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#bcvie versus #meshed2

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Kann das Barcamp Vienna #bcvie als Community Veranstaltung mit der professionell organisierten Konferenz Meshed #meshed2 mithalten? Wo trifft man die spannenderen Leute? Macht es überhaupt Sinn zu solchen Veranstaltungen zu gehen oder kann man in Zukunft gleich zuhause bleiben, weil man alle Informationen im Internet viel umfangreicher und schneller erhält? Ich habe an beiden Veranstaltungen teilgenommen und beschäftige mich in diesen Beitrag mit den Vor- und Nachteilen der beiden Formate.1


Bild: dchris

Die Kontrahenten

Das erste Barcamp in Österreich fand 2006 statt. Seitdem fanden fast 50 dieser Nicht-Konferenzen statt. Die Organisation kann jeder übernehmen, als Tool steht das Wiki unter Barcamp.atzur Verfügung, wo man sich auch informieren kann, wann das nächste Barcamp stattfindet. Das Barcamp, welches mir als Beispiel dient hat am 29. Mai 2010 in Wien stattgefunden. Der Eintritt war frei wie in Freibier.

Die erste Meshed fand 2009 in Linz statt. Sie wird von der Agentur Netural organisiert und Meshed-Converence.com angekündigt. Ich wurde zur meshed#2 am 2. Juni 2010 eingeladen, das Ticket kostet normalerweise EUR 275,- exkl. MWSt.

Doch genug der trockenen Fakten. Wir wollen Blut sehen!

Kann man zwei so unterschiedliche Veranstaltungen überhaupt miteinander vergleichen, fragt ihr euch? Ich sage ja. Beides sind Veranstaltungen, bei beiden geht es um Internet und Social Media Gedöns und unsere Zeit ist beschränkt. Somit muss man sich manchmal entscheiden wofür man sie einsetzt. Das kann auch bedeuten, dass man zu keiner der beiden Events geht.

Sessiontafel #bcvie
Sessions beim #bcvie, Foto: Martin

Die Struktur

Das #bcvie wurde von Max und Rolf organisiert. Sie haben damit keinen Gewinn gemacht und hoffentlich auch nicht draufgezahlt. Hätten sie es nicht gemacht, hätte es wer anderer getan. Oder auch nicht. Die Grundaussage eines Barcamps ist, wenn dir etwas nicht passt, mach es besser. Damit entzieht man sich einerseits schnell der Verantwortung, aber andererseits regt man die Menschen stärker an mitzuhelfen und sich einzubringen. Und dass Max und Rolf sowie alle anderen beteiligten sich redlich darum bemüht haben, dass alles passt, konnte man spüren. Speaker gibt es bei einem Barcamp nicht. Auch keine Besucher. Alle sind Teilnehmer und das bedeutet, dass jeder aufgerufen ist eine Session zu halten, das kann ein Vortrag, eine Diskussionsrunde oder irgendwas anderes sein. Qualitätskontrolle gibt es nur durch die anderen Teilnehmer indem sie bei einer Session nicht hingehen oder einfach rausgehen. Da ist normalerweise auch niemand beleidigt. Somit konnte ich am zweiten Tag auch eine „Autogrammstunde“ machen, bei der ich über mich selbst gesprochen habe. Das wäre bei der #meshed2 undenkbar gewesen.

Die #meshed2 hingegen wurde von oben organisiert. Wie eine klassische Konferenz. In diesem Fall Netural. Ihhh, Kommerz. Natürlich war die #meshed2 damit auch eine Marketingveranstaltung von Netural, die sich dafür auch noch bezahlen haben lassen. Nicht doof. Wie viel tatsächlich Gewinn gemacht wurde oder nicht kann ich nicht sagen, einige Tickets wurden auch an Kunden(?), Presse(?) und Blogger(!) vergeben. Jedenfalls weiß man nicht genau, wer für die Organisation bei Netural zuständig war, aber man kann dennoch wunderbar auf ihnen herumhacken, wenn irgendwas nicht passt. Etwa, wenn es keine Germknödel gibt. Oder keine Twitterwall. Auch sind die Teilnehmer klar unterteilt in Vortragende und Zuschauer. Oder nennt man das Zuhörer? Auf jedenfall wären die Gäste bei der #meshed2, wären sie auf einem Barcamp als Touristen beschumpfen worden, weil sie sich passiv die Vorträge besucht hätten ohne selbst etwas zu machen. Dafür haben sie aber auch bezahlt. Und die Vortragenden haben Geld bekommen. Jedenfalls gehe ich davon aus. Da stellt sich dann auch die Frage, wie sich denn so ein Barcamp finanzieren kann, schließlich braucht man einen Raum und Essen hat es auch gegeben. Dafür gibt es Sponsoren. Ihhh, Kommerz. Im Fall vom #bcvie Microsoft, Digital Affairs, netidee und Modul University. Vielen Dank an dieser Stelle. Natürlich auch Danke an Netural, dass sie mich zur #meshed2 eingeladen haben.

