weiteres hatte ich das Email- und das Wetter-Widget im Einsatz. Ein Blick auf das Handy und schon hat man einen Überblick, was gerade los ist. Klingt toll, wäre es auch. Das Problem ist, dass die Widgets ihre Infos aus wem Internet laden müssen und die Akkulaufzeit erheblich beeinträchtigen. Daran wurde aber auch gedacht. Man kann den Homescreen einfach offline schalten. Klingt ziemlich witzlos, ist es auch. Alte Mails, Facebook-Meldungen und ähnliches haben weniger Nutzen als der Startscreen mit ausgeblendeten Symbolen. Der sieht zumindest nett aus5.

Aktuell habe ich am Homescreen zwei Programm Schnellwahl Widgets, mehr sind nicht möglich, mit jeweils vier Programmen, damit ich nicht jedes mal dreimal klicken und zweimal scrollen muss, wenn ich den Browser und ähnliches öffnen will. Ein weiteres Programm kann man auf die rechte Schnellwahl-Taste legen, womit man neun direkt verfügbar hat. Das reicht für den Anfang, dennoch hätte man ruhig mehr Schnellwahl Widgets zu Verfügung stellen können. Neben diesen neun Programmen habe ich noch den Mediaplayer, damit ich auch ohne Kopfhörersteuerelement schnell Musik weiterschalten kann und vor allem sehe, was ich gerade spiele. Zugleich kann ich damit den Player selbst öffnen. Dann ist da noch der Kalender mit den nächsten drei Terminen und eine Kontakt Schnellwahl mit vier Personen, die ich so direkt anrufen kann.

Der Ovi Store, das Äquivalent zum App Store, ist momentan ein Witz. Ein schlechter. Massenhaft Klingeltöne um ein bis drei Euro und Videoclips zum gleichen Preis. Und ja ich habe mir die Arbeit angetan und mich einmal durch den gesamten Store durchgeklickt um jedes Programm gesehen zu haben. Aber dazu wird es noch einen eigenen Artikel geben, denn es gibt Ausnahmen.

Grafisch ist das N97 kantig. Nicht nur von den Formen. Wenn ich das Handy drehe, wird der Bildschirm kurz schwarz, was wohl ein Übergang sein soll. Im Breibildmodus, als wenn man das Telefon längs hält, sind in den Menüs die beiden Buttons, die normalerweise am unteren Bildschirmrand sind, auf der rechten Seite. In der gleichen Größe und Form. Doch weil zwischen ihnen Leerraum wäre, hat man den kurzerhand grau gemacht, wenn es keine weiteren Bedienelemente gibt. Zehn Prozent des Bildschirms sind ja gerade bei mobilen Geräten vollkommen egal. Es gibt ein paar Effekte, die die Bedienung angenehmer machen, etwas im Fotoalbum, aber im Vergleich zum iPhone ist es ein einige Jahre zurück. Vor allem wenn man sich die Apps von Drittentwicklern ansieht. Da sollte Nokia bessere Tools anbieten, um sie schöner zu gestalten.

Auch der Touchscreen ist enttäuschend. Im Gegensatz zu G1 und iPhone braucht er Druck, 5 Gramm wurde mir gesagt, was zur Folge hat, dass man nicht lässig über den Screen streicht, sondern den Finger oder den beigelegten Stift gedrückt halten muss. Oft reicht auch ein einfacher Druck nicht aus, sondern muss man doppelt drücken. Was mich immer wieder verwirrt.

Ein weiterer großer Schwachpunkt sind die Menüs. Dass ich bei einem Foto nicht sagen kann, dass ich das nächste Foto sehen will, sondern das aktuelle schließen muss, sagt schon vieles. Das schließen von Apps und Menüs ist bezeichnend. Dafür ist es sehr einfach Fotos zu machen. Kamerklappe auf und abdrücken. Um in den Filmmodus zu wechseln ein Klick aufs Menü, Video auswählen und fertig.

Und nun weiter mit positiven.

Telefonieren kann man ganz gut mit dem N97. Aber ich habe es Producer Handy genannt. Dann muss man damit auch produzieren können und nicht nur nicht reden können.

