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Auszeit

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Die Geschichte von einem jungem Mann, der auszog die Welt zu erobern und auf halben Weg stolperte, weil er nach dem dritten Gipfel vergaß darauf zu achten, was ihn glücklich macht. So setzt er sich unter einen Baum und dachte nach. Über sich, seine Arbeit, die Liebe, Freunde, das Leben im Allgemeinen und das Internet. Weil er früher damit gute Erfahrungen gemacht hatte, schrieb er all die Gedanken auf und veröffentlichte sie.


Foto von Tony Gigov

Vor etwa drei Jahren bin ich aus einem kleinen Dorf in Tirol nach Wien gezogen. Ich wollte schon früher nach Wien, am Ende war es aber doch eine eher spontane Aktion. Sodass ich auch erst einmal ein bisschen Panik hatte. Ich war spät dran, weil ich zuvor mit einem Freund quer durch Europa fliegen musste. Einer meiner besten Sommer. Von Innsbruck nach Köln nach Valencia nach Köln nach Hamburg nach Berlin nach Stuttgart nach Paris und wieder heim. Dann hatte ich Geburtstag und bin ein paar Tage später nach Wien gezogen. Zwei Koffer, sonst nichts. Seitdem haben sich die Ereignisse immer wieder überschlagen und ich habe beinahe komplett aufgehört über mich nachzudenken, was man vor allem daran sehen kann, dass ich keine Beiträge mehr in der Kategorie Meine Welt veröffentlicht habe. Das soll sich wieder ändern. Daher habe ich mir eine Auszeit genommen. Ein Monat lang wohne ich bei meiner Freundin in Deutschland. Genug Zeit zu verarbeiten, was so passiert ist und warum ich in letzter Zeit so unzufrieden geworden bin. Erst war der Plan nichts zu machen, aber es hat sich schnell herausgestellt, dass weder Arbeit noch andere Dinge sich einfach abschalten lassen. Ich versuche es jetzt auf ein Minimum zu reduzieren. Wenn man bedenkt, dass ich schon über eine Woche hier bin und dies mein erster Beitrag ist, hat es nicht wirklich funktioniert. Da ich aber heute die letzten Todos aus der Arbeit abgehakt habe, bin ich zuversichtlich, dass es nächste Woche besser wird. Das Wochenende gehört meiner Freundin.

Von Unbekannt zu Internetexperte

Als ich nach Wien kam kannte mich nicht wirklich jemand. Ich hatte in Wien weder Bekannte noch Freunde. Mein Blog lasen acht Personen und als ich vom Barcamp in Wien las, traute ich mich nicht hin, weil ich nicht wüsste worüber ich reden könnte und überhaupt.

Hab ich euch schon erzählt, wie klein ich mich im Moment fühle?
Als ob ich eine Verkleidung abgelegt hätte. Plötzlich habe ich viel mehr Freiheiten, doch ich bin auch angreifbar geworden.

Und wie klein ich mich gefühlt habe. Allein in der großen Stadt. Ausgezogen. Ohne zu wissen, ob ich jemals wieder heimkehren würde.

Hannes hat mir damals den nötigen Schubs gegeben, damit ich doch zum Barcamp gehe und somit hat für mich vieles begonnen. Ich habe Leute kennen gelernt, mein Ego hat begonnen zu wachsen und damit einhergehend wurde ich selbstsicherer. In den folgenden Monaten habe ich wie verrückt gebloggt, habe alles mögliche im Internet ausprobiert und bin auf fast alle Veranstaltungen mit Webbezug gegangen. Daneben war noch das Studium, wo ich mir aber immer schwer getan habe Kontakte zu knüpfen. Hin und wieder mit ich mit einem Dozenten etwas trinken gegangen, aber das war es dann auch schon. Erst im dritten/vierten Semester habe ich Leute übers Web kennen gelernt, die das gleiche studieren und daraus wurden Freundschaften. Oder eine Vorstufe dazu.

Neben Studium, Blog und Veranstaltungen war aber noch etwas Zeit verfügbar und so habe ich mich gefreut, als Hannes mich gefragt hat, ob ich bei seinem Verein mitarbeiten wolle. Später habe ich auch Aufträge von seiner und Nicoles Firma bekommen, für die ich immer noch arbeite.

Durch meine ständige Präsenz im Web und auf Veranstaltungen bin ich immer bekannter geworden. Entscheidende Schübe haben drei Ereignisse gegeben.