Wir haben also auf der einen Seite ein für alle offenes Barcamp, wo es um den Wissenstransfer zwischen den Teilnehmern geht und auf der anderen Seite eine mehr oder weniger exklusive Konferenz, bei der es um den Geldtransfer von den Gästen zu den Vortragenden und einen Wissenstransfer in die andere Richtung geht.

Die Menschen

Barcamp Panorama
Panorama vom #bcvie: vollwertmedia

Jeder kann zum Barcamp gehen. In der Theorie. In der Praxis gibt es eine Kerngruppe, die ich jetzt lapidar als Österreichische Webszene bezeichne. Die Leute kennen sich und beschäftigen sich vor allem mit sich selbst und dem Internet. Ein paar Teilnehmer sind jedes Mal neu dabei, die aber nicht wiederkommen, wenn sie sich nicht schnell genug an die Kultur anpassen. Dann ist es nicht nämlich nicht sonderlich angenehm bei dem Barcamp. Man sollte offen sein. Und nicht für Netzsperren oder ähnliches. Das ist natürlich überspitzt und auch solche Themen werden behandelt und diskutiert. Geld spielt meist eine Rolle, aber im Vordergrund stehen andere Dinge. Die Menschen begeistern sich für das was möglich ist, machen sehr viele Sachen selbst und sind meist selbständig unterwegs. Twitter und Blog gehören zum Standardrepertoire. Die meisten Leute kennen sich.

Nicht so bei der meshed. Dort ist man wahrscheinlich angestellt und in einer Agentur. Oder Kunde einer Agentur. Das Social Web interessiert einem vor allem aus kommerziellen Gründen. Wie kann man es als Marketingtool einsetzen, wie verkauft man darüber, wie macht man PR und Zeug. Würde man den Standardmeshedbesucher in eine Session beim Barcamp setzen würde er vermutlich nur einen Bruchteil verstehen. Die Menschen sind nicht dumm. Nicht alle. Aber vielen fehlt die Erfahrung im Social Web. Vor allem, weil man es meist nur beruflich einsetzt, während Barcamper es auch privat nutzen. Es kann leicht passieren, dass bei der meshed jemand versucht sein Produkt oder seine Firma im Pausengespräch zu verkaufen. Allerdings kommt es auch nur selten vor, dass man einen Vortrag auslässt. Schließlich hat man dafür bezahlt. Und so. Twitter und Blogs kennt man. Eingesetzt wird es nur in seltenen Fällen. Die meisten verstehen den Nutzen von Twitter nicht. Es gibt viele die sich untereinander kennen und deshalb in Trauben zusammenstehen, aber im Gegensatz zum Barcamp gibt es nicht das jeder kennt jeden Phänomen.

Die Inhalte

Beim Barcamp gibt es drei und mehr Sessions parallel. Somit verteilen sich die etwa 200 Personen recht gut. Die einzelnen Sessions sind so unterschiedlich, wie die Teilnehmer. Da gibt es welche zu wissenschaftlichen Studien über 4chan (wetten bei meshed kennt das niemand), zu Web Dev Frameworks, Kachingle oder Social Media bei Microsoft. Alles nachzulesen im Barcamp-Wiki. Die einzelnen Sessions gehen meist sehr tief, die Teilnehmer bringen ein hohes Vorwissen mit und die Sessions sind sehr interaktiv. Oft gibt es Insights zu Projekten und Wissen, das man sonst nirgends bekommt. Die Vorträge sind teilweise speziell für das Barcamp erstellt worden und sind tagesaktuell. Einige werden auch während dem Barcamp erstellt. Es finden sich spontan Leute, die gemeinsam etwas machen und der Sessionplan wird erst am Tag des Barcamps selbst von den Teilnehmern erstellt. Die Qualität der Sessions variiert stark.

Bei der #meshed2 gibt es nur einen Track. Man weiß schon im Vorfeld, wann welcher Vortragende worüber sprechen wird. Thematisch geht es um Marketing im Social Web. Nach einer Begrüßung durch Netural startet man mit dem wichtigsten Speaker, Erik Qualman. Er zeigt seine eigenen Videos und erzählt, was man in seinem Buch Socialnomics2 lesen kann. Vermutlich hat er den Vortrag schon fünfzig Mal gehalten. Nachdem er fertig ist, muss er auch gleich wieder weiter. Es ist eine allgemeine Einleitung, wie wichtig doch das Social Web ist und dass man es nicht nicht machen kann, sondern man es nur gut oder schlecht machen kann. Sowas in die Richtung. So ähnlich geht es weiter. Allerdings später nicht mehr optimistisch amerikanisch, sondern problemorientiert deutsch. Am Ende gibt es eine Podiumsdiskussion mit Twitterwall, die natürlich sofort von den anwesenden der österreichischen Webszene übernommen wird. Allerdings recht gepflegt und ohne bösen Kommentaren, wie man es von anderen Veranstaltungen gewöhnt ist. Die Vorträge haben alle eine gute Qualität, es wird selten Unsinn geredet, aber auch nicht immer alle Seiten aufgezeigt. Würde auch zu lange dauern. Insgesamt ein guter Einstieg in dieses Social Webs. Und wer mehr wissen will, kann im Anschluss von Netural oder einem der Vortragenden das Komplett-Sorglos-Paket kaufen.