Die Kamera

Für mich eines der besten Argumente für das N97. Als Livestreaming angefangen hat, haben sich einige Personen zusätzlich oder als neues Handy das N95 gekauft, weil es sowohl eine annehmbare Kamera hatte und die entsprechende Software. Das Nokia N97 führt dies weiter. Ich teste momentan vier verschiedene Livestreaming-Applications und bin von den Videos der Kamera begeistert. Bei den Fotos muss ich noch etwas üben, da ich es nicht gewohnt bin, dass man plötzlich so viel einstellen kann. Am iPhone braucht es da schon eigene Programme um die Fotos anders aussehen zu lassen. Carl Zeiss Objektiv, 5 Megapixel und die zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten sorgen dafür, dass man lieber Fotos und Videos macht, als diese zu bearbeiten oder gar zu konsumieren.

Jederzeit livestreamen oder ein Video in nHD machen.

Die Tastatur

Bei einer Umfrage auf Twitter für das N97 Gewinnspiel (bis 30. kann man noch eines von fünf N97 gewinnen) wurde die Tastatur am öftesten genannt, wenn es darum geht was das N97 gegenüber dem iPhone einen Vorteil verschafft. Ich persönlich kann mit ihr nur begrenzt umgehen, weil ich es gewöhnt bin ohne Tastendruck zu schreiben und die Tastatur des N97 ist sehr stark an die des Computers angelehnt, auch was die Umlaute betrifft. Wobei mir vor allem der Punkt als eigene Taste fehlt bzw. eine Funktion wie beim iPhone, dass durch doppeltes drücken der Leertaste ein Punkt und ein Leerzeichen entsteht. Jedoch habe ich inzwischen schon von mehreren Personen gehört, dass sie mit der N97 Tastatur wesentlich besser schreiben können als mit dem iPhone. Dieser Vorteil wird noch größer, wenn man früher einen Nokia Communikator genutzt hat und von daher diese Tastatur gewöhnt ist.

Angeblich kann man damit ganze Blogbeiträge schreiben.

Ovi

Das neue Herz der Nokia Services. Die in meinen Augen wichtigste Funktion von Ovi ist die Freigabe von Bildern und Videos, welche dann auch wieder mit dem eigenen Computer synchronisiert und online freigegeben werden können. Somit ist es ein leichtes Inhalte für andere zur Verfügung zu stellen. Zum konsumieren am N97 stellt Ovi allerdings kein Programm zur Verfügung. Weiters können über Ovi Mails, Kontakte, Kalender und mehr synchronisiert werden.

Inhalte freigeben.

Ich habe mich entschieden mein iPhone während meines Urlaubs einem Freund zu leihen und stattdessen das N97 mitzunehmen. Zu dieser Entscheidung hat mich vor allem die Überlegung bewegt, dass ich ich im Urlaub keine Zeit habe Feeds zu lesen oder mir Videos anzusehen, aber ich werde Fotos und Videos machen wollen, die ich möglicherweise am Abend im Hotel-Wlan hochlade. Und dafür eignet sich das N97 einfach besser.

Fazit

Das Nokia N97 ist ein gutes Stück Hardware und eignet sich bereits jetzt schon gut um vor allem Bilder und Videos live oder später mit anderen zu teilen. Die größte Schwäche ist momentan die Software, die zu kompliziert und unnötig aufgeblasen daherkommt. Sie lässt den User zwar sehr viele Freiheiten, aber im Alltag nerven diese Freiheiten eher, sodass man das Telefon nur in die Hand nimmt, wenn man schon genau weiß was man machen will und wie man es macht.

Disclaimer: Ich habe das Nokia N97 bekommen um es zu testen und darüber zu bloggen und twittern. Nach dem Test kann ich das Gerät behalten. Diese Abmachung ist mit keinen Verpflichtungen verbunden, aber wir haben ein Briefing bekommen, worauf Nokia besonderen Wert legt, nämlich den Services rund um Ovi.