Das erste war Blögger, wo wir eigene Veranstaltungen, den Blogtail, organisieren, wo ich immer als Mitveranstalter aufgetreten bin. Zusätzlich war dies zu einer Zeit, wo sich Medien noch für Blogs interessierten, weil es Blogs waren. Allerdings wurde ich in der Berichterstattung höchstens nebenbei erwähnt. Mehr Menschen erreichte ich über Twitter und den Blog.

Als nächstes kamen die Poken. Florian, welchen ich aus dem Web und bei einem Barcamp in Persona kennen gelernt hatte, gründete in Deutschland missionpoken und fragte mich, ob ich Partner für Österreich werden wollte. Geld konnte man damit nicht wirklich verdienen, aber ich fand das Produkt interessant. Die Medien waren gleicher Meinung und somit wurde ich von diversen Zeitungen, Radiosendern bis hin zum Fernsehen dazu interviewt, was meiner Bekanntheit im Web wieder einen großen Schub gegeben hat. Wodurch wieder mehr Journalisten auf mich aufmerksam wurden und so weiter. Geplant war es so nicht, gewehrt habe ich mich auch nicht.

Das dritte Ereignis war #unibrennt. War ich erst skeptisch und nur Beobachter bin ich schnell hineingekippt und sehr begeistert von dem ganzen. Ich habe damals in einer Nacht die Website gemacht und den Livestream aufgesetzt und mich darum gekümmert. Daneben viel getwittert und mitdiskutiert. Auch hier haben sich die Medien gefreut. Erst die auf Twitter, für die ich eine verlässliche Nachrichtenquelle aus der besetzten Uni war und später die klassischen, die darüber berichten wollten, wie das Internet Proteste verändert und wie wir es eingesetzt haben. Als ich dann aus diversen Zeitungen und Magazinen gelächelt habe, bekam ich von einigen anderen Besetzern eines auf den Kopf, weil man der Meinung war, dass ich mich in den Vordergrund dränge. Hat mich aber nicht weiter beschäftigt. Die Journalisten kannten mich bereits davor, somit war ich leichter zu erreichen und von mir wusste man, was ich machte, weil ich auf den eigenen Kanälen darüber berichtet habe. Später hielt ich auf diversen Veranstaltungen Vorträge darüber bis hin zur re:publica (Video Präsentation).

Seitdem rufen mich diverse Medien gerne an, wenn es um Social Networks, Blogs und das Internet allgemein geht. Wichtigster Auftritt war vermutlich im Club 2 mit Schirrmacher. Danach hat selbst meine Oma sich gemeldet, um mir zu gratulieren.

Dank Tony habe ich jetzt auch ein Social Media Superstar Shirt (ja, es steht mein Name auf der Rückseite).

Von Euphorie zu Depression

Klingt großartig. Ich bin jetzt 21 Jahre alt, hatte bereits mehrere Fernsehauftritte, in dem Bereich, in dem ich tätig bin, habe ich, zumindest national, einen Namen. Dazu kommen diverse Jobangebote, die in den letzten Monaten gekommen sind. Kurz nachdem ich nach Wien gekommen bin, wurde mir ein Job bei einem Startup in Berlin angeboten. Wohnung inklusive. Ich habe damals abgelehnt, wollte erst mein Studium abschließen und überhaupt war es mir das alles etwas zu schnell. Das Startup ist inzwischen pleite, die Entscheidung bereue ich dennoch ein wenig. Publizistik- und Kommunikationswissenschaften ist das Studium, das sich genau mit den Themen beschäftigt, für die ich mich interessiere. Mit dem kleinen Problem, dass es das nicht tut. Habe ich zu Beginn noch versucht zu dokumentieren, was in derUniversität abläuft, doch mit der Zeit verlor ich das Interesse. Ich ging nur noch selten zu Vorlesungen, lernte ein paar Tage und schrieb dann die Prüfung. Das hat in den meisten Fällen auch geklappt. Nachdem ich immer wieder mitbekommen habe, wie wenig andere fürs Studium machen und wie wenig Aufmerksamkeit die eigenen Arbeiten von den Dozenten bekommen, oft weil es ihnen einfach nicht möglich ist, hat auch dort meine Qualität nachgelassen. Es gibt die eine oder andere Lehrveranstaltung, die interessant war, doch im großen und ganzen bin ich enttäuscht wie das spannende Fach an der Uni Wien unterrichtet wird. Was wiederum zu meiner Beteiligung bei den Studierendenprotesten führte. Ebenso bin ich einerseits durch einen Vortrag, Digitalks@University, und andererseits als Co-Lehrender mit Helge, kobuk, auf der anderen Seite gestanden und habe mitbekommen wie mühsam es teilweise ist. Vor allem, wenn die Studierenden sich wieder einmal äußerst desinteressiert geben. Aus diesen Gründen komme ich mit dem Studium eher schleppend voran und bin stark am überlegen, ob ich in Wien bleibe. Auch weil mir bei der re:publica ein Professor aus Berlin1 angeboten hat, dass ich sofort bei ihm die Master-Arbeit schreiben könnte.