Ich bin hier eindeutig auf der Barcamp-Seite. Es ist interessant auf welcher Stufe die anderen stehen, aber neues erfahren konnte ich bei der #meshed2 nicht. Anders beim Barcamp. Auch dort ist es nicht mehr, wie vor zwei Jahren, als ich in jeder Session mit glänzenden Augen saß, aber es sind immer wieder Dinge, die ich mitnehmen kann. Auch aus den Gesprächen zwischen und statt den Sessions.

#meshed2 vor Beginn, Foto: Oberndorfer

Atmosphäre und Verpflegung

Das #bcvie hat im Firmengebäude von Microsoft stattgefunden. Das bedeutet viele gut ausgestattete Konferenzräume in unterschiedlichen Größen, eine gemütlich eingerichtete Lounge mit Sesseln und ein Innenhof mit Teich und viel Grünzeug.

Die #meshed2 fand in der Aula der Wissenschaft statt. Eine Event Location mit großen Konferenzraum im zweiten Stock. Im Erdgeschoß ein Raum mit Gewölbe, wo die „Party“ am Abend stattgefunden hat. Alles sehr modern und hübsch. Statt gemütlicher Lounge aber Stehtische hinter der Bühne.

Menschen beim #bcvie, Foto: dchris

Die #meshed2 hatte Gebäck zum Frühstück, während es beim #bcvie am ersten Tag nur pikante Snack gab. Das Barcamp hatte dafür leckeres Mittag- und Abendessen. Die meshed wiederum einen großartigen Schokokuchen am Nachmittag. Beim Barcamp gab es am Abend Bier und Wein, bei der meshed Cocktails, allerdings musste man dort für alle Getränke bei der Party zahlen. Die meshed versuchte mit einem nach eigener Aussage Top-DJ auftrumpfen, ebim Barcamp konnte jeder auflegen. Parallel dazu gab es gemeinsames Songcontestschauen via Beamer. Das hat wesentlich mehr Spaß gemacht als der leider nicht überzeugende DJ bei der meshed. Beim Barcamp gibt es mehr rundherum, während die meshed sehr auf die Inhalte konzentriert ist. Etwa hat dchris Fotos von den Teilnehmern gemacht. Im Gegenzug gibt es einen Link für seinen neuen Fotoblog. Oder der Barchair von mabacher. Oder das Panorama mit den Teilnehmern von vollwertmedia.

Insgesamt war das Barcamp persönlicher, ein bisschen Klassentreffen, während die meshed etwas steifer und mit ein paar Businesskaspern durchsetzt war.

Fazit

Sieht man sich nur die Inhalte an, hat weder #bcvie noch #meshed2 eine Daseinsberechtigung, weil man sich die Inhalte auch über andere Wege aneignen kann. Meist sogar effizienter.

Die #meshed2 ist ein guter Einstieg, wenn man sich noch nicht wirklich auskennt, man bekommt etwas Orientierung und kann sich mit Menschen auf einem ähnlichen Niveau austauschen.

Für mich ist das Barcamp interessanter, weil ich dort selbst aktiv sein kann ohne dass mich Netural als Speaker einlädt. Ich kann dort die Menschen treffen, die ich übers Web kenne und mich mit ihnen über sehr spezielle Dinge austauschen. Es macht einfach Spaß.

Veranstaltungshinweise

26./27.06. Sustainovation, Open Space IdeenKonferenz „Nachhaltigkeit als Motor für Innovation“
18.09. Mediencamp
2./3.10. Barcamp Vienna
6./10.10. AlmCamp

Weitere Termine auf Barcamp.at und Webtermine.at

  1. Sorry für die Einleitung. []
  2. Affiliate Link []

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni. | | | Newsletter

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  1. Netter Vergleich,

    finde es nur lustig, dass irgendwie niemandem auffällt, dass sich auf diesen bezeichnenden „Webkonferenzen“ keine Startups oder „richtige“ Firmen tumeln?!

    Warum nur sind die Jajahs und 123peoples dieses Landes nicht auf diesen tollen „Konferenzen“ anzutreffen?

    Vorschlag: Eine Session beim nächsten Barcamp oder ein Panel auf der nächsten Meshed

    ;)

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    • Startups beim letzten #bcvie: Garmz, Slash7, Kachingle, scan.tag.is; Und das sind nur die, die mir auf der Stelle einfallen. Und als nächstes erzähl doch Microsoft, HP, Digital Affairs und Konsorten, dass sie keine “ „richtige“ Firmen“ sind.