  1. wenn nicht gerade der Akku leer ist oder ein telefonieren will []
  2. Telefone sind nicht smart, aber Computertelefone klingt doof []
  3. Disclaimer: Ich darf es nach dem Test behalten []
  4. #lazyweb []
  5. Je nach Hintergrundbild []

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni.

| | | Newsletter

19 Kommentare An der Unterhaltung teilnehmen

  1. Ein ehrlicher Beitrag, der mit Kritik nicht spart, sehr angenehm einmal sowas zu lesen.

    Dein Punkt mit dem Producer-Device kommt sehr klar heraus. Ist es eigentlich wahrscheinlich, dass das Smartphone OS überarbeitet wird? Dass Funktionen wie ein weiterer Homescreen hinzukommen oder dieser ausgegraute Bereich nutzbar gemacht wird?

    Antworten

  2. Hallo Luca,

    wirst Du irgendwo eines der mit dem N97 gemachten Videos mal hochladen? Qualität und so würde mich schon sehr interessieren…

    Liebe Grüße,

    Mike

    Antworten

  3. sehr fundierter und ehrlicher Test. Ich hab (wie du weisst) auch ein N97 und sehe viele Punkte ähnlich – der ovi store hat derzeit wirklich wenige sinnvolle apps. Fairerweise muss man dazusagen, dass man die vielen verfügbaren apps aber auch von wo anders runterladen und installieren kann – was du ja auch getan hast. ich hoffe das da bald mal wirklich was passiert im ovi store

    Der Begriff des Prosumers ist übrigens deutlich älter (siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Prosument bzw http://en.wikipedia.org/wiki/Prosumer), ich kenn die grundidee von medientheorie (marshall McLuhan), dem Buch Wikinomics, Cluetrain Manifesto etc

    Mal schauen was das nächste grössere N97 Firmware Release bringt, hoffe dass einige Bugfixes und fehlende Features mitkommen. Ich bin übrigens bzgl Überarbeitung des OS auf das N900 gespannt (
    http://www.mobilecrunch.com/2009/05/24/exclusive-everything-there-is-to-know-about-nokias-next-tablet/) das mit dem Linus OS Maemo kommt. Ist zwar von der Platzierung eher als Tablet angekündigt, ist aber im Grunde nicht viel grösser als das N97

    Antworten

  4. @Georg
    Ja, Nokia will in Zukunft mit den Firmware-Updates nicht nur Bugs fixen sondern auch neue Funktionen bringen. Hardwaremäßig bin ich mit dem N97 ja sehr zufrieden, einmal abgesehen vom Touchscreen, aber den kann man sicherlich auch noch softwaremäßig verbessern, somit hat das Handy noch einiges an Potential. Ob Potential für einen Kaufentscheidung ausreicht ist eine andere Sache.

    @Michael
    Video werde ich noch nachreichen. Ein mobil hochgeladenes Bild gibt es hier: http://twitpic.com/afnu1, ein Live-Video hier: http://qik.com/video/2210586 (das mit dem Handy ruhig halten muss ich noch lernen.

    nHD Video kommt dann noch.

    Matthias
    Danke für die Ergänzung.

    Hier nochmal der richtige Link bzgl. N900: http://www.mobilecrunch.com/2009/05/24/exclusive-everything-there-is-to-know-about-nokias-next-tablet/

    Ich in auch gespannt was Nokia mit der N97 Firmware in Zukunft anstellt. Ob sie tatsächlich radikale Veränderungen machen, die nötig sind.

    Antworten

  5. Pingback: 2-Blog » Nokia N97 Gewinnspiel

  6. Nokia N97 ein großes Telefon. Es hat viele nützliche Funktionen für Unterhaltung oder für die Arbeit. Vielen Dank, dass Sie Nokia für das Unternehmen, die möglicherweise in der Lage, alle diese Funktionen in einem Gerät.

    Antworten

  7. Hab jetzt Vertragsverlängerung und bin auf der suche nach einem guten Handy…
    jetzt hab ich die ganze zeit gelesen und im fernseh geseh´n das das n97 zum besten handy gewählt wurde…vor iphone 3g und htc touch oder so…
    naja und jetzt les ich hier den bericht und die kommentare und des haut mich wieder voll aus der bahn:) … gebt mir ma weng an tip weil mir fällt die entscheidung echt schwer…N97 oder Samsung S8000 Jet ???