Früher habe ich mich manchmal gewundert, warum die Leute so verwundert sind, dass ich so viele Dinge mache und so viel Zeit online verbringen kann. Irgendwann bin ich draufgekommen, dass das Ganze auf Kosten meines Privatlebens funktioniert. Ich habe nachdem ich nach Wien gezogen bin nicht besonders viel Energie dahingehend verwendet einen Freundeskreis aufzubauen. Immer wieder habe ich sehr nette und großartige Menschen kennen gelernt, mit denne ich auch in Kontakt geblieben bin, aber selten habe ich den Kontakt vertieft. Das hat sich im letzten Jahr zum Glück verändert, ich gehe mit ein paar ausgesprochen lieben Menschen regelmäßig Essen und das gibt mir sehr viel. Auch aus dem Studium gibt es inzwischen drei Personen, mit denen ich sehr gut kann. Und natürlich Sebastian. Diese privaten Aktivitäten beschränken sich jedoch auf ein bis zweimal im Monat. Feiern oder ausgehen am Abend gibt es nur in Ausnahmefällen. Ich schaffe es eigentlich nur mit langjährigen Freunden, von denen in Wien nur sehr selten welche zu finden sind, oder mit beinahe Fremden mich richtig fallen zu lassen. Stattdessen bin ich täglich bis zu 12 Stunden online und probiere neue Dinge aus, informiere mich über neue Entwicklungen, schreibe und arbeite an eigenen Projekten und für die Firma. Ich bin jetzt nicht das sozial verwahrloste Ding, das man nirgends einladen kann, die meisten Menschen finden mein Auftreten angenehm und sympathisch, sondern kommuniziere mehr mit Kontakten online. Wobei ich auch da sagen würde, dass ich mir zu wenig Zeit dafür nehme. Einmal ein nettes Mail schreiben, ein längeres Blogkommentar oder etwas für jemanden basteln.

Der dritte große Bereich in meinem Leben, neben Studium und Blog/Online, ist die Arbeit. Wie schon berichtet war ich sehr begeistert als ich angefangen habe. Ich habe viel neues gelernt. Sowohl im Selbststudium als auch von den anderen. Interessante Projekte und die tolle Flexibilität wie ich arbeite. Ich habe das alles gern gemacht, selbst wenn ich stundenlang an einem Problem gesessen bin, hat es mir Freude bereitet. Doch dann kamen Kunden ins Spiel. Ich möchte mich hier sicher nicht über alle aufregen, weil ich weder mit allen zu tun hatte, noch alle gleich sind. Wir hatten und haben einige wirklich tolle Kunden. Wissbegierige, die aufmerksam zuhören, wenn man ihnen etwas erzählt und die nicht ihre eigene fixe Vorstellung haben, wie das Internet funktioniert. Leider gab es ein paar nervenauftreibende Projekte, die mir jegliche Motivation nahmen weiter in dem Bereich zu arbeiten. Ich war in den letzten drei Jahren vor allem in der Konzeption und technischen Umsetzung von Webprojekten, alles auf Basis von WordPress, tätig. Auch wenn mir immer wieder gesagt und versucht wurde, nicht mehr solche anstrengenden Kunden zu bekommen, sind sie dennoch wieder gekommen. Weil man jemanden im Vorfeld nicht komplett einschätzen kann und auch Verträge nicht jedes Detail abklären können. Inzwischen glaube ich, dass es in dem Bereich einfach nicht möglich ist im Vorfeld alles zu regeln und man somit manchmal an schwierige Kunden kommt. Darauf habe ich aber keine Lust mehr. Inzwischen nehme ich eine stark ablehnende Haltung ein, sobald ich etwas in die Richtung höre und bin nicht mehr bereit in der technischen Umsetzung zu arbeiten. Ich habe mich also weiterentwickelt, weg von dem was ich gemacht habe und bin nun auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Hin und wieder habe ich Vorträge gehalten, meist ehrenamtlich, aber auch manche für Firmen, was mir Spaß gemacht hat und das positive Feedback von den Zuhörern hat mir gezeigt, dass ich darin ganz gut bin. Ich mag es mich intensiv mit einem Thema zu beschäftigen und die Essenz daraus weiterzugeben. Wird man auch manchmal in den Blogbeiträgen bemerken können. Mehrblick hat sich auch weiterentwickelt. Tolle eigene Veranstaltungen und Projekte rund um den Bereich Entrepreneurship und Nachhaltigkeit. Doch ich sehe mich weder als Allroundtechniker, der sich bei Veranstaltungen um Licht, Ton und Beamer kümmert, noch den Inhouse-ITler, den man mal eben was fragen kann und der sonst halt für die Websites zuständig ist.