      Sessions kann man sich wünschen, aber wenn es dich wirklich interessiert, kannst du sie ja selbst halten.

      Bei der #meshed2 hätte ich jetzt keine Startups gesehen, aber das ist auch nicht der Fokus. Dort kannst du etwa der Voestalpine oder Nielsen, dass sie keine “ „richtige“ Firmen“ sind.

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      • quote „Startups beim letzten #bcvie: Garmz, Slash7, Kachingle, scan.tag.is“

        bezeichnend – meinte ich doch

        @Garmz – wer, wie, wo, was wann? oder meinst du die FB fan page und die schöne teaser site?

        @Slash7 – Bei allem Respekt was die Herrschaften und Damen produzieren sind das Miniprojects die Spaß machen und neben Auftragsarbeiten auch ein bissl Geld abwerfen aber keinen Fokus haben

        @Kachingle – @scantag – ist zwar kein business, aber ganz nett

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        • Aaahh super, jemand von einer großen, „richtigen“ Firma, der kleine Startups zerrupft. Sehr schön – ich bin auch eine Hälfte eines Startup und ich war auch beim BarCamp. Dann bin ich mal gespannt, über dein Urteil zu webfeuer. Wann kriegt man schon mal konstruktives feedback, von jemandem ders offensichtlich „geschaff hat“?

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  2. ‚räusper* Hast Du die Teilnehmerliste des Barcamps durchgelesen? Bunter Querschnitt, einige der größten Portale Österreichs waren anwesend. Halt nicht die Geschäftsführer … sondern die Leute, die tagtäglich das Werkl am Laufen halten. Und auf welcher Veranstaltung sonst können Microsoft und Linux friedlich koexistieren ;-?

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    • again: „bezeichnend“

      Wenn jemand die Worte „Portale“ und „Österreich“ in einen Satz wirft ist das gefährlich österreichisch provinziell

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  3. Schöner Vergleich! Habe es gerne gelesen. Selbst wenn man meinen könne, es wären Äpfel mit Birnen, kann man mit komperativer Arbeit doch oft sozial implizierte Selbstverständlichkeiten besser herausschälen. Bei der #meshed2 war ich nicht, kann da also nicht viel beurteilen. Sehe es was ich gelesen hab in der Kommerz-„Wissenschatsähnliche“-Konferenz-Kategorie.

    Was die alternative Bezug von Inhalte betrifft, denke ich, dass das auf 99% aller Veranstaltungen überhaupt zutrifft. Aber gerade auch bei wissenschaftlichen Konferenzen geschieht das wichtigste zwischen den Sessions, am Gang, beim Kaffeeautomat und bei den Abendveranstaltungen (wobei ich das gemeinsame in ein Lokal gehen am besten finde, anstatt in der Konferenzlokation etwas zu machen). Man lernt Leute kennen, die etwas ähnliches machen, und wenn man sie schon kennt bekommt man ein Haufen kurze Updates, woran sie gerade jetzt arbeiten (dafür sind auch die Sessions da). Auf dem Barcamp lernt man andere Geeks und Geeketten kennen, auf der #mesched2 die PR-Herrn und Damen sich gegenseitig, die sich wundern was sie mit Socialmedia anfangen sollen. Barcamp ist neben das wahrscheinlich auch einfach ein wichtiger Ort wo die „Austria Webcommunity“ sich bildet. Trotz allen Onlinetums, braucht noch immer jede soziale Gruppe einen gemeinsamen Ort zu einer gemeinsamen Zeit um sich halten zu können, und wenns nur ein bis zwei mal im Jahr ist.

    @bahne Ich hab übrigens ein Jahr her mit einem Herrn von 123peoples gesprochen, auf der Deep Search I (damals kannte ich das Ding noch gar nicht)

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  4. „Businesskaspern“ finde ich extrem wertend. Und „Die Menschen sind nicht dumm. Nicht alle.“ noch viel mehr.

    Für einige mag das jetzt überraschend kommen, aber: Die Online-Branche besteht nicht nur aus Social Media „Experten“, Bloggern und Berufstwitterern. Sondern auch aus Vermarktern, Werbern, Händlern, Produktmanagern und whatsoever. Letztere trifft man kaum auf Barcamps, waren aber auch auf der meshed nur gering vertreten. Auf der meshed waren viele Menschen aus Kommunikationsabteilungen, die sich mit dem Thema Online erst zu befassen beginnen.