    Hatte noch nie weiter ein Samsung Handy…keine ahnung was da geht…

    Im moment hab ich ein LG KU990 Viewty und ein Nokia N81…
    und eben das N81, obwohl es jetzt schon ein Opa is und schon 2 Jahre
    mein ständiger Begleiter, gefällts mir trotzdem noch gut… hatte noch nie solang ein handy…und ansonsten eigentlich auch meistens Nokia´s…

    Antworten

  8. Wenn du das N81 magst, wirst du mit dem N97 sicher glücklich werden. Mit dem Samsung habe ich mich noch nie beschäftigt, sieht auf den ersten Blick nett aus, wichtig wäre aber ob du mit der Oberfläche zurecht kommst bzw. Lust hast dich in eine neue einzuarbeiten.

    Antworten

  9. Pingback: Was genau ist das für ein Handy? | Informationen rund um Ebay

  10. Ich habe das N97 jetzt seit ca. 1 Woche und bin noch nicht schlüssig, ob ich es behalte oder zurückgebe. Im Rahmen einer Aktion habe ich es im mediamarkt für 468 € gekauft. Der obere Bericht ist mit meinen bisherigen Erfahrungen identisch, die Kamera ist gut, ich brauch also meinen digitalen Fotoapparat nicht immer mitschleppen. Das erste längere Video habe ich heute mit family in der Pizzeria beim Essen gedreht, war überraschend gut. Mit der Nokia PC Suite kann man das Handy und den PC zusammenschalten und synchronisieren. Das gilt für die Übertragung von Bildern, Filmen und SMS. SMS Ein- und Ausgang. Da ich viel SMS schreibe, ist die Tastatur sehr hilfreich. Ein wenig gewöhnungsbedürftig schon, aber das lernt man schnell. Auch mit meinen relativ dicken Fingern geht es gut. Die Erstellung des eigenen Startbildschirms klappt noch nicht so gut, aber da muß ich noch mal die Bedienungshandbücher lesen. Ja, es werden 2 Bücher geliefert, fast gleich im Text. Auch ein Stift ist dabei, ganz anders als vom Nintendo gewohnt. Klein und flach. Ein edles Teil ist das N97 schon. Ein Wort noch zur Abdeckung der Fotolinse, sie läßt sich leicht schieben und wenn man sie ohne großen Druck auf und zu schiebt, dann gibt es auch keine Kratzer auf der Linse. Musik läuft auch gut, Radio und MP3.

    Antworten

  11. sieht gut aus. leider verliere ich meine handys in schöner regelmässigkeit, deswegen kaufe ich mir immer nur die billigsten.

    Antworten

  12. Die Tastatur is mMn ein echt toller Vorteil verglichen mit dem iPhone. Es ist mir zu peinlich geworden, SMS mitm iPhone zu schreiben.

    Antworten

  13. Mich konnte das Gerät jetzt nicht überzeugen.
    Ich werde mir in November das HTC HD2 zulegen und hoffe das bald auch mehrere Apps für Windows Mobile verfügbar sein werden.

    Antworten

  14. das live video ist ja ziemlich lustig. hättest ein schild gebraucht mit „alles live im internet“ oben. gerne mehr davon – fast sogut wie der unsereuni livestream…
    so long

    Antworten

  15. Das N97 ist schon ne feine Sache, allerdings sind diese Handys immer noch so dermaßen teuer, dass ich davon wohl absehen muss.

    Antworten

  16. Das Nokia N97 finde ich optisch nicht gut gelungen. Wer dieses Handy mit aktuellen Smartphones vergleicht, wird feststellen, dass das N97 sehr fett und klobig wirkt. Gut finde ich die Tastatur, aber leider ist es eine mechanische, sodass der Touchscreen gar nicht ausgenutzt wird. Insgesamt ein Handy, dass nur durch Leistung überzeugt.

    Antworten

  17. Pingback: Nokia N97 Gewinnspiel | Luca Hammer

Schreibe eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.