Auszeit

Das alles hat dazu geführt, dass ich mich in den letzten Wochen sehr unausgeglichen gefühlt habe. Die Arbeit hat mich genervt, das Studium plätscherte so vor sich hin, zum bloggen bin ich fast nicht mehr gekommen. Alles scheiße und für Freunde hatte ich auch keine Zeit.

Doch bevor ich alles hinschmeiße und wegrenne2 wollte ich mich zurücklehnen und schauen, ob es wirklich so schlimm ist, wie es sich anfühlt. Dafür habe ich mir grob ein Monat genommen, das in nicht einmal zwei Wochen schon um ist, aber aufgrund von Arbeit und anderen Dingen etwas verzögert wurde. Da man mich bei Mehrblick nicht verlieren möchte hat es einige Gespräche gegeben, was sich denn ändern müsste, damit es mir mit der Arbeit wieder gut geht oder ob man sich tatsächlich in unterschiedliche Richtungen entwickelt hat. Weiters hat man sich auf einige Punkte geeinigt, mit denen ich mich beschäftigen werde.

Ich sitze nun bei meiner Freundin auf dem Balkon, hunderte Kilometer entfernt von Arbeit3, Universität und Alltag. Vor mir ein paar Zettel, der Laptop und eine Flasche Mineralwasser.

Ich habe in der Vergangenheit die Öffentlichkeit nicht gescheut4 und möchte es auch jetzt nicht tun. Daher werde ich meinen Fortschritt hier im Blog dokumentieren. Teilweise zensiert, da die Mentalität in der Firma, auch aufgrund von Kunden, nicht ganz mit meiner übereinstimmt. Und ihr könnt mir nun helfen.

Zentrale Frage ist, was ich in Zukunft machen möchte. Von euch wüsste ich gerne, wo ihr glaubt, dass ich gut bin, was ihr von dem ganzen haltet. Vielleicht habt ihr auch Inspiration für mich. Oder ihr kritisiert das ganze. Jegliches Feedback hilft mir weiter und momentan habe ich auch die Zeit mich ausführlich damit zu beschäftigen.

Socialmediagedöns gibt es dann ab September wieder. So in etwa.

  1. Warum eigentlich immer Berlin? []
  2. Nach Tirol und eine Tischlerlehre anfangen… []
  3. Das Internet ist ein Hund. []
  4. Die letzten zwei Jahre sind ein Thema für sich. []

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni.

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30 Kommentare An der Unterhaltung teilnehmen

  1. hi luca,

    auch wenn wir uns nicht persönlich kennen: ich habden Hype um dich verfolgt und halte es für mutig und couragiert, einen solchen blogpost zu veröffentlichen.

    ich möchte mir nicht anmaßen zu feedbacken, weil ich zu wenig von deiner konkreten arbeit kenne.

    finde deine einstellung ganz großartig!

    lg daniel

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    • Danke.

      Für mich ist das offen darüber schreiben eher ein zurückkehren zu meinem ursprünglichen Blogstil. Er hat mich damals weitergebracht und ich hoffe, dass er es wieder tut. Außerdem hilft es möglicherweise anderen Menschen, denen es ähnlich geht.

      Du könntest deine Sichtweise von außen geben, wie du mich direkt und indirekt über Medien wahrgenommen hast. Was du denkst, dass ich arbeite, bzw. was du findest, dass ich gut könnte.

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    • Wenn ich eine Midlife Crisis mit 21 habe, dann ich mit 30 in Pension. Jetzt muss ich in den nächsten Jahren nur noch ein paar Milliönchen scheffeln und gut is.

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  2. Hallo Luca,

    superfiese Situation, ich kenne sie. Aber sie bietet ungeahnte Möglichkeiten!

    Du gehst einen Weg, einen supergenialen Weg. Es ist alles toll. Du freust dich…
    Und irgendwann dann merkst du, der Weg hat sich verändert, das Umfeld hat sich verändert, du hast dich verändert. Es passt einfach nicht mehr. Meistens ist es nicht die Schuld von IrgendWemWasWarum, sondern einfach der Wandel.
    Schön ist, wenn du dir dann die nötige Zeit und Muße nimmst, dich damit, was du erreicht hast und erreichen willst, beschäftigst. Dich so richtig ausruhst, dir viel Zeit für Gespräche und Gedanken nimmst. Und – vor allem – alles zulässt.