    Ich bin ein Fan von Barcamps, ich mag auch das Persönliche und treffe dort in erster Linie Menschen die ich schon kenne oder von denen ich gehört habe. Mehr Nutzen habe ich aber von „Kommerz“-Veranstaltungen, zu denen Speaker kommen, die man nicht überall hört und Teilnehmer aus vielen verschiedenen Bereichen. Ich verstehe zwar deinen Vergleich, aber man darf nicht vergessen, dass wir hier von total unterschiedlichen Zielgruppen reden. Und von Klassentreffen allein kann man sich auch nicht erinnern, irgendwann braucht man auch Business.

    Danke jedenfalls für deinen Beitrag. Mein (vieeel kürzeres) Fazit findet ihr hier: http://bit.ly/aIwyWt

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    • Ich fand die #meshed2 als Einstiegsveranstaltung in die Social Media Welt gut. Und dass es bei der #meshed2 eben mehr um den kommerziellen Einsatz davon geht, wollte ich mit dem Absatz bei den Menschen auch sagen. Keine Wertung, sondern eine Unterscheidung.

      Bei den Businesskaspern habe ich mich bei der Wortwahl vergriffen, weil ich in der Sprache des arroganten Bloggers war. Und dumme Menschen, aus meiner Sicht, gibt es beim Barcamp auch.

      Muss endlich meinen Beitrag über Bloggen, Verantwortung und Subjektivität schreiben.

      Dein Fazit klingt nicht so als hättest du von der #meshed2 einen so großen Nutzen gehabt. Und die Speaker oder ihre Inhalte hätte ich übers Web auch bekommen können.

      Das mit den total unterschiedlichen Zielgruppen nehme ich euch nicht ab. Und am Barcamp kann ich auch Business machen.

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      • Ja ich hab nicht so den großen Nutzen gehabt, weil’s wie du sagst ein Einstieg war und ich in den vergangenen Monaten schon auf einigen solcher Veranstaltungen war. Unsere Zielgruppe aber nicht, nehme ich zumindest an. Deshalb haben die auch viel mehr mitnehmen können (hoffe ich).

        Ich muss mir selbst widersprechen: Vom #bcvie am vergangenen Wochenende hätte ich viel mehr Nutzen gehabt, wenn ich mir den Sessionplan ansehe, allerdings musste ich aus persönlichen Gründen absagen.

        Ich finde deine Gegenüberstellung deshalb gut, weil er eine Diskussion über diese Gruppenbildung hervorruft. Wenn ich niemanden kennen würde, wäre mir vielleicht auch eine „anonymere“ Veranstaltung lieber als ein Barcamp.

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      • „Und die Speaker oder ihre Inhalte hätte ich übers Web auch bekommen können.“ Schön, dass ich das endlich mal wo lesen darf. Ist mir bis jetzt in den Reviews zur meshed2 ein wenig abgegangen.

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  5. Ein sehr interessanter Beitrag.

    Wenn auch vielleicht nicht sehr erbaulich für alle, die irgendwann ihr erstes Barcamp besuchen wollen. „Jeder kennt jeden“ „Die meisten kennen sich“ „Wie ein Klassentreffen“. Macht den Eindruck, als wäre ein Barcamp doch nicht so offen für alle, sondern eher exklusiv für alle, die schon lange in der Szene dabei sind, denn alle anderen werden sich unwohl fühlen „und nie wieder kommen wenn sie sich nicht schnell genug anpassen“.

    Na, aber vielleicht trau ich mich ja doch :)

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    • Auf jeden Fall! Kann sagen die Leute sind sehr offenherzig und man kommt sehr leicht mit „Strangers“ ins Gespräch. Man muss nur damit rechnen, dass es sich das Gespräch anfangs wahrscheinlicher um Internet&Computer handeln wird. (Anders zB das Metalab als anderer Geek/etten Ort in Wien, wenn man da nicht schon kennt ist es schwerer, also ich persönlich fühle mich da eher in Richtung unwohl, wenn nicht eine spezielle Veranstaltung ist.)

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    • Diese Geschlossenheit wollte ich mit meinem Beitrag auch ein wenig thematisieren. Möchte aber auch dazu sagen, dass meist versucht wird Personen einzubinden, die eher alleine herumstehen. Dass es schwieriger ist bei einem Gespräch zwischen Leuten, die sich schon lange kennen, quer einzusteigen, stimmt auch.

      Zu diesem Thema empfehle ich den Beitrag und die damit verbundene Diskussion bei Richard Breuer, der in seinem Blog beschrieben hat, wie er das #bcvie als sein erstes Barcamp empfunden hat.

      Trauen sollte man sich auf jeden Fall.