    Sei bereit, _deinen_ Weg zu gehen, einen Cut zu machen, etwas Neues zu wagen. Wenn du das nicht tust, wirst du es bereuen, dich quälen, immer weiter und immer länger. Deine Kraft schwindet mit jedem Tag, den du einfach-so vertust…

    Finde deinen neuen Weg, aber erwarte nicht, dass dieser der _endgültig richtige_ Weg ist. Er kann es sein, muss aber nicht…

    LG
    Mario

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    • Ich glaube ein Problem bei mir ist auch, dass ich schon wieder viele neue Wege sehe, aber mich einfach nicht entscheiden kann, welchen ich nehmen soll. Es gibt so viele Möglichkeiten und keine ist die richtige und nur wenige wirklich schlecht. Auch wenn ich mir sage, dass ich jetzt nicht mein ganzes Leben entscheide, mich später umentscheiden kann, fällt es mir schwer in eine Richtung zu gehen.

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      • Der Gedanke, dass so ein Job für immer ist, steckt noch häufig drin. Und viele Menschen leiden später genau darunter. Sie leiden, weil sie nicht frühzeitig auf die innere Stimme gehört haben. Leiden, weil sie keine Lust auf oder Angst vor der Veränderung hatten. Irgendwann ist die Arbeit nur noch Trott.
        Wenn du dich damit abgefunden hast, dass Leben so nicht funktioniert, wie unsere Eltern es immer behaupteten, dann kannst du dich auch freuen, auf die nächste Änderung, mit Spannung den neuen Part erwarten. Das erste Mal ist am schwersten, die späteren Male werden dir viel leichter fallen…

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  3. Hallo Luca,

    ich wünsche dir eine schöne Auszeit!

    Hoffentlich findest du was dir Spaß macht und womit du dich wohl fühlst. Lass dich nicht von den Medien verheizen und vor allem lass dir Zeit.

    LG,
    Peter

    p.s.: Tischler ist ein schöner Beruf! ;) (habe ich vor meinem Studium gelernt!)

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    • Bisher ist die Auszeit ganz großartig. Auch wenn es mich immer wieder runterzieht, wenn ich mich mit den Dingen beschäftige, die nicht so rund laufen. Aber deshalb mache ich es und den Großteil der Zeit genieße ich mit meiner Freundin.

      Ein wenig stehe ich ja auf die Medienaufmerksamkeit, aber ich muss sicher aufpassen nicht zu sehr hineinzukippen. Sonst finde ich mich irgendwann bei Heinzl wieder und das wollen wir ja alle nicht.

      Mein Vater hat ursprünglich Tischler gelernt, daher hatten wir auch eine Holzwerkstatt im Keller und der Großteil unserer Möbel hat er selbst gemacht. Mich hat das immer große Freude bereitet, aber ich vermute, dass ich es so ganz ohne Internetgedöns nicht mehr mehr aushalten werde.

      Antworten

  4. Starker Tobak. Klingt nach enormen Energieverlust. Für die Midlifecrisis hast Du noch mindestens 20 jahre Zeit. Ein paar generelle Anmerkungen:
    -Personal Branding geglückt. Eins, setzen.
    -Du kennst alle Tools und Apps? Eins setzen.
    -Politische Instrumentalisierung? #unibrennt habe ich als kritisch empfunden, weil es sehr stark mit dem Personal Branding zusammenhängt. „Luca Wunderwuzzi“ und das führt mich auch schon zur Kernfrage: Internet und Inhalte, Content.

    Ich habe nicht internet-thematische Beiträge oft besser befunden als als umgekehrt (Trotzdem danke für all die Software links).Generell glaube ich, dass Content die Kernfrage ist und nicht das Beherrschen aller Tools. Ich glaube, dass die Umsetzung von Inhalten und Ideen unter gegebenen technischen Rahmenbedingungen eine Kernfrage ist. Gelungene digitale Kommunikation ist immer noch eine Rarität.

    Was ich machen würde? Österreich verlassen und 2 Jahre ins Ausland gehen. Die technische Basis hast Du, frischen Wind würde ich mir woanders holen. Zurücksetzen von Wunderwuzzi Status auf Student in neuem, größeren Umfeld.USA. Eventuell Kombiniert mit einem Job in einer Agentur?

    Ich würde über den großen Teich fliegen…..

    Good luck. Good flight

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    • Exzellente Idee. Die Stimmung in den USA ist super. Würde mich die MUW auslassen, ich wär in einem halben Jahr überm Teich. Devise beim ins Ausland gehen: Wenn, dann richtig. Ich bin nicht so begeistert von der Aussicht all zu ausgetretene Pfade mit einem Auslandssemester in Portugal zu beschreiten. Aber vielleicht ist dir das lieber?

      Die Stimmung in den USA ist übrigens super … ;-)

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      • Stimmt wirklich, das IST eine sehr gute Idee. Und du hast hier in Österreich auch das Standing, um in zwei Jahren zurückzukommen und immer noch ein Wunderwuzzi zu sein. Sogar dann ein Wunderwuzzi mit Auslandserfahrung und Auslandserfolgen, und hier bei uns lieben und ehren wir immer alle Einheimischen, die es im Ausland schaffen.

        Dein großes Plus ist auch, dass du das, was du tust, gern tust. Dabei musst du auf jeden Fall bleiben.

        Mir scheint, du bist ein Mensch, der gern Echtes hat. Du bist kein Schaumschläger und kein extrovertierter Party-Networker, sondern ein stiller, Geerdeter. Bleib dabei. Auf Leute, die nicht groß reden, sondern wirklich tun, können wir nicht verzichten.

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        • Erfahrung nach 20 Jahren Selbständigkeit/internationales Umfeld

          1.Es gibt keine Wunderwuzzis
          2.Alle kochen nur mit Wasser
          3.Es gibt immer einen, der einem das Wasser reichen kann.

          Soviel zum Thema Wunderwuzzi. Low profile!

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  6. Hi Luca,

    Was ich persönlich als eine absolut faszinierende Stärke von dir erlebt habe, ist das Dinge passieren. Du hast in deinem Artikel die großen Meilensteine recht gut herausgegriffen, aber (denke ich) auch bereits mit einem gehörigen Schuss Filterung betrachtet. Gibt’s nicht auch noch ganz andere Meilensteine in deinem Leben die viel verändert haben?

    Was den „beruflichen“ Werdegang betrifft, solltest du die Fähigkeit nutzen die oft und gerne Entrepreneur zugesprochen werden: Zeichen erkennen, für eigene Ideen einstehen, verfolgen was dich fasziniert und letztlich etwas Neues daraus erschaffen.

    So ungern ich das sage, ich glaube das @eaglepowder recht hat: Der schnellste Weg für dich, ist die nächste Liga. Klar, wenn du den sicheren Weg gehen willst, ist auch Deutschland schon ne Nummer größer. Aber warum Zeit verschwenden, wenn du viel größere Schritte machen könntest?

    Von vorne anzufangen ist unheimlich Lehrreich und wird mit jedem Lebensabschnitt komplizierter. Je älter ich geworden bin, desto mehr hat mich „abgehalten“ radikale Veränderungen vorzunehmen. Aber in jungen Jahren haben mir oft die „Mittel“ gefehlt. Irgendwie möglich ist’s trotzdem immer.

    Ob du damit glücklich wirst oder nicht, kannst du ohnehin erst im Nachhinein sagen. Jetzt kannst du lediglich herausfinden was deine persönlichen Werte sind, was dir wirklich wichtig ist. Dann musst du noch die Kraft finden trotz aller Konsequenzen dazu zu stehen.

    Alles in allem gehörst du aber zu den Menschen bei denen ich voller Vertrauen bin, und mir überhaupt keine Sorgen mache, das sie ihren Weg gehen und ihr Ding machen werden! :)

    Antworten

  7. Irgendwie kenne ich die Situation. Falls es dir irgendwie hilft, ich fühl mich schon seit zirka drei Monaten so ähnlich – nur hat es bei mir damit zu tun, dass zwei Studien, ein Nebenjob und eine Freundin plus sehr viel Gefallen am Feier und Fortgehen sind dann insgesamt doch sehr viel ist … irgendwann muss man sich entscheiden, was man macht, glaube ich. Da sind dann oft radikale Einschnitte notwendig.

    Das wichtigste ist, dass du nicht weiter wurschtelst wie bisher, sondern Ordnung schaffst und Klarheit. Was das Richtige(TM) für dich ist weißt du selber am Besten – verlass dich nicht all zu sehr auf andere. Du musst mit deiner Entscheidung dann leben.