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    • Also ich war auch das erste mal beim BarCamp – habs zwar leider aus diversesten Umständen nur die letzten vier stunden am zweiten Tag geschafft – aber ich wollts mir zumindest mal anschauen, weil ich das Prinzip sehr genial finde. Ich selbst bin erst seit ein paar Wochen „in der Branche“, und natürlich ist es schwer als Neuling in eine bestehende Szene reinzukommen, vor allem dort, wo die „alten Haasen“ ein eher überschaubarer Kreis sind, die sich eben schon lange kennen.
      Die von Luca erwähnte Geschlossenheit habe ich auch bemerkt, aber es wäre an mir gelegen, die Initiative zu ergreifen und mich einzubringen. Offenheit darf man halt nicht nur von den anderen erwarten. War natürlich nicht leicht, weil eigentlich alle irgendwie in Gespräche vertieft waren. Aber Chancen zum Kennenlernen ergeben sich an zwei Tagen bestimmt einige. Die Stimmung habe ich ingesamt als sehr freundschaftlich empfunden, gemütlich und durchaus auch für einen Neuling sehr einladend. Hat auf jeden Fall so gewirkt, als könnte man dort eher interessante Leute kennenlernen, denen es nicht nur ums verkaufen geht, als bei einer „offiziellen Konferenz“. Wenn man sich aktiv einbringt (wozu man ja beim Barcamp auch aufgefordert wird), öfter mal aufzeigt, sich an der Twitterwall beteiligt und bei der Party bleibt (bei einem Bier kommt man schnell mal zusammen :-) lernt man nach und nach eh alle kennen.

      Ich werde auf jeden Fall beim nächsten BarCamp bei HP dabei sein, und zwar von Beginn an – und bis dahin auch viele andere Möglichkeiten nutzen, um vielleicht irgendwann, in ein paar jahren, auch zum inneren Kreis der österreichischen Webszene gehören zu dürfen :-)

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      • „Innerer Kreis“, wie das schon klingt. Freut mich aber, dass dir die paar Stunden am Barcamp gefallen haben. Und ja, wenn man selbst offen ist, dann kommt man schnell ins Gespräch. Insgesamt ist es auch leichter, wenn man Leute schon aus dem Web kennt. Die kann man dann einfach mal ansprechen und die stellen einen dann weiter vor und so.

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  6. Hmm, man soll ja laut Erik Qualman für Kritik offen sein, weil Social Media schnell ein Minenfeld ist. (Und ja, das hätte ich auch schon vor seinem meshed#2-Vortrag geahnt. So gesehen wären wohl auch für mich die EUR 275,- schlecht angelegt gewesen. Aber als Organisator durfte ich natürlich gratis zuhören.)

    Zurück: Kritik gerne, am Inhalt, am Rahmen, an der Frauenquote (wie Lisa O. sie in ihrem Blog bemängelt). Aber Veranstaltungen gegeneinander aufzurechnen, die ungleiche Zielsetzungen haben, wirkt seltsam konstruiert. Als würde man den 1.-Mai-Aufmarsch mit dem Wien-Marathon vergleichen, nur weil bei beiden ein Haufen Leute auf der Straße sind. Und ein paar wenige hier wie da.

    Also, um es abzukürzen: Die meshed#2 (und wohl auch #3, #4 und #5) richtet sich nicht an die „Webszene“.

    Veranstaltungen wie meshed#2 sollen Entscheidern Potenziale aufzeigen. Und ja, natürlich hat das etwas mit Mainstream und – ihhh – Kommerz zu tun. Dass Geschäftsführer, Marketingleiter und auch ihre Berater selbst nicht zwitschern, was das Zeug hält, ist auch kein Drama. Sie müssen nur verstehen, was das Phänomen Social Media für ihre Organisationen bedeutet.

    Barcamps erfüllen (im Idealfall) eine ganz andere Aufgabe; sind Diskursraum für Menschen, die sehr hoch involviert sind, also eine Art Avantgarde bilden. Diese hat mit Mainstream vordergründig nichts am Hut … und mit – ihhh – Kommerz erst in Zukunft.

    Meine Frage an Dich: ich schätze, Du weißt das alles. Was willst Du uns also sagen? Dass Du Deine 20 TEUR-Gage ablehnst, wenn wir Dich für eine Autogrammstunde zu meshed#3 einladen? *g*

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    • Fühle mich gerade etwas wie ein Berufsblogger, da ich erst jetzt antworte. Zu meiner Verteidigung ist zu sagen, dass ich übers Wochenende in Tirol bei meinen Eltern war, die das Internet abgemeldet haben, nachdem ich ausgezogen bin. Daher nur vom Handy und kurz bei einem Freund online.

      Ob es vergleichen kann oder nicht. Ein Motorrad und eine Waschmaschine haben zwei sehr unterschiedliche Verwendungszwecke, dennoch kann man in die Situation kommen, wo man die jeweiligen Vor- und Nachteile miteinander aufwiegt. Ich war bei beiden Veranstaltungen, also kann ich sie mit meiner Sichtweise vergleichen. Dafür, dass sich die #meshed2 nicht an die Webszene richtet, waren recht viele Webleute dort. Und das ist aufgrund des einen oder anderen Speaker auch verständlich. Ich sage ja auch nicht, dass es schlecht war, sondern nur dass ich von einem Barcamp mehr mitnehmen kann. Aber auch mehr geben muss. (Die Sessions, die ich dort halte sind weit über 275€ wert).