    Antworten

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  9. Hi Luca,
    das klingt org. Geh mal ins offline. Wirklich offline. So wie im März. Transparenz ist gut, aber nicht immer. Input und Output müssen sich ergänzen. Manchmal muss Input aufgestaut, angereichert werden, damit Output Mehrwert bringt. Wir sind keine Input-Output-Maschinen. Was uns ausmacht, ist die Filterung. Wer an allen Ecken und Enden erschlossen ist, wird merken, dass am Ende nichts bleibt. Energetisch fatal, wenn die anderen sich festsaugen und man meint, ohne sie nicht mehr leben zu können.

    zur Rolle des Experten: ein kritischer Beitrag von mir zum Club2 – http://almblitz.twoday.net/stories/6336096/

    Alles Gute
    Wolfgang

    Antworten

  10. hi Luca,

    Du beeindruckst mich immer wieder aufs neue.

    auf deine zentrale frage möchte ich eher unkonkret antworten:
    was ich bisher von Dir beobachten konnte war eine mischung aus sympathie, intelligenz, spürsinn, hochbegabung, reflexionsvermögen und enorme entwicklungsgeschwindigkeit. Du hast wunderbare fähigkeiten und begabungen, die man einerseits als geschenke und andererseits als „lohn der tüchtigen“ sehen kann. eine so positive spirale kann aber auch mal kippen oder später sogar burn-out muster entwickeln.

    es spricht für Dich, wie Du mit deiner situation umgehst und ich bewundere die form die Du dafür wählst.

    aus meiner professionellen perspektive als systemischer coach, möchte ich Dir eine option anbieten:
    was Du schilderst sind persönliche entwicklungsschwellen und fragestellungen, die man nur begrenzt mit sich alleine ausmachen kann. deshalb haben leader, talente, spitzensportler, top-manager, künstler etc. fast immer coaches oder mentoren an ihrer seite – zumindest phasenweise.

    vielleicht möchtest Du Dich in deiner aktuellen phase coachen lassen?
    wenn Du empfehlungen suchst, sprich mich gerne an.
    falls Du Dir sogar mich vorstellen kannst, würde ich mich sehr freuen, Dich mit einem coachingprozess unterstützen zu dürfen – und zwar pro bono.

    alles gute für die nächsten tage der auszeit und deine weitere reise…

    sunshine!
    Jan

    Antworten

  11. Du saufst zu wenig. Ich glaub das hab ich dir eh schon mal gesagt ;-)
    Das ganze klingt jetzt (wenn ich wenig reflektiere) nach: extrem viele Inhalte & Bausteine, aber es fehlt viel zur Bündlung zu einemgroßen Gesamtziel; das ganze erschwert dadurch, dass es einfach verdammt schnell soweit gekommen ist & man dann ja doch nicht gern von Erfolgssteigung abkommen möchte.

    Sicher bei #unibrennt wurdest du, wie du schreibst, oft in die Scheiße geritten & das ua von Leuten, denen du erst den Weg bereitet hast. Da würde auch nicht jeder drüber stehen — viele haben aus ähnlichen Gründen deswegen eh das Handtuch geworfen.
    Daher würd ich fast sagen: dein Potenzial & die Skills in einem Bereich einsetzen, in dem du unbedingt was bewegen möchtest – fokussiert. sei es eien NGO oder unabhängig/als IG als Ventil der Gesellschaft (die Leserschaft hast du ja dafür). Was regt dich am Meisten auf? Studienbedingt vllt eh genau das Blogger-bashing oder die Unfähigkeit von Leuten sich an Neues anzupassen – keine Ahnung.

    So, urlaub gscheit & dnek nicht zu viel drüber nach. Das hat alles Zeit.
    Lg, Michi

    Antworten

    • Ja, Saufen ist Urlaub im Kopf; Was aber auch geht:

      1. Weltreise bzw. lang weit weit weg (Asien ist billig)
      2. auf eine Tiroler Alm und dort Schafe hüten (Kontakt kann ich dir sogar vermitteln)
      3. wenn Du mit 21 nicht weißt, wohin du willst, solltest du das als normal betrachten, passiert uns das nicht allen?

      anyway: bisch a tirola, bisch a mensch (sonst aber auch)

      Antworten

  12. Die besten Entscheidungen hab ich immer noch mit dem Herzen getroffen.

    Wünsche dir daher ein gutes Bauchgefühl und nicht zu viel „verkopfen“.

    Alles Gute

    Antworten

  13. Hi Luca,

    ich kenne dich auch nur von diversen Twittagessen und von unibrennt deswegen werde ich hier weder Kritik ausüben noch konkrete Tipps geben. Aber ich kann dir sagen wie ich damals mit meiner Krise umgegangen bin.