      Ich behaupte, dass Social Media sehr wohl bedeutet, dass auch die Entscheider es nutzen. Dass es Hierarchien aufbricht. Dass es viel mit Offenheit zu tun hat. Und da ist die Meshed wichtig. Weil sie Social Media in andere Kreise bringt.

      Und das ihh Kommerz ist natürlich eine Parodie auf die teilweise vorhandene Meinung der Webszene gegenüber Geld. Wo ich mich auch irgendwie mitzähle.

      Solange ich dem Grundsatz „Work for free or for full price. Never for cheap.“ treu bleibe und nur Dinge mache, die ich gerne mache, bin ich sehr wohl käuflich.

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      • … auf den Motorrad vs. Waschmaschinen-Beitrag freu‘ ich mich. Schätze, es gibt genug Szenarien, wo beide für nix gut sind; ansonsten wird’s tendenziell einen Sieger geben … je nachdem ob schmutzige Unterhosen oder eine 200-km-Distanz das Problem sind … *g*

        (…)

        Ich glaub‘ Dir übrigens gern, dass Du persönlich vom Barcamp mehr mitnehmen kannst > zu dem gibt’s das ja, Stichwort „Webszene“. Barcamp ist eine klasse Sache. Wir hatten auch im Vorfeld zu meshed#2 ernsthaft überlegt, der Veranstaltung einen parallel laufenden, „alternativeren“ Track beizustellen, um in manchen Aspekten noch tiefer in die Materie einzutauchen und auch, um aus der Frontalsituation – hier Vortragende / dort Publikum – rauszufinden.

        Wir haben uns letztlich für ein sehr klassisches Format entschieden, um genauso bei einem szenefernen Publikum Akzeptanz zu finden – und nicht durch die Form zu verschrecken, sondern auf den Inhalt zu fokussieren. Ich denke, das ist gelungen. Detto haben wir uns gegen eine projizierte Twitterwall während der Vorträge ausgesprochen – aber klar gibt’s auch dazu Fürs und Widers und keine letztgültige Wahrheit.

        Wir werden meshed# fortsetzen und die Erfahrungen und Feedbacks einarbeiten.

        Das ihh Kommerz versteh‘ ich und kenn‘ ich aus der grausig prinzipientreuen Indiekultur der 80er und 90er Jahre. Mittlerweile bin ich da ein wenig abgeklärter und ganz gern auch mal ein Businesskasper, wenn’s passt … *g*

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        • Bisher habe ich noch keine Konferenz gesehen, die einen erfolgreichen Barcamp-Alternativ-Track liefern konnte. Ich glaube auch nicht daran und bin daher froh, dass ihr es erst gar nicht versucht habt. Spannender in ich ein re:publica ähnliches Format, allerdings offener. Also Vormittag Vorträge und Nachmittag Barcamp. Muss natürlich richtig kommuniziert werden und Erfolgsgarantie gibt’s nicht. Doch erst, wenn die Speaker im Publikum und in Diskussionsrunden mit den Teilnehmern sitzen, kann es richtig interessant werden.

          Und bei der Twitterwall habe ich eine andere Version gehört. *g*

          Businesskasper sind meine Meerschweinchen. Frei nach Thurnher.

          Ich freue mich, dass es die Meshed weiterhin gibt. Alles andere wäre auch Unsinn. Vielleicht kann ich nächstes Jahr wieder dabei sein. Ob als Vortragender, Diskussionsgast oder Besucher lasse ich mich überraschen.

          Antworten

          • Rumors, wo man hinschaut. Ist ja wirklich ein Kaffeetratschkränzchen … *g*

            Also was Du bzgl. Twitterwall gehört hast, mag schon wahr gewesen sein, betraf aber den Raum, wo in den Pausen das Catering serviert wurde, nicht den Vortragssaal selbst. – Ok, ja, versabelt.

            Meerschweinchen sind super, gern auch in Essig & Öl – und wenn’s der Falter-Thurner war, der da sprach … frag‘ den mal nach seiner Meinung zu Social Media …

          • Finde ich in Ordnung. Bei reinen Vorträgen können Twitterwalls sehr ablenkend sein. Und bei der Podiumsdiskussion gab es dann ja eine, was mich sehr gefreut hat. Allerdings könnte man sie besser in die Diskussion einbauen. Es wurde einmal gesagt, dass Tweets mit „Frage:“ eingebracht werden, ist dann aber nicht passiert. Im Cateringraum wäre super gewesen. Hätte man auch die Bildschirme nutzen können, die dort rumstanden.

            Thurnher liebt uns. So wie ich meine Hasen mochte. Womit soll er denn sonst spielen?