    Ich war mit allem unzufrieden und beschloss mein Leben von Grund auf zu ändern. Als erstes entschied ich mich dazu ein Studium zu beginnen, was gar nicht so einfach war da ich weder Ahnung von Informatik hatte noch irgendjemanden auf der Uni kannte. Der nächste Schritt war die Suche nach einem neuen Teilzeitjob in Wien. Hier hatte ich das Glück dass mein Arbeitgeber seinen Hauptsitz in Wien hat und ich da problemlos wechseln konnte. Zu guter Letzt folgte der Umzug nach Wien. Auch das Leben in der Stadt war anfangs nicht so einfach da ich außer meinem Freund und dessen Mitbewohner keinen kannte. Nach und nach habe ich mich aber auf der Uni, im Job und in Wien eingelebt und rückblickend kann ich sagen, dass es anfangs sehr schwer für mich war aber ich bin heute froh diese Entscheidungen getroffen zu haben.

    Kleinere und größere Krisen kommen im Laufe des Lebens immer wieder und jeder hat seine eigenen Methoden damit umzugehen. Ich denke es ist einfach wichtig dass man über alles nachdenkt und sich bewusst dafür entscheidet wie der weitere Weg verlaufen soll.

    Antworten

  14. Sich einmal so richtig Zeit zu gönnen, sich zurückzulehnen und darüber nachzudenken, ob man es so haben möchte, wie man es sich eingerichtet hat, halte ich für eine sehr gute und wichtige Entscheidung. Und umso größer die Vielfalt des persönlichen Interesses und der persönlichen Kompetenzen, desto schwieriger ist es, sich für einige wenige Dinge zu entscheiden. Da ist jede Entscheidung „für“ etwas auch gleich eine Entscheidung „gegen“ etwas anderes… Dann sind da noch Dinge, die sich entscheiden lassen, bevor man sie angeht – und Dinge, die man angehen muss, bevor man entscheiden kann, ob sie für einen passen. In jedem Fall lassen sich manche Entscheidungsprozesse nicht beliebig beschleunigen. Eine Auszeit ist eine sehr gute Sache, wenn sie nicht auch gleich Deadline für alle persönlichen Entscheidungen ist. Nimm Dir einfach die Zeit um zur Ruhe zu kommen und die eine oder andere weiterführende Möglichkeit auf Dich zukommen zu lassen. Es muss ja auch nicht alles oder nicht sein, sondern vielleicht ein bißchen von jenem und ein wenig von diesem – zumindest bis Du Dir sicher bist, wo es Dich hinzieht. Manchmal entsteht der Weg tatsächlich erst im Gehen ;) Alles Gute für Deine weitere Zukunft! Würde mich freuen, wenn wir einander mal wieder über den Weg laufen würden.

    Antworten

  15. Lieber Luca, Auszeit ist IMHO genau das richtige. Zumindest ich kenne es selbst, das man sich oft über Jahre hindurch nie einen richtigen Urlaub gegönnt hat, und das geht dann irgendwann ab. Bei der Freundin Meilen weit weg ist ein Anfang, wenns aber möglich ist, würde ich empfehlen mal auch irgendwo weiter in die Pampa zu fahren, so ein wenig ferner ab von der Stadt und Zivilisation.

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  16. Also erstmal: Wow. Der Beitrag strotzt nur so vor Authentizität und Ehrlichkeit. Ich wäre wahrscheinlich nie auf die Idee gekommen derart persönliche Dinge im Internet zu publizieren und dort diskutieren zu lassen, aber hiermit hast du meine Hemmschwelle um einiges herabgesetzt.

    Zur Planung. Wie schon oben von einigen anderen Kommentatoren erwähnt hast du einiges an Qualitäten und könntest viele verschiedene Dinge machen. Ich hab das auch erst vor kurzem durchgemacht, als ich mich für ein Studium entscheiden musste. Auch ich habe viele verschiedene Interessen und Begabungen, man kann aber halt nicht alles machen sondern muss aussortieren.
    Ich habe versucht, mir das Studium und das Berufsleben für jede Möglichkeit auszumalen. Das ist natürlich auch gefährlich, weil man sich da auch Dinge einreden kann, die so in der Realität nicht stimmen und ganz ehrlich – die Bestätigung, ob diese „Technik“ funktioniert hat werde ich erst in einigen Monaten oder vielleicht Jahren haben. Aber bisher hat die Kombination „Bauchgefühl“ und eiskalte Fakten ganz gut funktioniert.

    Einen Vorschlag, der oben schon angesprochen wurde, unterstütze ich auf alle Fälle: Geh in die USA. Ich kann mir gut vorstellen, dass Leute wie Du dort um einiges mehr an Chancen und Perspektiven haben.

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