  7. Pingback: Antwort auf Luca’s #bcvie vs #meshed2 » Beitrag » Digitalks - Medienkompetenz für Menschen über 26

  8. jetzt hab ich im blog kommentiert, da der kommentar so lang geworden ist, danke für deinen beitrag, themenwahl gelungen, wie gesagt über digiday und möglichkeiten würde ich gerne plaudern.

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  9. finde deinen beitrag gut, wenn auch etwas undifferenziert. aber sind das meinungen nicht immer? aber ich möchte anmerken, dass die zeiten schön langsam vorbei sind, wo die „bösen“ marketer und pr-menschen nicht auf barcamps anzutreffen sind. schon alleine beim letzten #bcvie waren genug anzutreffen. ist ja auch gut so, solange jeder etwas beizutragen hat. im endeffekt stellst du eine klare cliquen-trennung dar, die es spannend wäre aufzubrechen.

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    • Stimmt, es wird schon langsam. Auch weil man von Barcamps jetzt öfter liest. Ich hab von der ganzen Onlinebranche in drei Jahren als Onlinejournalistin ziemlich wenig mitbekommen. Es gibt nach wie vor eine riesige Zielgruppe, die auf Barcamps nicht erreicht werden, was wir jetzt ja beim Mediencamp auch sehen und aktiv angehen.

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    • Ich wollte nicht schon wieder eine Kuschelrückblick zu #bcvie und #meshed2 schreiben. Einige Dinge sind übertrieben, manche tatsächlich undifferenziert. Aber dafür sind die Kommentare da.

      Wenn ich mir anschaue, wer aller auf der Meshed und beim Barcamp war, habe ich das Gefühl, dass sich die Szenen schon durchmischen. Aber mir wurde gesagt, das ist nicht so. Da gibt es ganz unterschiedliche Zielgruppen. Hihi.

      Auf das Mediencamp bin ich gespannt.

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  10. hi luca,

    ich finde man kann die 2 veranstaltungen nicht vergleichen. sind völlig unterschiedliche zielgruppen. ich hab regulär bezahlt, mein hauptgewinn war das socializing ;-) bin schon gespannt aufs nächste barcamp.

    ein hinweis: das datum unten beim almcamp und beim barcamp: es ist oktober nicht im november.
    lg, anita

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    • Irre ich mich oder warst du auch beim Barcamp? Dann können die Zielgruppen ja nicht so unterschiedlich sein.

      Danke für den Hinweis. Soeben ausgebessert.

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  11. Pingback: Vergleich BarCamp und Konferenz von Luca Hammer « Training und Wissensmanagement

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  13. wenn sich das rad um das rad dreht :)
    fand den text klasse zum lesen und ehrlich gesagt hab ich auch gehofft, dass dein fazit so ausfällt.. knappe 300 öken für eine frontal runde von natural ist mir ehrlich gesagt nicht nur zu teuer sondern fast schon witzig.
    ich glaube, dass ich wie viele lieber (ich glaube das war auch dein axiom) an einem barcamp oder direkt im web meine infos und ideen austausche als für 300 euro ein total überschätzes buch für einsteiger in einer zusammenfassung zu hören!
    frei nach watzlawick: man kann nich, nicht kommunizieren…. wow do schau her ;)

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    • 275€ sind für so eine Veranstaltung noch nicht einmal viel. Gerade wenn man Speaker einfliegt. Ich würde mich da auch ordentlich entlöhnen lassen.

      Und man kann auch auf der Meshed einiges lernen, wenn man nicht die Zeit hat sich alles selbst anzueignen. Vor allem sind dort deine Kunden von morgen.

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  14. Pingback: Blogger über die meshed#2 | Meshed Conference

  15. Hi Luca,

    toller Artikel. Vielen Dank für den Vergleich. Ich war auch beim Barcamp, leider nur am zweiten Tag, aber auch in der kurzen Zeit auf meinem ersten BarCamp konnte ich für mich feststellen, dass das die Stimmung ist, bei der man sich – gerade als Neuling – wohler fühlt, als auf einer Konferenz, wie meshed2. Natürlich muss es die auch geben, für die, die große Budgets zu verteilen haben und am liebsten sich selbst verkaufen. Interessiert hätte mich das meshed2 auch – aber 275 € sind ganz schön happig, für so ein bisschen Marketing-Plauderei. Ich glaube auch, dass ein BarCamp dem Social Media Gedanken viel eher entspricht, wo es ja bekanntlich um einen aktiven Dialog geht – und den kann ich hoffentlich beim nächsten BarCamp auch führen :-)

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  16. Finde diese Gegenüberstellung gut – habe mir genau diese Frage gestellt: wo gehst hin? Vorallem wenn man vom Westen anreisen muss und den Eintritt von 275€ in die Entscheidung miteinbezieht. Das barcamp wäre mir sympathischer gewesen, ich war aber schlussendlich an beiden Tagen verhindert. Ich würde mich übrigens in den Zielgruppen beider Events wiederfinden. Danke für den Post.

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